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Code Vein | Test

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Code Vein ist ganz tief im Herzen ein Dark Souls Spiel, welches sich durch das besondere Gameplay, einer Story mit einem roten Faden und dem Anime-Stil, von seinem großen Bruder abhebt.

Seit dem ich auf der gamescom Code Vein testen durfte, habe ich mich schon auf das Spiel gefreut. Ein Dark Souls im Anime Stil, klingt schon mal richtig geil. Vor allem wenn man selbst ganz gerne Anime sieht, beziehungsweise den ein oder anderen Manga liest. Bei den Souls spielen hat Bandai Namco meist „nur“ als Publisher fungiert und versucht sich mit Code Vein nun auch als Entwickler. Aber keine Sorge, hätte ich euch nicht gesagt, dass das Spiel von Bandai Namco ist, würde wahrscheinlich jeder denken, dass erneut FromSoftware seine Finger im Spiel hat. Code Vein spielt sich wie ein klassisches Souls oder wie Bloodborne. Der einzige große Unterschied ist, dass die Story dieses Mal eine nachvollziehbare Handlung bekommen hat. Also einen roten Faden, welchen man folgen kann, auch ohne jedes einzelne Item im Spiel zu studieren und zu entschlüsseln – angenehme Abwechslung!

MAX SETTINGS @ 170 FPS

MAX SETTINGS @ 170 FPS



INTEL CORE I9-9900X (TEMPERATUR 53-60°C)
WASSERKÜHLUNG 240
64GB DDR4 RAM
SAMSUNG SSD 981 512GB, M.2
NVIDIA GEFORCE RTX 2080TI OC (50% AUSLASTUNG)
WINDOWS 10

 

Um was geht es nun eigentlich: Wir haben ganz klassisch unser Gedächtnis verloren und schließen uns einer Gruppe an, welche es sich zum Ziel gemacht hat, einen Weg zu finden, dass Menschen, welche übrigens kaum mehr vorhanden sind, und Vampire gemeinsam existieren können. Diese Geschichte wird, wie bereits erwähnt, nicht nur durch kurze und abgehackte Dialoge erklärt oder ergibt erst einen Sinn, wen man sich alle Schriften und Items die man finden kann durchgelesen hat. Nein ganz im Gegenteil. Code Vein stellt alle Charaktere vor, erzählt eine Story rund um unseren Vampir und als Spieler ist es einem möglich, diese Story ganz leicht zu verfolgen.
Man schlüpft als Spieler in die Rolle eines durch das gesamte Spiel hindurch stummen Protagonisten. Dieser Held ist ein Vampir, welcher aber im Vergleich zu den vielen Geschichten, rund um diese Wesen, kein Problem mit Knoblauch oder dem Tageslicht hat. Und er legt sich auch in keinen Sarg zum Schlafen. Eine Gemeinsamkeit findet man jedoch bei den Code Vein Vampiren und denen aus den unzähligen Märchen, sie benötigen alle Blut! Wenn wir nämlich nicht unsere tägliche Portion Blut bekommen, verwandeln wir uns in zombie-ähnliche Gestalten, in sogenannte Verlorene.

Wie es sich für ein souls-ähnliches Spiel so gehört, gibt es wieder einen wirklich umfangreichen Charakter-Editor, mit welchem man sich seinen persönlichen Anime-Vampir kreieren kann. Ach ja, auf den Editor kann man jederzeit zugreifen und seinen Charakter anpassen, nur das Geschlecht kann nicht mehr geändert werden. Nachdem man sich seinen Wunsch-Protagonisten erstellt hat, entführt uns das Spiel in dessen Geschichte. Man muss sagen, die Story ist gut, aber nicht weltbewegend. Angenehm ist jedenfalls, und ich sage es noch einmal, der rote Faden.

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Gameplay à la Dark Souls, Bloodborne und Co.

Ja jetzt kommt der Clou: Du kennst Dark Souls? Du kommst mit der Steuerung zurecht? Dann kennst du dich bereits mit der Steuerung von Code Vein aus. Man bekommt eine Vielzahl von Waffen vorgelegt, welche es uns erlauben, einen bestimmten Spielstil auszuleben. Mit den großen und schweren Waffen schlägt man dementsprechend langsam zu und mit einem Speer stehen einem die Welt der Stoßangriffe offen. So weit, so gut. Weiteres kommt hinzu, dass man Schusswaffen, also Gewehre inklusive Bajonett, verwenden kann. Diese verbrauchen jedoch das sogenannte Ichor – das Mana von Code Vein. Man muss sich also entscheiden, ob man lieber Schusswaffen einsetzt oder aber sich mit Magie einen Vorteil gegenüber seinen Gegner verschaffen will.

Die größte Änderung des Gameplays sind die sogenannten Codes und die KI Begleiter, beziehungsweise der zweite Coop Spieler. Der Coop Spieler ist ein zufälliger Spieler aus den Weiten des Internets und die KI Begleiter lernen wir im Laufe der Story kennen. Was mir bereits auf der gamescom aufgefallen ist, ist dass die KI Unterstützung verdammt stark ist und somit das Spiel um ein gutes Stück leichter macht, als ein Souls Game. Diese Vermutung konnte ich dann beim Testen bestätigen. Oft reicht es, wenn man den KI Spieler machen lässt. Dieser lenkt dann den Boss ab, steckt einige Attacken ein und wir können in Ruhe unser Leben aufladen oder einen Angriff von hinten ausführen.

Code Vein zu leicht? Kein Problem – Bandai Namco hat die Antwort!

Für alle die es jedoch etwas schwerer haben wollen, hat sich Bandai Namco ein System überlegt: die sogenannte Fokus-Energie. Für sehr riskante Attacken, oder sehr knappe Ausweichmanöver, wird man mit dieser Energie belohnt. Den Fokus kann man dann für übermächtige Angriffe einsetzten und so dem Gegner richtig eines über die Mütze ziehen. Als Spieler hat man also die Wahl, ob man eher defensiv und mit viel Verwendung der KI spielen will, oder aber die Fokus-Energie verwendet, mehr Schaden macht, aber dafür riskanter lebt und eventuell auch den ein oder anderen Tod mehr in Kauf nehmen muss.

 

Als wäre das nicht schon genug Unterschiede zu Dark Souls, legen die Entwickler noch eins drauf. Im Spiel bekommt man sogenannte Blutcodes, welche Fähigkeiten beinhalten. Somit kann man im Handumdrehen aktive Blutcodes wechseln und von einem Magier zu einem brutal Nahkämpfer wechseln. Erfahrungspunkte ausgeben kann man an dem Äquivalent zu den Leuchtfeuern: den Misteln. Dieses System in Kombination mit den verschiedenen KI-Charakteren, welche alle ihre eigenen speziellen Fähigkeiten besitzen und so gezielt für Bosse eingesetzt werden können, macht richtig viel Spaß und bietet eine absolut geniale Abwechslung zu den Souls Teilen.

Eine etwas monotone Welt, mit bombastischen, epischen Soundtracks

Die Welt rund um Code Vein ist sehr vielfältig. Als Spieler bekommt man viele lineare Levelabschnitte präsentiert und kann vieles entdecken. Das Spiel ist im Vergleich mit Dark Souls oder Bloodborne in einer eher modernen Welt angesiedelt. Wir erkunden dabei post-apokalyptisch zerstörte Gebäude, wie Untergründe, Parkhäuser, Ruinen und vieles mehr. Der Stil funktioniert sehr gut, leider sieht aber alles sehr monoton aus. Viel Farbe wird nicht verwendet und teilweise wirkt die Umgebung etwas matschig. Ein staunen, wie man es beim Erblicken von Anor Londo erlebt hat, bleibt hier zur Gänze aus. Zwar erwarten uns eine Vielzahl von Monstern an jeder Ecke und wirklich knifflige Bosskämpfe, aber die Welt bleibt dennoch sehr abgestumpft.

Auch wenn die Welt bei mir keine Gänsehaut auslösen konnte, so enttäuscht Bandai Namco nicht beim Soundtrack. Mithilfe des Komponisten Go Shiina konnten die Entwickler Code Vein so richtig zum Leben erwecken. Vor allem bei den Bosskämpfen bringt die epische Orchestermusik Tempo in das Game und man setzt sich ganz von alleine aufrecht vor den Fernseher und verfällt in eine Form der höchsten Konzentration.

F A Z I T

Code Vein ist ein Spiel, welches im Herzen voll und ganz ein Dark Souls Game ist. Es spielt sich wie ein Souls und auch der Aufbau ist „fast“ wie bei den Spielen von FromSoftware. Bandai Namco hat es sich jedoch nicht nehmen lassen und das Gameplay so gestaltet, das es sich eindeutig von diesen Spielen abheben kann. Das gelingt ihnen mit den sogenannten Codes, welche Fähigkeiten im Spiel sind, die man, sollten sie aktiv sein, jederzeit ändern kann. So kann man seinen Charakter von einem Nahkämpfer zu einem Fernkämpfer umbauen und das in Sekundenschnelle. Ebenfalls bauen die Entwickler erstmals feste Begleiter in das Spiel ein. Diese gibt es in Form von verschiedenen KI-Charakteren oder man verbündet sich im Coop-Modus mit einem zufällige Spieler.

Die Kämpfe fühlen sich alle sehr gut an, fallen aber teilweise zu leicht aus. Dies ist der KI zu verschulden, denn unsere Begleiter lenken sehr oft die Aufmerksamkeit des Bosses auf sich und wir haben einige Momente zum Verschnaufen und um uns zu heilen. Die Welt von Code Vein wirkt teilweise etwas matschig und ein „Augen aufreißen“ beim Erblicken von gewissen Gebäuden, fällt unter den Tisch. Dafür konnte Bandai Namco mit dem Soundtrack eine Punktladung erzielen. Code Vein ist ein sehr gut gelungenes Spiel, welches irrsinnig viel Spaß macht, den Spieler in eine postapokalyptische Vampir-Welt entführt, in welcher es kaum noch Menschen gibt. Die Story selbst wird flüssig und nachvollziehbar erzählt und es hat durchgehend Spaß gemacht diese zu erkunden. Eine klare Kaufempfehlung von meiner Seite aus!

PRO

  • Dark Souls im Anime Stil
  • Super Soundtrack
  • Verschiedene Gegnertypen
  • Geschichte mit rotem Faden
  • 40-50 Stunden lange Kampagne
  • Vielfältiger Charakter Editor
  • Verschiedene Enden
  • Online Coop
  • Interessante Spielmechanik

KONTRA

  • Etwas leichter als ein klassisches Souls Spiel
  • Umgebung und Gebäude sehr monoton
  • Zu starke KI Begleiter
8.8

Grandios

Gameplay - 9.5
Grafik - 8
Sound - 9
Inhalt - 8.5
Atmosphäre - 9
Ich bin ein Nerd aus Leidenschaft, spiele von Shooter bis hin zu Jump & Run Games und habe ein Herz für schönes Story-Telling. Kann den Hype um Spiele wie Battlefield und Co. nicht verstehen, konnte über ein ganzes Jahr Spielzeit in World of Warcraft erreichen bevor es seinen Reiz verlor. Momentan bin ich auf der Suche nach spannenden und herausfordernden Spielen welche es zu bezwingen gilt!

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