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Corona verbilligt Preis für geklaute Passwörter

Corona verbilligt Preis für geklaute Passwörter

Gestohlene Login-Passwörter von Unternehmen sind im Jahr 2020 billiger denn je. Das betrifft vor allem Netzwerkprotokolle für den Fernzugang auf Computer. Hacker bieten solche Passwörter im Schnitt für einen Preis zwischen 16 Dollar (etwa 14 Euro) bis 25 Dollar (ungefähr 21 Euro) an. Noch im Jahr 2019 lag der Preis nicht unter 20 Dollar. Grund dafür ist die zunehmend schlechtere Cyber Security im Home Office, besagt eine Analyse der Sicherheitsfirma Armor http://armor.com .

“Betrüger haben leichtes Spiel”

“Jedes Mal, wenn der Zugang zu einer Organisation billiger wird, erhöht sich das Risiko für deren Geschäft. Betrüger haben dadurch leichteres Spiel und können ein Unternehmen kompromittieren”, zitiert “ZDNet” Armor-CSO Chris Stouff. Die Passwörter würden es Angreifern ermöglichen, sich sensible Information oder auch weitere Zugangsdaten zu erschleichen. Auch schädliche Programme geraten so leichter in das System.

Die Analysten von Armor haben 15 verschiedene Marktplätze und Foren im Darknet untersucht und dabei festgestellt, dass Hacker die ergaunerten Fernzugriffe deutlich billiger anbieten als noch vor einem Jahr. Weil Arbeitnehmer in der Corona-Zeit verstärkt im Home Office arbeiten, sind ihre Passwörter deutlich leichter zu knacken, was sich auf die Preise auswirkt.

Zugangsdaten für Home Office

Armor sieht den Preisfall als ein alarmierendes Zeichen. Der Markt scheint von gestohlen Passwörtern übersättigt zu sein. Unternehmen müssen vor allem für ihre Angestellten im Home Office eigene Zugangsdaten festlegen. Wenn möglich sei auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung empfehlenswert, damit Angreifer mehr als nur ein Passwort brauchen, um sich in das System einzuschleichen.

pte
Heavy Music, schnelle Bikes und Sport sowieso – da ich auch im Jahre des Herren 1986 geboren wurde und da auch der NES in Europa das Licht erblickte, war die Konsequenz des Zockens logisch. Da ich auch an verbaler Inkontinenz leide, sind PixelCritics sowie earshot.at perfekte Orte um mein Interesse am Journalismus auszuleben.

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