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Crossfire: Legion | Preview

Die Early Access Version vom 24. Mai 2022 hat schon ein paar sehr gute Inhalte und macht Lust auf mehr. Wenn die Entwickler dran bleiben und das Balancing mit all den Ergänzungen gut hinbekommen stehen die Chancen gut, dass Crossfire: Legion ein Fixstern im RTS Segment wird.

Crossfire: Legion nimmt sich vor im RTS Genre Fuß zu fassen und hat mit dem Free 2 Play Shooter Crossfire einen erfolgreichen First Person Shooter als Ideenspender der Rahmenerzählung. Das Potential ist groß und die Early Access Preview soll uns darauf einstimmen was noch auf uns zukommt. Wir haben die ersten verfügbaren Missionen der Kampagne angespielt sowie dem Multiplayer Modus auf den Zahn gefühlt.

Crossfire: Legion - Preview

Crossfire: Legion ist ein Echtzeit-Strategiespiel in einer zerrütteten Version der nahen Zukunft, das taktische Action in rasanten Gefechten bietet.

Während der bereits 2007 erschienene Free2Play Shooter Crossfire außerhalb Asiens kaum bekannt ist erfreut er sich seit jeher in Südkorea, China, Japan und Vietnam sowie den Philippinen großer Beliebtheit. Dort ist Crossfire eine fixe Größe in der eSport-Szene, aber der Shooter ist schon etwas in die Jahre gekommen. Das gut etablierte Konzept der sich in naher Zukunft bekämpfender Söldnertruppen “Global Risk” und “Black List” wird hier noch um eine weitere Fraktion namens “New Horizon” ergänzt und auf ein RTS im zeitgemäßen Technik Gewand übertragen.

In der seit 24. Mai 2022 verfügbaren Early Access Version haben wir uns natürlich sofort in ein Skirmish gestürzt nur um festzustellen dass es wohl ganz ohne Einleitung etwas heftig ist, selbst gegen einen “normalen” Bot anzutreten. Das Spieltempo im Multiplayer ist nicht zu unterschätzen und daher kann es schon mal vorkommen dass die Partie schon mit ein paar Infanteristen wieder vorbei ist, noch bevor überhaupt einer dazu gekommen wäre einen Panzer zu bauen.

Daher haben wir uns dann mal die ersten 4 verfügbaren Missionen der Kampagne zu Gemüte geführt. Dabei fanden wir etwas schade, dass dem Spieler Anfangs nicht mehr Hintergrundinformationen zu den Fraktionen vermittelt wird und warum sie sich bekriegen, hier erhoffen wir uns für die weitere Entwicklung bis zu Release noch einen Epilog der uns das “Wie & Warum” etwas näher bringt.

NICHT ALLES AUF EINMAL

In der Kampagne bekommen wir dann einige Einheiten zu sehen die wir im Skirmish dann vermisst haben. Das liegt an einer Besonderheit des Spiels, nämlich die persönliche Zusammenstellung der eigenen Armee. Es gibt ein Set aus Einheiten (der Roster) der in der Regel für jede Einheit eine Alternative anbietet. Diese müssen aber vorher freigeschaltet werden, mittels einer Ingame-Währung (Soft Currency) die wir für erfolgreiche Multiplayer Einsätze (aber auch Skirmishs geben Bots) verdienen.  Es gibt auch in gewissen Abständen Aufgaben zu erfüllen wie zB. Eine gewisse Mengen an Einheiten zu zerstören, zu bauen, Ressourcen zu gewinnen oder Spielmodi zu spielen.

Echtes Geld ist hier nicht gefragt, aber weil das auf den ersten Blick nicht so wirklich ersichtlich ist werden wohl einige die Nase rümpfen die hier Mikrotransaktionen befürchten, die Bezeichnung von Einheiten als “Premium” verstärkt diesen Beigeschmack. Wir hoffen dass dieses Missverständnis in der Early Access Phase noch gut aufgeklärt wird, denn in Europa und Nordamerika werden solche Elemente wesentliche kritische gesehen als in Asien.

Je nachdem wie fleißig man sich um seine Siege und die Aufgaben kümmert kann man also seine Armee-Zusammenstellung anpassen, diese Einstellungen sind dann als Presets speicherbar und können in der Lobby vor dem Spielstart einer Multiplayer-Partie oder Skirmish abgerufen werden. Somit ergeben sich abwechslungsreiche Kombinationen.

Ich fände es schön wenn es vielleicht noch ein “ALL IN” Modus ins Spiel finden würde wo man sich in einer ordentlichen Materialschlacht mit allen Einheiten bekämpfen kann.

TEMPO, TEMPO, TEMPO...

Ein wesentlicher Teil des Spiels wird die Multiplayer-Funktion sein, welche hier abseits vom klassischen Deathmatch-Geplänkel auch Coop Einsätze gegen Bots und einen Spielmodus namens “Payload” bietet. Das läuft im wesentlichen wie Capture The Flag und macht auch richtig Spaß. Im Zuge der Early Access Entwicklung werden noch weitere Inhalte ergänzt, lt. der veröffentlichen Early Access Roadmap soll es auch neue Multiplayer-Modi und mehr Karten geben. Im nächsten Update wird auch die Kampagne fortgesetzt und der Spectator-Modus überarbeitet.

Wie schon erwähnt ist das Tempo im Multiplayer Deathmatch entsprechend hoch, auch hier wird es wieder darauf ankommen sich mit Tastaturkürzeln in den ersten Minuten des Spiels möglichst schnell und effizient aufzustellen. Da wünscht man sich mit 40 wieder die Reaktionszeit eines 16-Jährigen herbei..

LOOKING GOOD

Man muss erwähnen dass das Spiel wirklich spitze aussieht und die Einheiten, Gebäude und die Maps sehr schön und detailreich gestaltet sind. Die Vertonung unterstreicht die Ausrichtung der jeweiligen Fraktion und tragen wesentlich zur Atmosphäre bei. Wir haben bei unseren Testspielen bisher keine Probleme festgestellt, lediglich beim Freischalten der neuen Einheiten hat mal was nicht geklappt. Dieses kleine Hindernis war aber nach dem Neustart des Spiels wieder behoben.

AUSBLICK

Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?

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