Diablo 4: Blizzard enthüllt Details zu Fertigkeitsbäume und mehr

Diablo 4: Blizzard enthüllt Details zu Fertigkeitsbäume und mehr

Diablo 4 wird laut einem aktuellen Interview mit Blizzards Game Director Joe Shely und General Manager Rod Fergusson eine noch nie dagewesene Charakter- und Skilltree-Anpassung bieten. Individualisierung und Klassenidentität waren in einem Diablo-Spiel schon immer von entscheidender Bedeutung, und während Diablo 3 sein eigenes Fortschrittssystem nach umfangreichen Inhaltsupdates ziemlich weit gebracht hat, soll der Nachfolger Kreise ziehen.

Obwohl Blizzard zum jetzigen Zeitpunkt noch kein festes Veröffentlichungsdatum für Diablo 4 bekannt gegeben hat, hat das Spiel bereits ein etabliertes Veröffentlichungsfenster für 2023, und Gerüchten zufolge könnte es irgendwann im April erscheinen. Während konkretere Informationen zur Veröffentlichung noch ausstehen, sind die Entwickler von Diablo 4 immer noch eifrig dabei, Leckerbissen über das Gameplay zu teilen, und das haben sie auch in einem kürzlich geführten Interview mit IGN getan.

Wie die Leaks aus der Endgame-Beta von Diablo 4 andeuten, wird das Spiel ein immenses Maß an Abwechslung und Individualisierung bieten. Laut Shely und Fergusson können die Spieler ein umfassendes Skilltree-System erwarten, das so weit geht, dass sie die neue Schlüsselwort-Suchfunktion nutzen können, um Skills und Fähigkeiten zu filtern, die zu ihrem spezifischen Build passen. Es werden sowohl Fertigkeiten als auch Passive verfügbar sein, und das System erinnert stark an komplexe ARPGs wie Grim Dawn oder Path of Exile, was Blizzards Bestreben unterstreicht, Diablo 4 so interessant und fesselnd zu gestalten, wie es für einen Build-Crafting-Spieler nur sein kann. Während die Builds in Diablo 3 von der Ausrüstung abhängig waren, wird sich Diablo 4 eher an den viel wichtigeren Fertigkeitsbäumen von Diablo 2 orientieren.

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Gleichzeitig wird der Fertigkeitsfortschritt in Diablo 4 weit weniger linear sein als in Diablo 2, so Shely und Fergusson. Sie wiesen auch darauf hin, dass die Neu-Spezifizierung leichter als je zuvor zugänglich sein wird, aber je höher die Stufe des Charakters ist, desto höher sind die Kosten für diese Funktion. Blizzard hofft, dass dieser Ansatz die Bindung der Spieler an ihre Charaktere auf lange Sicht erhöhen wird. Dies deutet auch darauf hin, dass die saisonalen Inhalte von Diablo 4 ihre eigenen alternativen Fortschrittsmodi haben könnten, die die Lieblings-Builds und -Charaktere der Spieler nicht komplett zurücksetzen.

In letzter Zeit gab es eine Reihe von Leaks zu Diablo 4, von denen viele darauf hindeuten, dass Blizzard auf dem richtigen Weg ist, wenn es um die Langlebigkeit des Spiels und die Attraktivität für Hardcore-Spieler geht. Auch die Beta-Tester scheinen überwiegend positive Erfahrungen mit den Test-Builds des Spiels gemacht zu haben, was ein gutes Zeichen für die Fans von Blizzards Flaggschiff-Franchise ist.

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Obwohl nichts über den Horadrischen Würfel in Diablo 4 gesagt wurde, ist es durchaus möglich, dass auch dieser Gegenstand in irgendeiner Form zurückkehren wird. Aussagen von Blizzards Entwicklern deuten darauf hin, dass das Studio vor allem auf Diablo 2 zurückblickt, um zu sehen, was funktioniert hat und was nicht, und das legendäre Transmutationsartefakt hat bei den Spielern im Laufe der Jahre sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Heavy Music, schnelle Bikes und Sport sowieso – da ich auch im Jahre des Herren 1986 geboren wurde und da auch der NES in Europa das Licht erblickte, war die Konsequenz des Zockens logisch. Da ich auch an verbaler Inkontinenz leide, sind PixelCritics sowie earshot.at perfekte Orte um mein Interesse am Journalismus auszuleben.

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