Elon Musk will PvP-Elemente bei Twitter einführen

Elon Musk will PvP-Elemente bei Twitter einführen

Der neue Eigentümer von Twitter, Elon Musk, unterstützt eine Idee, die besagt, dass die Social-Media-Plattform in „Spielmodi“ wie PvP und Rollenspiele unterteilt werden sollte. Schon lange vor seiner Übernahme von Twitter glaubte Musk an die Notwendigkeit dramatischer Veränderungen für die Zukunft des Unternehmens. Außerdem ist Musk dafür bekannt, dass er in seiner Twitter-Kommunikation häufig auf Videospiele und Gamification verweist. Jetzt, da Musks Twitter-Übernahme abgeschlossen ist, könnten diese Ideen in die Tat umgesetzt werden.

Zum Hintergrund: Musk hat sich selbst als „Absolutist der freien Meinungsäußerung“ bezeichnet und war ein scharfer Kritiker dessen, was er als „Zensur, die weit über das Gesetz hinausgeht“ auf Twitter bezeichnet. Allerdings hat er diesen Ansichten auch Grenzen gesetzt, indem er kürzlich bestätigte, dass er nicht möchte, dass Twitter zu einer „Höllenlandschaft der freien Meinungsäußerung“ wird – ein Versprechen an Werbetreibende, die sich vor Musks Vorhaben fürchten. Wie Musks Twitter-Vision tatsächlich aussieht, bleibt ein Rätsel, vor allem wenn man bedenkt, dass Twitter vor der Übernahme immer wieder Probleme mit der Moderation von Fanatismus und Fehlinformationen hatte.

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Ein Tweet, in dem Musk darum bittet, Twitter „verschiedene Spielmodi“ zu geben, könnte einen Hinweis darauf geben, was der Milliardär für die Social-Media-Plattform geplant hat. In dem Tweet werden „Modi“ erwähnt, darunter PvP, „bei dem man auf verifizierten persönlichen Konten Streit anfangen und sich gegenseitig mobben kann“, Rollenspiele „für Anon-Konten mit minimaler Moderation“ und normales Twitter „für alle anderen mit starker Moderation“. Die Idee ist, die Twitter-Nutzerschaft in verschiedene Bereiche aufzuteilen, die je nach dem Grad der Verifizierung der persönlichen Daten eines Accounts unterschiedlich stark moderiert werden.

Eine Untergruppe von Twitter ohne Moderation als „PvP“ zu bezeichnen, ist ein ironischer und vielleicht beunruhigender Scherz. Die Videospielindustrie hat große Anstrengungen unternommen, um die Toxizität in Wettbewerbsspielen zu minimieren und gesunde Gemeinschaften zu fördern. Studien haben gezeigt, dass selbst bei strenger Moderation die Mehrheit der Videospieler online belästigt wurde, und mehr als die Hälfte der Spieler wurde aufgrund ihrer fanatischen Ansichten angegriffen.

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Es genügt zu sagen, dass die Förderung einer Gemeinschaft ohne Moderation in keiner Weise mit dem PvP in Videospielen vergleichbar wäre. Das ist jedoch nicht die eigentliche Intention des Kommentars. Es geht nicht so sehr um die Gamifizierung sozialer Medien, sondern um ein Konzept, das als „Marktplatz der Ideen“ bezeichnet wird. Die Nutzer würden ihre politischen Beiträge in einem Wettbewerb gegeneinander antreten lassen, wobei die „besten“ Ideen „gewinnen“ würden. Musk hat sich dieser Sprache bereits bedient, als er den Werbetreibenden mitteilte, Twitter solle ein „gemeinsamer digitaler Marktplatz sein, auf dem ein breites Spektrum an Überzeugungen auf gesunde Art und Weise diskutiert werden kann, ohne auf Gewalt zurückzugreifen.“ Dass Musk sich auf PvP bezieht, mag widersprüchlich erscheinen.


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