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Neoverse | Test

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Es ist manchmal etwas schwierig ein neues Roguelite Spiel zu finden, dass nicht im Mittelalter spielt oder davon handelt. Tinogames haben sich daher gedacht wir nehmen 3 starke schöne Frauen und versetzen sie in ein postapokalyptisches Universum, in denen auch viele Bekannte der griechischen Mythologie erscheinen. Auf Steam wurde dieser neue Hit von Tinogames gefeiert und konnte bei Rollenspiel-Fans durch positive Rezensionen bereits überzeugen. Ob Neoverse der Sprung auf die Playstation4 gelungen ist, erfährt ihr hier in unserem Test.

Deine Probleme, Deine Freude – diese Dinge werden alle eins werden und Du wirst dich in der Zukunft wiederfinden.

DIE MENSCHHEIT WAR GROßARTIG

In Neoverse seht ihr anfangs eine menschenleere Stadt, in der sich viele wilde Kreaturen und mutierte Bestien tummeln. Diese werden von den 3 Hauptcharakteren Maja, Klara und Helene bekämpft. Jede der 3 Hauptfiguren verfügt über besonderen Fähigkeiten und auch Stärken. Neoverse verzichtet hier auf eine kontinuierliche Erzählung, in der man mehr über das Geschehen erfährt, stattdessen bestreitet ihr im Abenteuermodus bis zu 15 Etappen, die sich in 3 Bosskämpfe und 12 normale Kämpfe einteilen lassen.

Die normalen Kämpfe können auch als Elitekampf ausgetragen werden wodurch sich eure Belohnungen erhöhen. Anders als in den meisten Roguelite Spielen kämpft ihr mit Kartendecks, die nach jedem gewonnenen Kampf eine Karte hinzubekommen. Hat euch das Kartenglück nicht verlassen, schafft ihr die ersten Male 8-10 Etappen. Ab Stufe 11 wird es regelrecht knifflig und auch taktischer als sonst, daher sollte man das Spiel nicht zu leichtnehmen.

DREI SOLLT IHR SEIN

Die 3 Hauptcharaktere sind Maja, Klara und Helene. Sie setzen alle 3 auf die Rettung von Neoverse und besitzen unterschiedliche Decks. Maja ist anfangs der einzig anwählbare Protagonist und verfügt über Fernangriffe, Waffen und die Radioaktivität als Spezialität. Mit dieser kann man bei Gegnern, während den Zügen, zusätzlichen Schaden verursachen, was manchmal kampfentscheidend sein kann.

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Die Paladin Kriegerin Klara setzt ihre Taktik sehr offensiv aus und ihre Spezialität ist Vampirismus, der mit der richtigen Taktik und Kombos oft rasch zu einem Sieg führt. Als dritte im Bunde ist Helene die Beschwörerin, die dank dem Beschwören von 3 verschiedenen Kreaturen den meisten Schaden austeilen kann. Diese Kreaturen sind Begleiter, die während des Kampfes gerufen werden können. Ihr könnt zwischen einem Greif, einem weißen Löwen und Drachen wählen. In schwierigen Partien ist es manchmal durchaus sinnvoller die Begleiter mit passenden Karten zu wechseln.

Vor einem neuen Abenteuer hat jede Heldin 4 verschiedene Decktypen zur Auswahl, wobei ihr das vierte erst durch mehrere Partien freischalten könnt. Da es sich um einen Roguelite Titel handelt und nicht um ein reines Rollenspiel, kann es durchaus nervig sein, wenn ihr bei jeder neuen Partie das Deck im Ausgangszustand bekommt und neu ausbauen müsst. Abhilfe schafft hier, wenn ihr eine Niederlage einsteckt und nicht erneut antreten wollt, bis zu 10 Decks zu speichern.

WO IST MEIN CURSOR?

Frustmomente verursacht aber eher etwas Anderes, nämlich die langsame Cursoranwahl, die im sehr verteilten Menü auch manchmal im Rand verschwindet. Es wäre auch ein wenig besser gewesen dem Menü nicht solch kleine Menü Icons zu geben, die auf einem HD-Fernseher einfach untergehen. Wie in den meisten Kartenspielen üblich, könnt ihr auch Karten mit Spielgeld kaufen, aber zu dumm, dass die Iconbar den Kartenladen „versteckt“. Vielleicht gibt es mal für das Game einen Patch um die Icons ein bisschen besser darstellen zu lassen. Dem Spieler dürfte es auch auffallen, dass auf eine Sprachausgabe verzichtet wurde. Die Heldinnen geben zwar Kampfschreie von sich, aber nicht unbedingt Sätze oder Kommentare, wenn bei den Gegnern Taktikhinweise erscheinen.

NOCH EINE RUNDE

 

Wer kennt es nicht, man versucht immer wieder eine neue Runde in Neoverse zu starten und man merkt nicht wie schnell es süchtig macht. Die Kämpfe sind oftmals recht schnell beendet und die Lust auf mehr Kämpfe vergeht so gut wie nicht. Oftmals ist es auch die Neugier, die einen als Spieler antreibt, weil man nicht alle 70 Monsterarten in den ersten 5h Spielzeit findet bzw. das Sammeln von 300 Karten ein Langzeitspaß sein kann. Es ist auch wichtig, dass man als Spieler weiß, welches Deck sich am besten für einen eignet. Ich bin hier ganz klar der offensive Typ.

FAZIT

PRO

  • Ausgeklügeltes Kartensammeln mit hohem Suchtfaktor
  • Charaktere besitzen viele Skins und ausbaufähigen Skillbaum
  • Postapokalyptische Atmosphäre wird durch Schauplätze und Gegner lebendig
  • Einstieg erfolgt eher einfach und ist aufbauend
  • Mehrere Spielmodi mit hohem Wiederspielwert
  • 300 Karten zum Sammeln und 70 Gegner erwarten den Spieler

KONTRA

  • Story fehlt gewissermaßen
  • Menü wirkt manchmal unübersichtlich
  • Trophäenwährung ist nicht einfach zu bekommen
  • Auf eine Sprachausgabe der Figuren wurde förmlich verzichtet
  • Cursor lässt sich langsam bewegen
8

Grandios

Gameplay - 8.3
Grafik - 8.2
Sound - 7.4
Inhalt - 7.8
Atmosphäre - 8.2

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