Overwatch 2: fügt umstrittene Zielhilfe-Funktion zu Crossplay-Matches hinzu

Overwatch 2: fügt umstrittene Zielhilfe-Funktion zu Crossplay-Matches hinzu

Blizzard nimmt eine bedeutende Änderung an der Art und Weise vor, wie die Zielhilfe für Konsolenspieler funktioniert, die an plattformübergreifenden Spiele teilnehmen. Die Zielhilfe ist ein immerwährendes kontroverses Thema in einer Zeit, in der plattformübergreifendes Spielen zunehmend von kompetitiven Online-Multiplayer-Spielen erwartet wird. Blizzard hat in Overwatch 2 bisher eine harte Haltung zu diesem Thema eingenommen und einem ausgeglichenen Spielfeld auf Kosten der Konsolenspieler den Vorzug gegeben. Jetzt scheint Blizzard jedoch die Richtung geändert zu haben.

Als Overwatch 2 zum ersten Mal veröffentlicht wurde, nahm Blizzard eine überraschende, aber faire Haltung ein. Konsolenspieler, die am Crossplay teilnehmen, erhalten keine Zielhilfe, unabhängig davon, in welchem Spielmodus sie sich befinden. Diese Entscheidung war offensichtlich zum Vorteil der PC-Spieler von Overwatch 2, angesichts der vergleichsweise starken Maus- und Tastatursteuerung. Allerdings wurden dadurch auch die Konsolenspieler, insbesondere die durchschnittlichen Konsolenspieler, beim Crossplay benachteiligt.

In einer sicherlich kontroversen Entscheidung hat Blizzard die Zielhilfe für Konsolenspieler in Overwatch 2 neu implementiert. Die Zielhilfe wird in allen Spielmodi außer im kompetitiven Modus funktionieren, wenn Konsolenspieler mit PC-Spielern gruppiert sind und die Crossplay-Warteschlange betreten. In konsolenexklusiven Warteschlangen funktionierte der Zielassistent natürlich bereits, es gibt also keine Änderungen an der Front. Diese Änderung gilt nur für Konsolenspieler, die sich mit PC-Spielern zusammenschließen.

Blizzard hat auch eine Erklärung für seine Entscheidung geliefert. Es erklärt, dass das Fehlen der Zielhilfe in Crossplay-Partys dafür gesorgt hat, dass Controller-Benutzer sich für eine „schlechte Erfahrung“ entschieden haben, nur um mit ihren Freunden zu spielen. Alternativ dazu waren viele Overwatch 2-Gruppen gezwungen, nicht mit ihren PC-Freunden zu spielen, um eine „gute Erfahrung“ zu machen. Blizzard sagt zwar nicht explizit, dass es diese Änderung vorgenommen hat, um Konsolenspieler wettbewerbsfähiger gegenüber PC-Spielern zu machen, aber das ist stark angedeutet.

INTERESSANT:  ACHTUNG! PlayStation 5 bei teilnehmenden Händlern für Januar vorbestellbar

Was auch immer es wert ist, Overwatch 2-Spieler auf Konsolen haben Blizzards ursprüngliche Entscheidung, keine Zielhilfe für plattformübergreifende Partys anzubieten, nicht lautstark kritisiert. Diese Entscheidung scheint eher auf Blizzards Daten als auf einen Aufschrei zurückzuführen zu sein. Wenn überhaupt, dann wird der Aufschrei jetzt von PC-Spielern kommen, die sich durch die Zielhilfe der Konsolenspieler benachteiligt fühlen.

Blizzard wird diese Änderung in Zukunft genau beobachten. Die Zielhilfe ist keine perfekte Wissenschaft. Es wird viel optimiert, um sicherzustellen, dass die Zielhilfe Controller-Nutzer nicht übermächtig macht. Geschicklichkeit sollte immer noch der größte Faktor beim Spielen von Overwatch 2 sein, egal ob mit Controller oder Tastatur. Dennoch will Blizzard natürlich sicherstellen, dass Controller-Nutzer mit PC-Nutzern mithalten können, selbst wenn PC-Nutzer das Gefühl haben, dass es unfair ist. Solange es sich nicht um den kompetitiven Modus handelt, ist es schwer zu argumentieren, dass der Spaß nicht im Vordergrund stehen sollte.

Overwatch 2 ist ab sofort für PC, PS4, PS5, Switch, Xbox One und Xbox Series X/S erhältlich.

Seit Dino Wars oder North&South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, aber meine Leidenschaft für Videospiele nicht! Mit dem Alter von 5 Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich um einen kleinen Indie-Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zu der Grundausstattung. Bei meiner Begeisterung für den Journalismus in Verbindung mit Videospielen gab es da nur eine logische Konsequenz. Redakteur bei PixelCritics werden, um mein Interesse beider Welten auszuleben.

AUCH INTERESSANT

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments
0
Wie ist deine Meinung zu diesem Thema?x