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Playstation 5: Schnellere Downloads & besseres Online-Gaming mit WiFi 6

Playstation 5: Schnellere Downloads & besseres Online-Gaming mit WiFi 6

Wir ihr wisst, bietet euch die PlayStation 5 zahlreiche technische Vorzüge für beste Gaming-Erlebnisse. Ein neuer Playstation Blog Artikel widmet sich einem Thema, von dem ihr vielleicht noch gar nichts wusstet, nämlich nicht über das haptische Feedback der DualSense-Controller oder über die pfeilschnelle SSD, sondern um WiFi 6.

Was ist WiFi 6?

Für die einen ist es WiFi 6, für die anderen ist es 802.11ax. Doch egal welche Bezeichnung man verwendet – gemeint ist in beiden Fällen der neueste technische Standard für WLAN-Verbindungen. WiFi 6 ist dabei natürlich der direkte Nachfolger zu WiFi 5 und ermöglicht unter anderem deutlich höhere Übertragungsraten. Um nicht lange um den heißen Brei herumzureden, lassen wir die Zahlen für sich sprechen:

  • WiFi 5: Verbindungen mit maximal 1.733 Mbps
  • WiFi 6: Verbindungen mit maximal 4.800 Mbps

Die gute Nachricht: Eure PS5 unterstützt WiFi 6 standardmäßig und kann somit auch bei kabelloser Anbindung an eure Heimnetzwerke von deutlich gesteigerten Übertragungsgeschwindigkeiten profitieren. Wenn ihr eure Konsole per WLAN angeschlossen habt, kann euch das beim Download von Spielen und Updates deutliche Vorteile verschaffen.

Die schlechte Nachricht: Nicht jeder Router ist WiFi-6-kompatibel, so dass ihr möglicherweise über eine Neuanschaffung nachdenken müsst. Um euch bei dieser Entscheidung unter die Arme zu greifen, erklären sie die weiteren Neuerungen von WiFi 6 und moderner Netzwerk-Technik anhand des RT-AX82U von ASUS als Beispiel.

MU-MIMO & OFDMA

Die sogenannte MU-MIMO-Technologie und OFDMA gehören wohl zu den größten Zungenbrechern aus dem modernen WLAN-Vokabular und stehen ausgeschrieben für „Multiple Users, Multiple Input, Multiple Output“ sowie „Orthogonal Frequency-Division Multiple Access“. Das klingt zunächst kompliziert, heißt im Klartext aber im Wesentlichen: Anfragen unterschiedlicher Endgeräte an den Router werden gleichzeitig bearbeitet.

Denn klassischerweise bearbeitet ein Router die Datenpakete nacheinander. Wenn also in einem Heimnetz zum Beispiel eine Gaming-Konsole, ein Streaming-Stick und ein Smartphone gleichzeitig genutzt werden, erhalten diese ihre Daten nacheinander. All das geschieht natürlich innerhalb von Sekundenbruchteilen und fällt beispielsweise beim Streaming ohnehin kaum ins Gewicht. Doch gerade wir Gamer wissen, welchen spürbaren Unterschied bereits einige Millisekunden mehr oder weniger ausmachen können.

Genau hier kommen OFDMA und die MU-MIMO-Technik ins Spiel, die es dem Router eben erlauben, gleichzeitig mit mehreren Geräten zu kommunizieren. So gelangen Datenpakete zügiger ans Ziel. Wenn ihr aus eurer kabellosen Verbindung für die PS5 das Maximum herausholen möchtet, führt kein Weg an MU-MIMO vorbei.

Mesh-WLAN

Der Fachbegriff des Mesh WLANs bezeichnet gewissermaßen ein Funk-Heimnetzwerk, das smart ist. Herkömmliche WLAN-Netze stellen euren Endgeräten zwar Zugangspunkte zur Verfügung, überlassen dann jedoch Smartphones, Tablets, Notebooks und Konsolen quasi ihrem eigenen Schicksal. Eine ganz konkrete Auswirkung dieser Technik kennen sicherlich alle von euch, die in einem Haushalt mit mehreren installierten Hotspots wohnen. Hier kann es beispielsweise durchaus passieren, dass zum Beispiel euer Smartphone vorübergehend schlechten WLAN-Empfang hat, obwohl doch ein Hotspot in der Nähe wäre. Wie das passieren kann? Weil das Endgerät noch an der bestehenden Verbindung mit dem vorherigen Hotspot festhält.

Mesh-Netzwerke, wie zum Beispiel das im RT-AX82U integrierte AiMesh von Asus, hingegen sind gewissermaßen Fluglotsen für den schnellen Datenverkehr und helfen den Endgeräten dabei, jederzeit mit dem bestmöglichen Zugangspunkt verbunden zu sein. Außerdem können moderne Mesh-Netzwerke den Datenverkehr je nach Art der Anwendung priorisieren. Auf diese Weise erhalten beispielsweise Gaming-Daten Vorrang gegenüber dem simplen Surfen auf Webseiten.

Zur Fluglotsen-Funktion von Mesh-Netzen gehört übrigens auch die automatische Auswahl der Frequenzbänder. Ihr habt schließlich bestimmt schon einmal gehört, dass die WLAN-Kommunikation über das 2,4-Ghz- und das 5-Ghz-Band stattfinden kann. Da in unserer modernen Welt immer Geräte diese Frequenzbänder nutzen, kommt es vor allem in dicht bewohnten Gebieten oder auch in großen Haushalten immer wieder zu Schwankungen. Mal ist im 2,4-Ghz-Band mehr Platz, mal im 5-Ghz-Band. Mesh-Netzwerke wie AiMesh lenken die Verbindungen automatisch auf das jeweils effizienteste Band, damit eine bestmögliche Online-Anbindung gesichert ist.


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