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The Dark Pictures Anthology: Man of Medan | Test

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Man verabschiede sich bei Men of Medan von der Vorstellung ein „klassisches“ Spiel anzutreffen und bereite sich auf einen spannenden, grusligen und reißerischen interaktiven Film vor.

Bei Man of Medan handelt es sich um eine Anthologie, darum auch der Name, den man immer wieder mal hört: The Dark Pictures Anthology: Man of Medan. Das Entwicklerstudio hat von Anfang an geplant, dass es sich bei dieser Anthologie um eine Sammlung von Geschichten handelt. Diese Geschichten werden von dem geheimnisvollen Kurator wiedergegeben und verbunden. Man of Medan stellt somit den ersten Teil und den Einstieg in die Geschichtenerzählerei dar. Nach diesem Einstieg werden noch sieben weitere Horror-Spiele folgen von denen jedes Jahr zwei Teile veröffentlicht werden sollen! In Man of Medan wird man in eine übernatürliche Horrorgeschichte im Südpazifik versetzt. Fünf Freunde verabreden sich zu einem Tauchurlaub und wollen ein Wrack aus dem Zweiten Weltkrieg finden, um den Gerüchten, welche sich um das untergegangene Schiff ranken, auf den wortwörtlichen Grund zu gehen. Der Tauchtrip, welcher zu Beginn perfekt nach Plan verlief, gerät nach dem Auftauchen eines heftigen Sturms aus den Angeln und wir als Spieler stellen uns daraufhin sehr bald die Frage: Wer wird überleben und wer wird sterben?

The Dark Pictures Anthology: Man of Medan - Test

The Dark Pictures Anthology: Man of Medan sieht nicht nur wirklich schön aus, es erzählt auch eine richtig spannende Story!

 

Das Einzigartige bei Man of Medan ist, man kann zu Beginn wählen, ob man alleine, oder mit Freunden spielen möchte. Sollte die Wahl auf die Option mit den Freunden fallen, kann man sich hier erneut entscheiden, ob man mit einem Freund online spielen will, oder mit fünf Freunden auf der Couch, also lokal. Wir haben uns gedacht, wenn es schon eine Option zum lokalen Zocken gibt, dann werden wir das auch ausnutzten. Gesagt, getan: Nachdem jeder Charakter jeweils einem Spieler zugewiesen wurde, beginnt auch schon die mysteriöse Geschichte. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, wird das Storytelling vom sogenannten Kurator übernommen. Dieser wird am Anfang des Spiels in einer Cut-Scene vorgestellt.

Bei einer neuen Szene weist das Spiel dann daraufhin, welchem Spieler man den Controller in die Hand drücken muss. Wie, welcher Spieler den Controller hat? – Ja genau, bei Man of Medan benötigt man lediglich einen Controller und ein Spieler übernimmt immer seinen Charakter für eine Szene und trifft die Entscheidungen für diesen.

Am besten stellt man sich das Spiel nicht wie ein klassisches Game vor, sondern eher wie einen interaktiven Film, welchen man mit seinen persönlichen Entscheidungen und Handlung soweit beeinflussen kann, dass man seine Charaktere in den sicheren Tod begleiten könnte.

Es war einmal vor langer Zeit …

… oder so ähnlich. Um der Story einen schöne Einstieg zu verpassen, beginnen wir direkt auf dem berüchtigten zweiten Weltkriegs Schiff und übernehmen die Rolle zweier Soldaten, welche gerade eine Sauftour veranstalten und sich so richtig einen hinter die Birne stellen. Das so etwas in der Army nicht gerne gesehen wird, bekommen wir spätestens dann liebevoll mitgeteilt, als uns unser Vorgesetzter mit einem Schlag aus den Stiefeln prügelt und zum Sani bringen lässt. Als wir wieder zu uns kommen, ist auf dem Schiff bereits die Hölle auf Erden los. Überall liegen Leichen, man sieht an jeder Ecke Einschusslöcher und wir sind mittendrin. Wir versuchen uns durch das Chaos zu kämpfen, bis wir Kontakt mit einem kleinen, unschuldigen Jungen machen. Anscheinend hat sich unser Charakter so darüber gefreut, einen gar nicht gruselig aussehenden Buben (Achtung: Sarkasmus) zu sehen, dass er kurzer Hand darauf wegen Herzversagens zugrunde geht.

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So viel also zur Vorgeschichte. Wir haben es mit geisterartigen Wesen zu tun, welche unser Herz stoppen können. Na toll. Die nächste Szene sieht bereits etwas erfreulicher aus: Wir sind wieder in der Gegenwart, stehen am Pier und warten auf unseren Captain, um endlich die Tauchtour starten zu können. An dieser Stelle möchte ich auch aufhören, so detailliert über die Story zu sprechen, um keinem zu viel davon zu verraten.

So viel sei gesagt: Die Entwickler haben sich wirklich ins Zeug gelegt, was die Geschichte rund um Man of Medan betrifft. Ich würde sogar so weit gehen, für Liebhaber von Filmen, welche gar nichts mit Computerspielen am Hut haben, könnte Man of Medan tatsächlich spannend sein. Nur gibt es da ein kleines Problem. Death Stranding hat zum Beispiel einen „Ultraleicht“ Modus eingeführt, welcher genau solchen Menschen Zugang zu einer in einem Spiel verpackten Geschichte ermöglicht, die im Normalfall nichts mit Games zu tun haben. Supermassive Games hat an so etwas leider nicht gedacht und damit kommen wir auch schon zu einer kleinen Hürde des Spiels.

Wie spielt man eigentlich Man of Medan?

Ich habe das Spiel für die Xbox One zum Testen bekommen und ich als alt eingesessener Computer-Gamer tue mir sowieso immer schwer mit dem Joystick. Bei Man of Medan wird das sogar auf die nächste Ebene gehoben. Man muss teilweise sehr knifflige Interaktionen mit dem Joystick ausführen oder blitzschnell eine Taste drücken, um nicht zu sterben. Dieses blitzschnelle Drücken kam teilweise so aus dem nichts geschossen, dass ich überhaupt nicht darauf vorbereitet war. Wie es das gibt? Das erkläre ich euch gerne: Man lümmelt so gemütlich auf der Couch, verfolgt das spannenden Storytelling und BAM, jetzt musst du Dreieck drücken und hast gefühlt 0.1 Sekunden Zeit dafür. Oh, nicht geschafft? Ja, das war es dann wohl mit deinem Charakter.

So krass wie das klingen mag, spielt sich das bei Man of Medan tatsächlich ab. Eine falsche Entscheidung, eine Aktion, welche man nicht schnell genug ausführt und einer eurer Charaktere ist Geschichte. Und das kann jeden davon treffen, es gibt keine Key-Charaktere, welche überleben müssen, du schreibst die Geschichte selber und dir sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Grundsätzlich läuft (oder schwimmt) man mit dem jeweilig aktiven Charakter in der Gegend herum, interagiert mit Objekten und Gegenständen, bis man gewissen Key-Objekte gefunden und entschlüsselt hat, um die Story voranzutreiben. Das Interagieren ist ebenfalls sehr kniffelig gestaltet und benötigt etwas Übung, bis man wirklich flüssig spielen kann.

 

Mit so einer Grafik verzeiht man den Entwicklern die kniffelige Steuerung!

Einen wirklich, wirklich dicken Pluspunkt muss man dem Spiel bei der grafischen Umsetzung geben. Ich habe selten so viele Screenshots, in so kurzer Zeit gemacht, wie bei Man of Medan. Die Umgebung, die Charaktere, die Objekte, mit welchen man interagieren kann, alles sieht einfach genial aus. Vor allem wenn man das Game auf einem 4k Oled spielt. Ich finde gar nicht die richtigen Worte, um die Grafik zu beschreiben, außer, dass ihr euch die Screenshots ansehen solltet.

Das einzige Manko, welches es bei punkto Grafik gibt, sind die Gesichtsanimationen und da lässt sich nun darüber streiten, inwieweit das noch zur Grafik gehört. Leider sieht die Mimik der Charaktere beim Reden teilweise etwas steif und unrealistisch aus. Fällt jetzt aber nicht so schwer ins Gewicht, dass man sagen würde, es macht das Spiel unbrauchbar!

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Supermassive Games hat mit Man of Medan eine Punktlandung gemacht, was den Einstieg in die Dark Pictures Anthology betrifft. Die Entwickler kombinieren eine hammergeil erzählte Geschichte, einen düsteren und mysteriösen Geschichtenerzähler, eine grafische Umsetzung an welcher man sich nicht sattsehen kann und kombinieren das Ganze mit der Möglichkeit, das Spiel online oder lokal mit seinen Freunden zu erleben. Der einzig wirklich negative Punkt ist, die etwas kniffelige Steuerung und ein fehlender „Ultraleicht“ Modus, um auch Menschen den Zugang zur Geschichte von Man of Medan zu gewähren, welche nicht regelmäßig zocken.

Semi-negativ sind die teilweise unglaubwürdigen Gesichtsanimationen, da man dieses Phänomen aber schon aus Until Dawn kennt, fällt es nicht mehr so schwer in die Bewertung ein und stört auch kaum. Für alle story-begeisterten Menschen kann ich nur eine Kaufempfehlung aussprechen: Holt euch Man of Medan und erlebt es selbst, taucht ein in die düstere Welt der Dark Pictures Anthology!

PRO

  • Kein klassisches Spiel, sondern ein interaktiver Film
  • Online mit zwei Spieler und offline mit fünf Spieler spielbar
  • Wahnsinnig schöne Grafik
  • Geniale Geschichte
  • Storytelling
  • Glaubwürdige und gut durchdachte Charaktere
  • Schöner und passender Soundtrack

KONTRA

  • Verbesserungswürdige Gesichtsanimationen
  • Steuerung teilweise sehr kniffelig
  • Fehlender „Ultra-Leicht“ Modus
8.6

Grandios

Gameplay - 7.5
Grafik - 9.3
Sound - 8.2
Inhalt - 8.8
Atmosphäre - 9.1
Ich bin ein Nerd aus Leidenschaft, spiele von Shooter bis hin zu Jump & Run Games und habe ein Herz für schönes Story-Telling. Kann den Hype um Spiele wie Battlefield und Co. nicht verstehen, konnte über ein ganzes Jahr Spielzeit in World of Warcraft erreichen bevor es seinen Reiz verlor. Momentan bin ich auf der Suche nach spannenden und herausfordernden Spielen welche es zu bezwingen gilt!

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Grassithor
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Vielleicht hab ich die Info übersehen, aber für welche Plattformen gibt es das Spiel?

Memphis
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Memphis
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Eigentlich wollte ich es ja nicht kaufen, aber dank euch, liegts schon im Warenkorb 😀

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