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The Outer Worlds | Test

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The Outer Worlds wirkt zwar in vielen Belangen wie ein Fallout Klon, dennoch bringt Obsidian Entertainment genügend eigene Ideen ein, welche aus einer soliden Vorlage ein wirklich gutes Spiel zaubern.

Das lange angekündigte The Outer Worlds erfüllt zumindest die ersten Erwartungen seiner Fallout-Fans-Spieler – ein Umstand, der sicherlich auch an der Konstellation des Entwicklerteams dahinter liegt. Teile der Fallout-Crew arbeiten nämlich mit Obsidian, dem Studio hinter The Outer Worlds, zusammen. Damit ergibt sich aber die Frage, ob sich bei dieser Kombination zu viel Fallout eingeschlichen hat. Hat dieses Cross-Over nun einen versteckten Klon dessen produziert, oder ein Spiel mit vielen neuen Ideen und Konzepten? Die Antwort auf diese Fragen soll euch unser Test geben können.

 

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Zu Beginn möchte ich euch nur einen groben Überblick zur Story geben, denn, ähnlich wie man es von Spielen wie Until Dawn kennt, ist auch hier der Entscheidungsfaktor von Bedeutung. Die Handlung verändert sich demnach abhängig von dem Menschen hinter dem Computer und dessen Entscheidungen im Spiel. Grundsätzlich schlüpft man in die Rolle eines Besatzungsmitgliedes des Generationenschiffs Hope , das versucht, in einem fremden Sternensystem einen Neuanfang zu haben. Die Rolle des Antagonisten übernimmt dann Spacers Choice , ein machtgieriger Konzern, der sich auf seinem Weg zur Weltenherrschaft alles unter den Nagel reißen will.

Man beginnt, wie auch bei vielen anderen Science-Fiction Games, die im Weltraum spielen, in einem sogenannten “Kryoschlaf”. Die Körperfunktionen sind auf ein Minimum heruntergefahren, während der Hauptcharakter Altern und Kranksein friedlich verschläft. Hier lässt das Spiel nun die Möglichkeit Gesicht, Haare und sonstige optische Eigenschaften annähernd den Wünschen des Spielers entsprechend anzupassen, bevor die Story in Gang gesetzt wird.

Spiele das Spiel auf deine eigene Art und Weise

Man kann hier wirklich davon sprechen, dass ihr die Outer Worlds durchqueren könnt, wie ihr das wollt. Ob nun an Gegnern vorbeischleichen oder eben auch mit roher Waffengewalt. Es liegt in eurer Hand. Der Skilltree ist ein weiterer wichtiger Punkt, bei dem die Entscheidungsfreiheit völlig frei ist. Die Ausprägung der Fähigkeiten, wie Waffenstärke, Technik, Schleichen, Verhandlungsgeschick oder eines speziellen, den Charakter noch weiter spezifizierenden Einzelbonus, kann man seinen Vorstellungen und Spielstil nach gestalten. Ob man also die leise Variante nimmt und sich an Gegner vorbeiluchst oder mit roher Waffengewalt sämtliches, im Weg stehendes, beseitigt, ist einem selbst überlassen.

Ansonsten ist das Waffensystem recht simpel aufgebaut. Es gibt leichte, schwere, sowie Energiemunition. An den Werkbänken kann man die Schießeisen verbessern und an ihnen Modifikationen vornehmen. So kann man beispielweise Erweiterungen anbauen, wie etwa Schalldämpfer, andere Magazine oder die Munitionsart ändern. Brandgeschosse sind dabei gegen organische Feinde besser als Schockmunition, da diese leicht in Flammen aufgehen und damit schneller beseitigt sind.

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The Outer Worlds wirkt allerdings nur Oberflächlich wie sein Konkurrent aus der Postapokalypse. Denn auch wenn es hier wirklich nette und schön geschriebene Dialoge gibt und einige moralische Entscheidungen, die uns schon mal grübeln lassen, ob wir jetzt auch wirklich das richtige tun, so wird die Geschichte komplett dynamisch erzählt und hält den ein oder anderen witzigen Moment auf Lager. Die Leute in den Städten zum Beispiel, sind gerne mal selbstironisch und wirken so fast schon lebensnah.

Während Genre ähnliche Spiele eine Open World bieten, sind die Umgebungen von The Outer Worlds in kleinere Bereich eingeteilt, die man per Schnellreise schnell und bequem durchqueren kann. Die Welten an sich sind relativ ähnlich aufgebaut, so gibt es weniger Highlights und Überraschungen, wenn man einen neuen Planeten erkundet. Die Missionen dazu gestalten sich kreativ, enthielten aber zumindest in meinem Gameplay zu viele typische Botengänge (Sam Porter Bridges lässt Grüßen). Das ist insgesamt natürlich nicht weiter schlimm, so vermisst man aber gewisse Elemente an anderen Stellen. Die Liebe zum Detail fehlt beispielsweise bei dem Design der verschiedenen Städte und der allgemeinen Umgebung. Man findet sogar manches Bauteil eines Schiffes oder Sonstigem, das man zuvor auf Planet B gefunden hat, recycelt auf Planet C wieder. Schade!

Kleines Budget, dafür richtig eingesetzt

Man merkt an einigen Stellen, dass hier einfach nicht genug Budget und Zeit vorhanden war, um spielrelevante Komponenten einzubauen. Man vermisst zum Beispiel spektakuläre Kamerafahrten, die einem die Umwelt präsentieren und leider wurde zudem an der deutschen Synchronisation gespart – ein Problem, das vor allem jüngere, nicht fließend English sprechende Spieler betrifft. The Outer Worlds hat zwar sehr gute Arbeit bei den Übersetzungen in Untertitel, Menü und sonstigen Bereichen geleistet, so überflutet es einen dennoch mit Text, den man während des Gameplays lesen soll. Dies kann manchmal etwas anstrengend sein.

Der nächste Punkt beinhaltet das Teamwork. Während der Reise kann man bis zu sechs Besatzungsmitglieder auf das Schiff und damit in die Crew aufnehmen. Zwei davon begleiten einen auf Missionen und können dort, je nach ihren Fähigkeiten, unterschiedlich Unterstützung leisten – ein Vorteil gegenüber größeren oder besonders starken Gegnergruppen. Es ist eine Sache der Koordination, welche Mitglieder auf welche Mission mitgenommen werden. Sie alle besitzen variierende Talente, die man auf die Umstände anpassen sollte, um maximalen Erfolg zu erreichen.

 

Features teils leider kopiert aber trotzdem viele eigene Ideen

Als kleines Feature existiert die Zeitdilatation. Mit diesem kann man die Zeit zwar nicht vollständig stoppen, aber verlangsamen. Bei schnellen Bewegungsabläufen oder Schusswechseln kann man dank dieser Fähigkeit kurz innehalten und die Situation einschätzen, um die nächsten Schritte zu planen. An das geliebte VATS-System zum Anvisieren von einzelnen Körperteilen kommt es aber nicht heran. Neu ist dieses Feature nicht: Fallout 76 hat diese Funktion bereits in einer ähnlichen Form – nur Zeit anhalten ging aufgrund des Multiplayers noch nicht. Hier merkt man dann doch den Einfluss des fremden Entwicklerstudios, auch wenn dies der einzige Punkt ist, der kopiert scheint.

Schon oft gesehen ist das Waffensystem. Es gibt leichte, schwere und Energie Munition. An Werkbänken könnt ihr eure Schießeisen verbessern, sowie Modifikationen vornehmen. Ihr könnt Erweiterungen anbauen, wie etwa Schalldämpfer oder andere Magazine, aber auch die Munitionsart ändern.

F A Z I T

Was für ein Spiel ist The Outer Worlds nun? Wenn man sich auf die Spielwelt und Story einlässt, kann es tatsächlich zu einem sehr guten Spielerlebnis verhelfen. Es hat als reines Singleplayer-Spiel zwar viele Parallelen zu der Fallout-Reihe, kann aber auch als unabhängiges Spiel agieren, das viele frische Ideen präsentiert.

Optik und Detailarbeit sind zwar nicht mehr ganz zeitgemäß, doch der Hauptaspekt, der durch die Story gebildet wird, wiegt diesen Umstand leicht aus. Die gute Handlung und amüsantes Skript lassen mich eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

PRO

  • Sehr gute Story
  • Fesselndes Gameplay
  • Langer Spielspaß

KONTRA

  • Kaum Wiederspielwert
  • Teilweise etwas detailarm
  • Viele Parallelen zu Fallout
8.8

Grandios

Gameplay - 9
Grafik - 8.3
Sound - 8.8
Inhalt - 8.7
Atmosphäre - 9.2
Ich gehöre schon lange zur PC Master Race, jedoch befindet sich auch die ein oder andere Konsolen in meinem Besitz. Meine erste Spielekonsole, mit der ich auch aufgewachsen bin, war die N64. Auf dem Rechner zogen mich dann Shooter in ihren Bann und das Thema rund um eSports interessiert mich seit eh und je. Zur Abwechslung darf es auch einmal ein Rätsel oder ein Indie Spiel sein! Am liebsten sind mir Spiele, die mich durch ihre Kreativität und Innovation an den Bildschirm fesseln.

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