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The Sojourn | Test

Shifting Tides laden dazu ein, spannende Rätsel zu lösen und eine grafisch eindrucksvolle Welt zu erkunden. In The Sojourn kommt man in ein von Mysterien nur so protzendes Land, in welchem uns das Licht den richtigen Weg weist. Im weiteren Verlauf des Spiels werden wir als Spieler mit immer schwerer werdenden Herausforderungen konfrontiert. Doch wo es Licht gibt, gibt es auch Dunkelheit und genau so funktioniert das Konzept dieses Rätselspiels: Das Licht soll dich führen und die Dunkelheit dich Leiten. Nun bleibt nur noch über sich die Frage zu stellen, wie viel Grips man tatsächlich benötigt, um The Sojourn durchzuspielen.

The Sojourn: Test

 

Bevor ich in die Welt von The Sojourn eintauche, ein paar allgemeine Punkte: Seinen Charakter steuert man in dieser Vermischung aus Licht und Dunkelheit klassisch mit WASD und die Maus dient der Kameraführung. Zum Interagieren mit Objekten wie den Statuen benutzt man die Taste E. Die physikalischen Gesetze, soll heißen die Schwerkraft, wurden gut umgesetzt und beim Hinunterfallen fühlt sich die Spiele-Physik sehr realistisch an. Darüber hinaus konnte ich keinerlei Bugs, Grafikfehler oder auch Performance-Probleme feststellen. Das Spiel lief somit durchgehend flüssig. Auch über das Speichern muss sich der Spieler keine Gedanken machen, da dies automatisch geschieht. Verschiedene Schwierigkeiten gibt es zwar keine, dafür werden die Rätsel allerdings sehr schnell ziemlich anspruchsvoll und können einen auch gerne mal über 20 Minuten beschäftigen.

Was ist der Sinn unseres Lebens?

Diese Frage stellt man sich nicht nur im echten Leben, sondern auch in diesem Game. Grund hierfür ist, dass es keine Story gibt, beziehungsweise keine Richtige. Das Spiel startet nämlich damit, dass man in einem dunklen Raum aufwacht und einem auftauchendem Licht folgt. In dieser ersten Sequenz beginnt auch das Tutorial: Der Spieler lernt die wichtigsten Spielelemente kennen, welche aus zwei Statuen und zwei Podesten bestehen. Das Podest der Dunkelheit ist allerdings das wichtigste Spielelement. Sobald der Spieler auf besagtes Podest tritt, wird er in die Welt der Dunkelheit befördert und kann sich hier für eine begrenzte Anzahl an Schritten fortbewegen. Dies bewirkt, dass man versteckte Wege sehen kann und mit den Statuen, welche unter anderem neue Wege öffnen können, interagieren kann. Im Tutorial und auch im Spielverlauf, wird einem jedoch eine recht skurrile Geschichte erzählt. Man startet am Zeitpunkt der Geburt und sieht, wie eine Familie immer weiter aufwächst wobei der Fokus hauptsächlich auf dem jüngsten Sohn liegt. Diese Geschichte wird gelegentlich in Form von Statuen dargestellt, besitzt aber keinen wirklichen Zusammenhang.

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Die Grafik und die Musik als Spielreiz?

Leider muss ich an diesem Punkt sagen, dass das Spiel relativ wenig Wiederspielwert hat. Zwar sind die Rätsel schwer und dementsprechend fordernd, aber verglichen mit anderen Rätselgames, wie beispielsweise Portal, fehlt es hier an einer vernünftigen Story, die das Spiel interessant gemacht hätte. Nach spätestens einer Stunde Spielzeit war die Motivation weiterzuspielen aufgrund diesen Aspektes kaum mehr vorhanden, jedoch sind sowohl die äußerst atmosphärische Musik als auch die cartoon-ähnliche Grafik ein Reiz, welcher es ermöglicht, zumindest teilweise, die gute Laune aufrecht zu erhalten. Negativ an der Grafik ist jedoch, dass sie sich erst mit jedem Level aufbaut. Soll heißen, der Spieler betritt den Rätselraum und die Objekte fliegen aus allen Richtungen auf das Spielfeld zu und bilden sich einfach an den vorhergesehenen Stellen. Dies kann schnell dazu führen, dass der Spieler wichtige, zum Lösen des Rätsels relevante Objekte zunächst übersieht. Davon abgesehen ist die Grafik aber schön anzusehen und sorgt für eine angenehme und entspannte Atmosphäre.

Lebensweisheiten?

Ab an einem gewissen Punkt im Spiel gibt es pro Rätselraum zwei Rätsel. Ein Haupträtsel und ein Nebenrätsel welches optional ist. Sollte man sich entschließen eines dieser Rätsel abzuschließen wird man mit einigen Lebensweisheiten belohnt. Hier ein Beispiel: “Schweigen führt oft zu Klarheit. Wer Schweigen nicht zu schätzen weiß, wandelt im Tal der Schatten.” Diese Weisheiten sind zwar schön, jedoch haben sie im Spiel keinen nutzen und sind auch für den Leser oft von der Bedeutung her nicht zu verstehen.

 

The Sojourn bietet eine wirklich gut gelungene, grafische und musikalische Unterhaltung. Auch die Rätsel machen tierisch Spaß und man wird teilweise stark gefordert sein Denk-Schmalz einzusetzen. Wer jedoch auf der Suche nach einem munteren und lustigen Story-Spiel ist, ist hier fehl am Platz. Insider Jokes wie „The cake is a lie“ sucht man in diesem Game vergeblich. Allgemein kommt bei The Sojourn die Story viel zu kurz, beziehungsweise ist so gut wie gar nicht vorhanden, und vergeudet somit eine Menge Potential. Spieler die anspruchsvolle Rätsel lösen wollen, kommen durch die grafische und musikalische Untermalung auf ihre Kosten. Für all jene, die einen Mix aus Story und Gameplay suchen, könnte das Spiel zu wenig Unterhaltung bieten!

PRO

  • Schöne Grafik
  • Atmosphärische Musik
  • Schwierige Rätsel
  • Lebensweisheiten werden dem Spieler vermittelt

KONTRA

  • Keine Story
7.1

Spielenswert

Gameplay - 8
Grafik - 6.7
Sound - 9.3
Inhalt - 5.4
Atmosphäre - 6.2

2
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Hab auch mal überlegt mir das Game zu holen, sieht aber extrem langweilig aus. Der Test überzeugt mich jetzt auch nicht vom Gegenteil 🙂

tronqueen
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tronqueen
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Sehr schade, habe echt überlegt ob ich mir das Spiel holen soll

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