The Witcher 3: Wild Hunt – Next Gen | Test

Es gibt Spiele, da kann man schon von Next, Next Gen sprechen, denn beispielsweise GTA V wurde ja zunächst auf der PS3 veröffentlicht, ist nun aber auch für PC, PS4, PS5 und was weiß ich noch alles erhältlich. Womöglich sehen wir das Spiel auch noch auf der PS37. Auch der Witcher ist bereits viel herumgekommen und darf sich seit einiger Zeit mit der Complete Edition sogar Switcher auf der Nintendo Konsole schimpfen. Nun kommen PS5 und XBOX Series X/S dazu und das in noch besserer optischer Pracht.

The Witcher 3: Wild Hunt - Complete Edition - Test
Du bist Geralt von Riva, Monsterschlächter und Söldner. Vor dir erstreckt sich ein vom Krieg zerrütteter und von Monstern befallener Kontinent, den du nach Belieben erkunden kannst.

ALLES BEIM ALTEN?

Wer Witcher 3: Wild Hunt und die dazugehörigen DLCs Heart Of Stone und Blood & Wine bereits abgeschlossen hat, der weiß was einen erwartet. Ein unglaublich schönes, detailverliebtes und interessantes Open-World Spiel, das heute im Story- und Quest-Telling nach wie vor seines Gleichen sucht. Geralt hat schon viele Abenteuer erlebt und jedes davon bleibt in Erinnerung. Sei es die umfangreiche Questreihe um den blutigen Baron und sein trauriges Schicksal, das mehrere Enden nehmen kann oder einfach kleine Aufträge in denen man Monster jagt. Jede Quest ist wunderschön in Dialogen und Cut-Scenes detailliert erzählt und kann überraschende Wendungen nehmen oder sogar neue Spielmechaniken, die es einzig für diese eine Quest gibt, zu Tage fördern. So lohnt es auch jetzt auf der Next Gen nochmal einen neuen Anlauf zu nehmen und über 100 Stunden Spielspaß zu garantieren, da man Quests einfach anders angehen kann und andere Entscheidungen im Verlauf trifft.

Weiter sind die Charaktere unglaublich gut erzählt. Allen voran natürlich Protagonist Geralt von Riva der, wenn er nicht Monster für sein Taschengeld jagt, seine Ziehtochter Ciri, die auf der Flucht vor der Wilden Jagd ist, sucht. Aber auch Yennefer, Ciri, Rittersporn und all die Freunde, Kameraden und Feinde von Geralt haben interessante Geschichten. Über die Welt erfährt man mehr wenn man diese auf dem Pferd Plötze oder zu Fuß erkundet. Dort können Kräuter für das umfangreiche Alchemie-System gesammelt werden, Monsterüberreste geplündert oder Materialien zum Schmieden gesammelt werden. Im Wirtshaus und eigentlich überall anders auch kann sich Geralt mit dem spannenden Kartenspiel Gwent, das mittlerweile sogar ein Standalone Spiel spendiert bekam, die Zeit vertreiben oder die eine oder andere Dame im Spiel verführen. Die Möglichkeiten sich zu beschäftigen sind in Witcher 3: Wild Hunt immens. Wie es sich für ein Action-RPG gehört, gibt es auch ein solides Kampfsystem mit zwei Schwertern, die man je nach Gegnertyp wählt, Armbrust und kleineren Hexereien sowie ein Auflevelsystem das relativ einfach zu durchblicken ist. Aber was erzähle ich hier: Die Mechaniken von Witcher 3, einem der wichtigsten Action-Rollenspiele unserer Zeit, sind wohl hinreichend bekannt, und jetzt halt noch aufgehübscht.

DOCH WAS IST NEU?

Natürlich wurde grafisch so einiges aufpoliert und es gibt in Witcher 3 nun 60fps im Performance Modus oder 30FPS+Raytracing im Quality Modus. Also ihr entscheidet ob ihr das Spiel flüssiger oder hübscher wollt. So fesch der Witcher nun erstrahlt, vor aufploppenden Charakteren und Bäumen ist er leider nach wie vor nicht sicher, was aber verschmerzbar ist bei dieser wunderschönen Aussicht. Auf der PS5 kann man sich noch über angepasstes haptisches Feedback freuen und wer gerne Knipst hat nun einen Fotomodus spendiert bekommen. Außerdem gibt es eine FSR 2.0 Implementierung und neue Kameraoptionen.

PS: Leider waren meine Savegames aus der PS4 Version nicht kompatibel, weshalb ich das Spiel von vorne Starten musste. Wer das Hauptspiel schon mal beendet hat und sich nun den DLCs widmen will, kann das aber dennoch machen, denn Geralt wird mit passendem Level und Ausrüstung in die Erweiterungen geschickt. Nebenquests des Hauptspiels können im Gegensatz zur Hauptquestreihe aber dennoch noch angenommen werden.

FAZIT

Heavy Music, schnelle Bikes und Sport sowieso – da ich auch im Jahre des Herren 1986 geboren wurde und da auch der NES in Europa das Licht erblickte, war die Konsequenz des Zockens logisch. Da ich auch an verbaler Inkontinenz leide, sind PixelCritics sowie earshot.at perfekte Orte um mein Interesse am Journalismus auszuleben.

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