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Tony Hawk’s Pro Skater 1 + 2 | Test

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Endlich kann man in der Skate-Nostalgie mit Tony Hawk und seinen Jungs schwelgen. In dem ganzen Remake-Wahnsinn ist THPS1+2 eine wahre Perle und ein Muss für Fans und Neueinsteiger!

Lange haben es sich die Fans gewünscht, doch mehr als 20 Jahre mussten vergehen, ehe man endlich wieder die ersten beiden Teile (THPS1 1999 und THPS2 2000) der legendären Tony Hawks Serie für aktuelle Konsolen in den Händen halten darf. Zusammengefasst darf man nun mit einem etwas ergrauten Tony Hawk und natürlich weiteren aktuellen und legendären Skatern, Tony Hawks Pro Skater 1+2 in aufgepeppter Grafik und neuen Features erneut oder, als jüngere Generation zum ersten Mal erleben.

Beliebte Locations und wahre Skateboard-Ikonen kehren mit brandneuen Funktionen und Grafiken zurück.

LORD OF THE BOARDS

Die ersten drei Teile gelten ja bis heute als die besten der Serie, weshalb mir THPS3 bei dieser Kompilation etwas fehlt, aber gut auch so gibt es genug zu tun. Als Tony, Bob Berquist, Rune Glifberg oder einen komplett selbst erstellen Skater, begeben wir uns auf die Strecken bzw. Areale der ersten beiden Teile um dort Highscores zu jagen, diverse Ziele abzuschließen, und vor allem um eine gute Zeit mit geiler Mucke zu haben. Egal ob San Francisco, Los Angeles, Rosswell oder eine spanische Stierarena, die Entwickler waren schon damals verdammt kreativ und abwechslungsreich unterwegs. In genau 02:00 Minuten hat man im klassischen Spielmodus Zeit um verschiedene Highscores, Combos und Aufgaben zu lösen. Da wäre zum einen ein verstecktes Tape zu finden, verschiedene Tricks über bestimmte Hindernisse, Pipes oder Hürden zu machen, das legendäre S.K.A.T.E. zu sammeln oder beispielsweise Kisten umzufahren.

Das Muss natürlich nicht alles in einem Lauf passieren und will geübt werden, denn zwei Minuten sind halt doch recht knapp bemessen. Kurzweilig wird es durch Skate-Punk und Rock-Klassiker von Bad Religion, Millencolin, Lagwagon, Anthrax, Goldfinger oder Rage Against The Machine. Ein paar langweilige HipHop Nummern oder nervige Tracks aller Art haben sich auch eingeschlichen, können aber deaktiviert werden. Dazu kommen außerdem eine gute Portion Tracks, die auf den Original-Spielen noch nicht vertreten waren. Um an Punkte zu kommen, muss unser Skater so einige Tricks machen und diese am besten aneinanderreihen.

Tony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: Screenshot1Tony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: ScreenshotTony Hawk's Pro Skater 1 + 2: Screenshot

 

Ollies, Railgrinds, Gaps und allerlei Grabs können hier verbunden werden und Punkte in zig-Tausend bzw. Millionenhöhe erreichen, sofern man den Skill hat, denn hier muss erst mal geübt werden. Wobei Kenner der Klassiker, hier schneller wieder reinfinden, denn Radfahren, äh Skaten verlernt mal halt nicht so schnell. Hat man genug Ziele erledigt, schaltet man nach und nach neue Areale frei und der Spaß geht von Vorne los. Es zahlt sich aber aus, länger in den Skate-Parks zu verweilen, denn einige Geheime Gebiete, Collectibles und Skill-Points wollen auch noch gefunden werden.

KLEIDER MACHEN SKATER

Genannte Skillpoints kann man in seinen Skater stecken um diesen schneller zu machen, höher springen zu lassen und generell besser zu machen. Aber nicht nur dahingehend kann man seinen Skater verbessern. Auch Outfits, Helme, Hüte, Decks, Reifen und allerlei andere optische Verschönerungen können mit Ingame-Geld erworben oder durch Herausforderungen freigeschaltet werden. Zu tun gibt es in THPS1+2 auf jeden Fall mehr als genug.

AUF DEM WEG ZUM PRO

Neben den Skill-Points, Erfahrung mit der man neue Kleidung freischaltet, ist natürlich der eigenen Skill ein wichtiger Punkt, um in THPS1+2 weiter zu kommen, wobei ein Tutorial sehr hilfreich ist und man auch als Anfänger relativ schnell erste, gute Combos schafft. Fühlt man sich dann gut genug, dann kann man sich noch in den freien Modus werfen, in den Arealen in einem Run alle Aufgaben abgrasen um Highscores zu erzielen und eben zig Herausforderungen zu meistern. Wem das noch nicht genug ist, der versucht sich im Multiplayer in verschiedenen bekannten Modi online oder auch im Splitscreen mit anderen Spielern zu messen. Hier ist auch der bekannte LOSER-Modus wieder eine wahre Freude.

DIE TECHNIK

Man hat es wirklich geschafft, das Feeling der Originale perfekt ins hier und jetzt zu transportieren, ohne das etwas verloren gegangen ist. Ganz im Gegenteil, THPS1+2 ist Nostalgie pur, nur halt in schön! Grafisch ist das Teil zeitgemäß, wenn auch nicht überragend oder recht auffällig, technisch ist alles in Ordnung und der Sound geht dank des genialen Soundtracks auch absolut in Ordnung – ein Traum in Nostalgie. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

FAZIT

PRO

  • Alle bekannten Skater in aktueller Optik
  • Zahlreiche Herausfoderungen
  • Original-Soundtrack + Neue Songs
  • Alle Strecken in schicker Grafik
  • Online-Modus und Splitscreen
  • Motivierendes Gameplay
  • Komplett eigener Skater erstellbar

KONTRA

  • Manchmal etwas frustrierend an hohe Orte zu kommen
  • Profis kann man nur teilweise optisch verändern
  • Verdammt schwere und grindige Challenges gegen Ende
  • Online-Matches komplett zufällig und nicht einstellbar
8.6

Grandios

Gameplay - 9.1
Grafik - 8.3
Sound - 8.7
Inhalt - 8.5
Atmosphäre - 8.2
Heavy Music, schnelle Bikes und Sport sowieso – da ich auch im Jahre des Herren 1986 geboren wurde und da auch der NES in Europa das Licht erblickte, war die Konsequenz des Zockens logisch. Da ich auch an verbaler Inkontinenz leide, sind PixelCritics sowie earshot.at perfekte Orte um mein Interesse am Journalismus auszuleben.

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