Forza Horizon 6 nähert sich mit großen Schritten – und wer das Rennspiel auf dem PC in vollen Zügen erleben möchte, sollte jetzt einen Blick auf die offiziell bekannt gegebenen Systemanforderungen werfen. Playground Games hat die Mindest- und Empfehlungsstufen enthüllt, und wer die höchste Einstellungsstufe mit aktiviertem Raytracing anpeilt, wird feststellen: Das Spiel fordert einiges. Wie viel genau – und für wen das Erlebnis auch mit moderaterer Hardware lohnend wird – zeigt sich beim näheren Hinsehen.
Empfohlene Anforderungen: Solide für 1440p mit 60 FPS
Die empfohlene Konfiguration zielt auf das hohe Voreinstellungspaket bei 1440p-Auflösung mit über 60 Bildern pro Sekunde ab. Dafür benötigt man einen Intel Core i5-12400F, 32 Gigabyte Arbeitsspeicher, eine SSD sowie eine Nvidia RTX 3060 Ti, eine AMD RX 6700 XT oder eine Intel Arc A580. Das sind Komponenten, die sich in der Mittelklasse der aktuellen Grafikkarten bewegen – für alle, die ihre Systeme in den vergangenen Jahren auf einem zeitgemäßen Stand gehalten haben, dürfte das kein Hindernis darstellen.
Wer hingegen das Maximum aus Forza Horizon 6 herausholen möchte, braucht deutlich mehr: Die Extremstufe mit aktiviertem Raytracing – das Reflexionen und globale Beleuchtung einschließt – und hochskalierter 4K-Auflösung bei 60-plus FPS setzt einen Intel Core i7-12700K oder AMD Ryzen 7 7700X, erneut 32 Gigabyte RAM, eine NVMe-SSD und entweder eine RTX 5070 Ti oder eine RX 9070 XT voraus. Hardware, die im gehobenen Segment angesiedelt ist.
Upscaling, ultrabreite Monitore und Handheld-Unterstützung
Was die Unterstützung moderner Upscaling-Technologien angeht, ist Forza Horizon 6 gut aufgestellt: Nvidia DLSS 4, AMD FSR 3 und FSR 4 sowie Intel XeSS 2.1 sind alle an Bord – eine breite Abdeckung, die unabhängig von der Grafikkartenwahl eine optimierte Darstellung ermöglicht. Unbegrenzte Bildraten sind ebenfalls freigegeben, und ultrabreite Monitore werden offiziell unterstützt. Wer auf einem 21:9- oder sogar 32:9-Display spielen möchte, kommt also auf seine Kosten.
Darüber hinaus hat Playground Games bestätigt, dass das Spiel für den Xbox ROG Ally und den Steam Deck optimiert wurde – konkrete Leistungsparameter für diese Geräte stehen jedoch noch aus. Die Unterstützung für Controller und Lenkräder wird als umfangreich beschrieben, was besonders für Lenkrad-Enthusiasten eine erfreuliche Nachricht ist. Über den benötigten Installationsspeicher herrscht bislang noch Schweigen.
Ein Spiel von beeindruckendem Ausmaß
Forza Horizon 6 erscheint für Xbox Series X/S und PC – und der technische Aufwand, den die Systemanforderungen widerspiegeln, macht deutlich, wie ambitioniert Playground Games diesen Teil anlegt. Allein die Spielwelt rund um Japan umfasst eine Karte, die nach Entwicklerangaben die bisher größte und dichteste der gesamten Reihe ist. Die Tokio-City-Region soll fünfmal größer sein als jede andere Stadt in einem vorherigen Forza-Horizon-Titel – und bildet dort praktisch ein eigenständiges Biom. Dass dafür leistungsfähige Hardware erforderlich ist, überrascht wenig. Der Aufwand scheint jedenfalls gerechtfertigt.

