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Destiny 2: Art
Games

Destiny 3 liegt laut Bloomberg-Report auf Eis – Bungie plant wohl massiven Stellenabbau

Destiny 3 ist laut einem Leak vom Tisch, Bungie plant wohl die nächste Entlassungswelle. Destiny 2 stirbt am 9. Juni – und Marathon rettet das Studio auch nicht.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
25.05.26
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Lesezeit: 2 Min.
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Was Bungie-Fans bereits befürchtet haben, zeichnet sich jetzt als düstere Realität ab: Destiny 3 befindet sich nicht in Entwicklung. Stattdessen will das Studio einem Bericht von Bloomberg-Journalist Jason Schreier zufolge eine „signifikante Anzahl“ an Mitarbeitern entlassen. Die Nachricht kommt keine drei Wochen vor dem endgültigen Support-Ende von Destiny 2 am 9. Juni 2026.

Das steckt im Artikel
  • Bittere Wahrheit: Was aus Bungie geworden ist
  • Marathon statt Destiny: Ein fataler Schachzug?
  • Das Ende einer Ära: Was bleibt von Bungie?

Bittere Wahrheit: Was aus Bungie geworden ist

Es ist ein harter Kontrast zu dem, was Bungie noch vor vier Jahren war. Nach der Trennung von Activision 2019 feierte das Studio seinen Status als unabhängiger Gottvater der Live-Service-Szene. Dann kam Sony. Im Juli 2022 übernahm der japanische Konzern Bungie für 3,6 Milliarden US-Dollar – damals noch mit dem Versprechen, das Studio weitgehend autonom zu lassen. Aus heutiger Sicht liest sich das wie eine Farce.

Seit der Übernahme gab es bereits mehrere Entlassungswellen: Im Oktober 2023 verloren rund ein Dutzend Mitarbeiter ihren Job, darunter auch Führungskräfte. Im Sommer 2024 folgte eine größere Runde mit rund 100 Stellenstreichungen. Jetzt, 2026, stehen die nächsten Kürzungen an – und zwar so massiv, dass Schreiers Quellen von einer „signifikanten Anzahl“ sprechen.

Der Grund soll in Bungies hohen Betriebskosten liegen. Das Studio sitzt in Seattle, einem der teuersten Technologiestandorte der USA, und beschäftigt erfahrene Spezialisten mit entsprechenden Gehältern. Dazu kommen hohe Abschreibungen – laut Schreier ein wesentlicher Grund, warum Sony wohl auf weitere Einsparungen gedrängt hat.

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Marathon statt Destiny: Ein fataler Schachzug?

Parallel zu den Hiobsbotschaften gibt es eine Entwicklung, die bei Fans für zusätzliche Irritation sorgt: Offenbar wurden einige ehemalige Destiny-Entwickler zum Team des Extraction-Shooters Marathon versetzt. Ein Spiel, das seit seinem Release nie wirklich abhob. Während Konkurrenten wie Escape from Tarkov und Hunt: Showdown weiter wachsen, kämpft Marathon mit überschaubaren Spielerzahlen und verhaltener Kritik.

Dass Bungie ausgerechnet jetzt Ressourcen von seiner Kernmarke abzieht, um ein angeschlagenes Nebenprojekt zu stützen, wirkt wie ein Armutszeugnis. Und das, wo Destiny 3 dringend nötig wäre: Destiny 2 endet am 9. Juni mit dem finalen Update „Monument of Triumph“ – danach gibt es keine neuen Inhalte mehr. Zehntausende Spieler stehen vor dem Nichts, während Bungie angeblich an vagen Konzepten für neue Spiele brütet, von denen nichts grünes Licht erhalten hat.

Das Ende einer Ära: Was bleibt von Bungie?

Im Gespräch mit „mit der Situation vertrauten Personen“ zeichnet Schreier ein düsteres Bild: Bungie als eines der teuersten Studios der Branche kämpft ums Überleben – trotz Sony-Rückendeckung. Der Publisher zeigte sich zuletzt bei Marathon noch „hoffnungsvoll und engagiert“, aber nach dem Desaster um Concord und anderen gescheiterten Live-Service-Projekten der PlayStation-Familie dürfte der Geduldsfaden dünn werden.

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vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
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