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Games

Nvidia-Chef Jensen Huang erklärt, warum Kritiker von DLSS 5 schlicht falsch liegen

Nvidia-CEO Jensen Huang hat Kritiker von DLSS 5 als „komplett falsch" bezeichnet und erklärt, dass die Technologie auf Geometrieebene arbeitet – kein Filter, sondern neuronales Rendering. Ein konkreter Release-Termin für die RTX-50-Serie steht noch aus.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
20.03.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Jensen Huang ist nicht bekannt dafür, Kritik stillschweigend hinzunehmen. Seit der Präsentation von DLSS 5 brodelt die Gaming-Community, und die Reaktionen auf die gezeigten Vergleichsbilder waren alles andere als schmeichelhaft. Nun hat Nvidias CEO auf der GTC 2026 das Wort ergriffen – und tut das mit einer Direktheit, die keine Graubereiche lässt. Wer dachte, die Debatte rund um neuronales Rendering sei schon abgehakt, irrt sich gewaltig.

Das steckt im Artikel
  • „Komplett falsch“ – Huang schlägt zurück
  • Was DLSS 5 wirklich tut – und warum das wichtig ist
  • Harte Worte aus der Branche – und eine offene Baustelle

„Komplett falsch“ – Huang schlägt zurück

Auf der GTC 2026 konfrontiert mit der Welle an Kritik, die DLSS 5 nach sich zog, ließ Huang keine Zweideutigkeit zu: „Erstens liegen sie komplett falsch.“ Der Vorwurf, Nvidia habe mit DLSS 5 lediglich einen KI-Filter über fertige Spielgrafiken gelegt, treffe schlicht nicht zu. Das Herzstück seiner Gegendarstellung: DLSS 5 arbeite nicht auf Frameebene als nachgelagerte Bildverarbeitung, sondern greife direkt auf Geometrie- und Texturdaten zurück. „Es ist keine Nachbearbeitung auf Frame-Ebene – es ist generative Steuerung auf Geometrie-Ebene“, sagte Huang. Die Technologie verbinde also die künstlerische Kontrolle über Spielinhalte mit generativer KI, anstatt das fertige Bild nachträglich zu verfremden. Entwickler behalten dabei laut Huang volle Kontrolle darüber, wie die KI ihre Ausgabe gestaltet – einschließlich der Möglichkeit, den Stil per Toon-Shader in Richtung nicht-realistischer Ästhetik zu lenken oder Materialien so zu behandeln, als bestünden sie aus Glas.

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Was DLSS 5 wirklich tut – und warum das wichtig ist

Nvidia selbst hat unter dem offiziellen Showcasevideo präzisiert, dass DLSS 5 Farb- und Bewegungsvektoren jedes einzelnen Frames als Eingabe nutzt und so das Ergebnis fest in den dreidimensionalen Quelldaten verankert. Das Softwareentwicklungspaket soll Entwicklern zudem Werkzeuge wie Intensitätsregelung, Farbkorrektur und die Möglichkeit bieten, bestimmte Bildbereiche vom Effekt auszunehmen. Das klingt nach erheblich mehr Handlungsspielraum, als pauschale Kritik vermuten ließe. Nvidia selbst fasst es auf den Punkt: „Es ist kein Filter.“ Ob diese Nuancen in der Außenwahrnehmung ankommen, ist eine andere Frage – denn die Reaktionen auf die gezeigten Vergleichsbilder, insbesondere zu Resident Evil Requiem, fielen vernichtend aus.

Harte Worte aus der Branche – und eine offene Baustelle

Dokumentarfilmer Danny O’Dwyer bezeichnete die DLSS-5-Ergebnisse als „aufgehübschte, auf Maximum optimierte Wesen“, während Konzeptkünstler Jeff Talbot das Urteil noch schärfer formulierte: Die KI entziehe jedem Bild die künstlerische Handschrift und ersetze sie durch sinnlose Detailhäufung. Diese Stimmen kommen nicht aus dem Nichts – sie spiegeln eine echte Skepsis wider, ob algorithmisch generierte Ästhetik jemals ein Substitut für bewusste Gestaltung sein kann. DLSS 5 soll später in diesem Jahr für Nvidias RTX-50-Serie erscheinen, ein konkretes Veröffentlichungsdatum fehlt noch. Das Studio arbeitet weiterhin daran, die Technologie für ein breiteres Hardware-Spektrum zu optimieren. Bis dahin bleibt die Debatte offen – und Huangs Aussagen dürften die letzte Welle an Diskussionen kaum zum Verstummen gebracht haben.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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