Kurz bevor die Schleusen nach Pandora erneut geöffnet werden, gewährt Gearbox Entertainment der PC-Community einen tiefen, faszinierenden Einblick unter die Motorhaube des kommenden Loot-Shooter-Wahnsinns. Nachdem bereits die Hardware-Anforderungen für Borderlands 4 enthüllt wurden, legt das Studio nun mit einer umfassenden Offenlegung der grafischen, akustischen und barrierefreien Einstellungsmöglichkeiten nach. Diese Detailverliebtheit verspricht ein maßgeschneidertes Chaos, das sich jeder Vorliebe und jedem System anpassen lässt – vorausgesetzt, die Hardware spielt mit.
Visuelle Pracht nach eigenem Ermessen
Die Entwickler haben verstanden, dass PC-Spieler die volle Kontrolle über die visuelle Darstellung ihres Abenteuers wünschen. Die Liste der Grafikeinstellungen ist dementsprechend lang und reicht von grundlegenden Anpassungen wie Auflösung und Anzeigemodus bis hin zu hochkomplexen Stellschrauben. Du bekommst die Wahl zwischen verschiedenen Stilen der Auflösungsskalierung, diversen Bild-Upscaling-Technologien und detaillierten Optionen für den Detailgrad (LOD) sowie das Post-Processing. Damit nicht genug, lässt sich die Umgebung bis ins kleinste Detail feinjustieren. Granulare Regler für volumetrischen Nebel, die Qualität von Reflexionen, den Schattenwurf der Wolken und sogar die Dichte des Blattwerks erlauben eine perfekte Abstimmung zwischen opulenter Grafik und flüssiger Bildrate.
Ein Ödland für absolut jeden
Ein besonders helles Schlaglicht wirft Gearbox auf die umfangreichen Barrierefreiheits-Features, die sicherstellen sollen, dass niemand vom Kammerjäger-Dasein ausgeschlossen wird. Neben simplen, aber essenziellen Optionen wie anpassbaren Untertiteln finden sich tiefgreifende Hilfestellungen. Dazu zählen spezifische Farbenblindheits-Modi für Menschen, die von Deuteranopie, Protanopie oder Tritanopie betroffen sind. Bemerkenswert sind zudem spezielle Audio-Anpassungen, die darauf abzielen, Spielern mit Tinnitus-Erfahrungen eine Linderung zu verschaffen. Komfortfunktionen wie das Umschalten für Ducken und Sprinten oder die Deaktivierung des „Head-Bob“ (Kopfwackeln) runden das beeindruckende Paket ab, das durch variable Schwierigkeitsgrade auch spielerisch eine hohe Zugänglichkeit gewährleistet.
Die perfekte Symphonie der Zerstörung
Die akustische Untermalung ist ein Kernstück des Borderlands-Erlebnisses, und auch hier überlässt man nichts dem Zufall. Eine ganze Armada an Lautstärkereglern gibt dir die Macht, von der Musik über Dialoge bis zu den Effekten alles nach deinem Gusto zu mischen. Es gibt sogar situative Musik-Optionen. Doch das wahre Juwel, das die Herzen der Veteranen höherschlagen lässt, ist die triumphale Rückkehr des berüchtigten, maßgeschneiderten Lautstärkereglers speziell für die Dialoge von Claptrap. Ob du seinen unaufhörlichen Wortschwall liebst oder ihn zur Stille verdammen willst – die Entscheidung liegt allein bei dir. Die Veröffentlichung wird von einer kleinen Anekdote um CEO Randy Pitchford begleitet, der sich überrascht zeigte, wie gut das Spiel auf einem System unterhalb der Mindestanforderungen lief – was sich später jedoch als Hardware-Problem eines eigentlich potenten PCs herausstellte. Ein klares Signal: Die Anforderungen sind ernst zu nehmen.
Das Spiel erscheint bereits diese Woche, am 12. September, und verspricht mehr Chaos, Mobilität und Beute als jemals zuvor.