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Hardware

Rot glühende Risse, tiefschwarzes Gehäuse – Microsoft enthüllt den Gears of War: E-Day Limited Edition Controller

Microsoft bringt den Gears of War: E-Day Limited Edition Controller am 30. September 2026 für 89,99 Euro heraus. Eine zweite, frei konfigurierbare Luke-Preece-Variante erscheint zeitgleich im Xbox Design Lab.

Michael Stadlbauer
von Michael Stadlbauer
14.08.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Microsoft hat den Gears of War: E-Day Limited Edition Controller vorgestellt, der ab sofort vorbestellbar ist. Das Gamepad erscheint am 30. September 2026 – eine Woche vor dem Spiel – und kostet 89,99 Euro. Der Clou: Neben der fertigen Special Edition gibt es ein zweites, exklusives Luke-Preece-Design, das ihr im Xbox Design Lab frei konfigurieren könnt.

Das steckt im Artikel
  • Locust-Rot trifft auf geborstenen Asphalt – das Design im Detail
  • 89,99 Euro und 30. September – Preis, Termin und Vorbestellung
  • Design Labs macht den Luke-Preece-Look konfigurierbar
  • Für Gears-Fans ein Hingucker – für 90 Euro aber kein Schnäppchen

Locust-Rot trifft auf geborstenen Asphalt – das Design im Detail

Der Controller ist die erste Hardware-Begleiterscheinung zum Prequel und übersetzt dessen Kernmoment direkt ins Gehäuse: Die Farbkombination aus Locust-Rot und Tiefschwarz soll die aufgerissene Straßendecke eines E-Holes nachbilden, aus dem die Locust-Horde am Emergence Day an die Oberfläche drängt. Laut der offiziellen Xbox-Seite setzt Microsoft dabei auf lasergravierte Details mit rot glühenden Rissen und einen transparenten D-Pad, durch den das „unheilvolle Leuchten“ aus dem Inneren scheint.

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Besonders gelungen sind die Face-Buttons und die feinen Akzente, die den Controller deutlich stärker als ein reines Farb-Upgrade wirken lassen. Wer das Crimson-Omen-Rot aus den Trailern mag, bekommt hier ein Gamepad, das am Schreibtisch und im Regal als Gesprächsstarter funktioniert. Technisch bleibt es ein Standard Xbox Wireless Controller: 40 Stunden Batterielaufzeit mit zwei AA-Batterien, Xbox-Wireless- und Bluetooth-Verbindung sowie Kompatibilität mit Xbox Series X/S, Xbox One, PC und Cloud-Gaming.

89,99 Euro und 30. September – Preis, Termin und Vorbestellung

Mit 89,99 Euro liegt die Limited Edition deutlich über dem Standard-Controller – im deutschsprachigen Microsoft Store ist das Gamepad bereits vorbestellbar. In den USA kostet es 89,99 Dollar, in Großbritannien 84,99 Pfund; das entspricht einem Aufpreis von 25 Dollar gegenüber dem regulären Xbox-Wireless-Controller. Die Auslieferung beginnt am 30. September 2026, also sechs Tage vor dem Start des Spiels am 6. Oktober 2026.

Damit positioniert Microsoft das Gamepad bewusst als Einstimmung auf den Release – wer am Launch-Tag schon mit passendem Controller loslegen will, hat das Gerät rechtzeitig im Haus. Ein 8BitDo-Ladestand für 39,99 Dollar ergänzt das Angebot, ist aber fürs reine Spielerlebnis optional. Wer nur das Gamepad will, braucht sich nicht um zusätzliche Pflicht-Käufe zu sorgen.

Design Labs macht den Luke-Preece-Look konfigurierbar

Der zweite Star der Ankündigung ist ein exklusives Design des Heavy-Metal-Illustrators Luke Preece, das ab dem 30. September 2026 über das Xbox Design Lab verfügbar wird. Dort lasst sich der Controller weiter individualisieren: metallische Trigger und D-Pads, gummierte Seiten- und Rückengriffe sowie eine persönliche Gravur stehen zur Auswahl. Genau hier liegt der eigentliche Mehrwert gegenüber der festen Limited Edition.

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Der Haken ist die Preislogik: Design-Lab-Controller kosten in der Regel ab 69,99 Euro aufwärts, jede Individualisierung schlägt extra auf – eine belastbare Euro-Angabe für die Preece-Variante hat Xbox bislang nicht genannt. Für Sammler ist der Weg über das Design Lab trotzdem die spannendere Option, weil kein zweiter Controller dem eigenen gleicht. Wer dagegen das fertige E-Hole-Design will, spart sich den Konfigurator und greift direkt zur Limited Edition.

Für Gears-Fans ein Hingucker – für 90 Euro aber kein Schnäppchen

Der Controller ist ein überzeugendes Sammlerstück, das die Ästhetik des Prequels präzise trifft und dank Design Lab sogar Raum für eigene Kreativität lässt. Dass er eine Woche vor dem Spiel erscheint und technisch mit dem Standard-Gamepad identisch ist, macht ihn aber vor allem zu einem Lifestyle- und Sammlungsprodukt – nicht zu einem spielerischen Upgrade. Wer bereits einen funktionierenden Xbox-Controller besitzt, zahlt den Aufpreis allein für Optik und Exklusivität.

Inhaltlich passt der Zeitpunkt: Gears of War: E-Day tritt mit DLSS 4.5 zum Starttag, 60 FPS mit Raytracing und einem Versprechen an, das die Serie in die Moderne hieven soll. Ein passender Controller ist da das Sahnehäubchen – aber eben keins, das man fürs Spielen braucht.

TAGGED:ControllerGears of War: E-DayXbox

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vonMichael Stadlbauer
Gaming befindet sich in einem ständigen Wandel, und ich bin hier, um ihn einzuordnen. Bei pixelcritics.com hinterfrage ich Trends, analysiere Design-Entscheidungen und suche das Besondere in der Flut an Neuerscheinungen. Meine Vorliebe gilt dabei oft dem Unkonventionellen: Wenn ein Spiel abseits ausgetretener Pfade neue narrative oder spielerische Wege geht, hat es meine volle Aufmerksamkeit.
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