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Games

1666: Amsterdam zeigt im ersten Entwicklertagebuch, wie Häuser, Dächer und eine Katze zur Spielwelt werden

Panache Digital Games hat die erste Folge der Entwicklertagebuch-Reihe Behind the Shadows zu 1666: Amsterdam veröffentlicht, die zeigt, wie das gesamte Studio nach Amsterdam reiste und welche Erkundungsmechaniken das Spiel bieten wird. Der Fokus liegt auf authentischer Nachbildung der Stadt und vertikaler Bewegungsfreiheit mit einem katzenartigen Begleiter.

Manuel Rössler
von Manuel Rössler
16.06.26
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Lesezeit: 2 Min.
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Patrice Désilets hat schon mal eine historische Stadt zur Spielwelt gemacht – und das ziemlich gut. Jetzt zeigt der Assassin’s Creed-Schöpfer, wie er das mit 1666: Amsterdam wiederholen will. Das Studio ist dafür komplett nach Amsterdam gereist, nicht fürs sightseeing, sondern um zu verstehen, wie sich eine Stadt anfühlt, die zur Legende geworden ist. Der erste Teil der neuen Entwicklertagebuch-Reihe Behind the Shadows liefert die Antworten – und verrät erste Gameplay-Details.

Das steckt im Artikel
  • Ein Team auf Forschungsreise
  • Häuser erkunden, Dächer laufen, Katze dabei
  • Was das für den Early Access bedeutet

Ein Team auf Forschungsreise

Das erste Entwicklertagebuch trägt den Titel „The Vision: The Real City That Became a Myth“ und dokumentiert, wie Panache Digital Games 2024 mit der gesamten Belegschaft nach Amsterdam aufbrach. Kein Scouting-Team, keine abgesandten Leveldesigner – das ganze Studio. Jean-François Boivin, Mitgründer und Executive Producer, bringt den Mehrwert auf den Punkt: „Referenzen online anzusehen ist das eine. Persönlich dort zu sein, die Proportionen zu sehen, die Texturen und die Atmosphäre zu spüren, ist etwas völlig anderes.“ Désilets ergänzt: „Das Studio nach Amsterdam einzuladen, war im Kern ein Akt des Teilens. Wir haben alle versammelt und gesagt: Kommt in euer Spiel. Erlebt es so, wie ich es erlebt habe.“

Wir haben bereits den Prolog und Enthüllungstrailer analysiert – dieses Entwicklertagebuch liefert den Kontext hinter der Kulisse.

Häuser erkunden, Dächer laufen, Katze dabei

Das Tagebuch gewährt auch Einblicke in konkrete Spielmechaniken. Leitender Leveldesigner Maxime Fortin beschreibt die Erkundung als mehrschichtiges System: „Der Spieler kann jedes verfügbare Haus in der Nachbarschaft erkunden, mit seiner Katze durch ein Fenster einsteigen, über Dächer laufen und völlig unterschiedliche Möglichkeiten entdecken – je nachdem, wie er sich der Stadt nähert.“

Das klingt nach genau der Art vertikaler und horizontaler Freiheit, die Désilets schon bei den frühen Assassin’s Creed-Teilen ausgezeichnet hat – nur diesmal ohne den erzwungenen Open-World-Parkour aus dem Ubisoft-Baukasten. Die Katze als Begleiter ist dabei mehr als ein niedliches Gimmick: Sie fungiert als spielerisches Werkzeug, um alternative Pfade zu erschließen.

Was das für den Early Access bedeutet

1666: Amsterdam startet noch 2026 im Early Access auf dem PC. Konsolen folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Désilets hat auf dem Summer Game Fest 2026 bereits einen spielbaren, kostenlosen Prolog veröffentlicht – und diese Entwicklertagebuch-Serie soll regelmäßig Einblicke in den Fortschritt liefern. Wer das Spiel im Auge behalten will, kann es auf Steam und im Epic Games Store auf die Wunschliste setzen.

TAGGED:1666: Amsterdam

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vonManuel Rössler
Ich bin ein Nerd aus Leidenschaft, spiele von Shooter bis hin zu Jump & Run Games und habe ein Herz für schönes Story-Telling. Kann den Hype um Spiele wie Battlefield und Co. nicht verstehen, konnte über ein ganzes Jahr Spielzeit in World of Warcraft erreichen bevor es seinen Reiz verlor. Momentan bin ich auf der Suche nach spannenden und herausfordernden Spielen welche es zu bezwingen gilt!
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