Ein gigantischer Leak erschüttert das Klötzchen-Universum und kündigt die Rückkehr von Darth Vaders gefürchtetem Flaggschiff als monumentales Sammlerset für LEGO Star Wars an. Statt euch mit einem lauwarmen Re-Release abzuspeisen, planen die Dänen offenbar ein echtes Monstrum für erwachsene Vitrinen-Bauer, das den legendären Vorgänger komplett in den Schatten stellt. Wer das Imperium im heimischen Wohnzimmer aufmarschieren lassen will, muss für dieses Bau-Projekt allerdings verdammt tief in die Tasche greifen.
6.000 Steine pure Imperium-Macht: Was im neuen Executor-Leak steckt
Das geleakte LEGO-Set mit der Nummer 75457 bringt den imperialen Super-Sternzerstörer Executor mit satten 6.130 Teilen und einer UVP von 799,99 US-Dollar zurück in den Handel. Laut ersten Insider-Berichten aus der Fan-Community plant der dänische Klemmbaustein-Riese den Verkaufsstart für Oktober 2026. Wie der Bericht auf Game Rant detailliert aufschlüsselt, verdoppelt das neue Modell den Umfang des beliebten Klassikers aus dem Jahr 2011 nahezu und setzt neue Maßstäbe für imperiale Großprojekte.
Damit die irren Dimensionen des über 1,30 Meter langen Schlachtschiffs überhaupt zur Geltung kommen, packt LEGO einen regulären Sternzerstörer im Microscale-Format auf einem separaten Präsentationsständer dazu. Der Microscale-Maßstab verzichtet auf Minifiguren-Proportionen und bildet monumentale Raumschiffe stark verkleinert nach, um die schiere Größenüberlegenheit der Executor greifbar zu machen. Die Oberflächenstruktur setzt dabei auf exzessives Greebling – eine Bautechnik mit zahllosen winzigen Gitter- und Hebelelementen, die der Hülle ihren industriellen Sci-Fi-Look verpassen.
Das eigentliche Highlight für Sammler versteckt sich auf der beiliegenden Schautafel:
Neben Lord Vader spendiert das Set erstmals die vollständige Riege der ikonischen Kopfgeldjäger aus Das Imperium schlägt zurück. Boba Fett, Bossk, Dengar, IG-88, 4-LOM und der extrem seltene Zuckuss stehen endlich gemeinsam auf den Noppen. Wer diese Figuren bisher mühsam über den Zweitmarkt zusammensuchen musste, spart sich etliche Einzelfäufe und bekommt die berühmte Brückenszene serviert.
Vorbote zum 50. Jubiläum: Warum LEGO die Preisschraube gnadenlos anzieht
Die geplante Veröffentlichung im Herbst 2026 fungiert als gewaltiger Auftakt für das bevorstehende 50. Jubiläum der Star Wars Saga im Jahr 2027. Ähnlich wie bei anderen Gaming- und Popkultur-Crossovern, wo dieses LEGO-Set zu Horizon gezielt erwachsene Spieler abholt, bedient die Ultimate Collector Series (UCS) ein extrem kaufkräftiges Luxus-Segment. Die UCS-Reihe richtet sich mit komplexen Bauschritten und hohem Display-Fokus primär an erwachsene Fans, die fertige Modelle als Ausstellungsstücke nutzen.
Mit einem Teilepreis von umgerechnet über 13 Cent pro Stein bewegt sich der Sternenkreuzer dennoch am oberen Limit. Für den Hersteller ist das ein kalkulierter Schachzug: Die alte Modellversion mit der Setnummer 10221 ging bereits vor über zehn Jahren in Rente und erzielt auf Reseller-Plattformen absurde Mondpreise. LEGO nutzt diese Verknappung schamlos aus, wohlwissend, dass eingefleischte Sammler die geforderten 800 Dollar zähneknirschend auf den Tisch legen werden.
Das Franchise-Fieber ebbt ohnehin nicht ab. Zwischen dem Hype um neue Gerüchte zu Star Wars Jedi 3 und zahllosen Streaming-Ablegern bleibt die Nachfrage nach imperialen Schlachtschiffen ungebrochen.
Vitrinen-König oder Portemonnaie-Killer: Das Fazit zum imperialen Koloss
Der neue Super-Sternzerstörer verspricht ein absolut atemberaubendes Bau-Erlebnis, verlangt Fans mit seinem Luxus-Preisschild aber eine ordentliche Schmerzgrenze ab. Wer die nötigen Scheine und den Stellplatz für diesen gigantischen Kreuzer erübrigen kann, bekommt das wohl vollständigste Imperiums-Denkmal der Klemmbaustein-Geschichte. Doch für den Otto-Normal-Fan zementiert dieses Monster vor allem einen bitteren Trend: Die coolsten Ikonen der Galaxis wandern endgültig hinter eine 800-Dollar-Paywall.