Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
    • Über uns
    • Redaktionelle Richtlinien
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Games

XBOX verbrennt zwanzig Milliarden Dollar, verliert eine halbe Milliarde Umsatz und schmeißt jetzt massenhaft Leute raus

Bloomberg berichtet, dass XBOX im Juli 2026 massive Entlassungen durchführt, während CEO Asha Sharma in einem internen Memo 20 Milliarden Dollar Investition ohne Rendite und einen Umsatzrückgang von einer halben Milliarde Dollar einräumt.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
12.06.26
Teilen
Lesezeit: 5 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.
Setz ein Zeichen für unabhängigen Gaming-Journalismus PixelCritics bei Google bevorzugen

Das ist kein normales Sparprogramm mehr. Das ist das Eingeständnis, dass eine 20 Milliarden Dollar Wette nicht aufgegangen ist. XBOX-CEO Asha Sharma hat es in einem internen Memo selbst aufgeschrieben: Fünf Jahre, 20 Milliarden Dollar Investition in Inhalte, Plattform und Hardware — und der Umsatz sinkt in derselben Zeit um fast eine halbe Milliarde. „So kann es nicht weitergehen“, schreibt sie. Und die Konsequenz, berichtet Bloombergs Jason Schreier, folgt im Juli: massive Entlassungen, Budgetkürzungen, mögliche Studioschließungen.

Das steckt im Artikel
  • Die Zahlen, die XBOX ins Verderben reiten
  • Erst beruhigen, dann entlassen — das Muster wiederholt sich
  • Die Exklusivstrategie als Panikreaktion
  • Wer jetzt gehen muss — und was das für Spieler bedeutet
  • Auf den Pixel gefühlt…

Die Zahlen, die XBOX ins Verderben reiten

Drei Prozent Accountability Margin — so nennt Microsoft intern die Kennzahl, die widerspiegelt, wie profitabel ein Geschäftsbereich wirklich ist. Drei Prozent, das ist für einen Konzern wie Microsoft ein Warnschuss direkt vor die Füße. In dem internen Memo, das Bloomberg vorliegt, rechnen Sharma und Chief Content Officer Matt Booty schonungslos vor: „Ohne Activision Blizzard King haben wir in den vergangenen fünf Jahren über 20 Milliarden Dollar in laufende Investitionen für unsere Inhalte, Plattform und Hardware Subventionierung gesteckt — aber unser Jahresumsatz ist in dieser Zeit um fast eine halbe Milliarde gesunken.“

Das ist kein Marktzyklus. Das ist ein strukturelles Versagen. Ein Gaming-Gigant, der mehr Geld ausgibt als je zuvor und trotzdem weniger einnimmt — Sharmas „So kann es nicht weitergehen“ ist kein Durchhalte-Appell, es ist die Ankündigung eines Kahlschlags.

Das Eingeständnis im O-Ton:

  • 20 Milliarden Dollar Investition in fünf Jahren (ohne Activision Blizzard)
  • Fast 500 Millionen Dollar Umsatzrückgang im selben Zeitraum
  • 3 Prozent Accountability Margin — faktisch ein Minusgeschäft
  • „Going forward, this cannot continue“ — das Ende der Geduld

Erst beruhigen, dann entlassen — das Muster wiederholt sich

Sharma ist erst seit wenigen Monaten im Amt. Sie folgte auf Phil Spencer und Sarah Bond, deren Abgänge bereits ein Beben durch Microsoft Gaming schickten. Und sie trat mit einem klaren Versprechen an. In einem Blogbeitrag versicherte Matt Booty noch im Februar, es seien „keine organisatorischen Veränderungen für unsere Studios im Gange“. Sharma selbst schrieb von einem „stärkeren XBOX“ und davon, dass Spiele „Kunst bleiben müssen, geschaffen von Menschen“.

Vier Monate später ist die Realität eine andere. Bloombergs Quellen — Personen, die mit der Strategie vertraut sind und anonym bleiben wollen — sprechen von „massiven“ Entlassungen kurz nach dem Ende des Geschäftsjahres am 30. Juni. The Verge berichtet ergänzend, dass Studioschließungen oder „Veränderungen am Xbox Studio Lineup“ Teil der Maßnahmen sein könnten. Ein Sprecher von XBOX lehnte jede Stellungnahme ab.

Die Parallelen zur jüngeren Vergangenheit sind unübersehbar: Im Februar 2025 strich Microsoft 1.900 Stellen bei Activision Blizzard und Xbox, im April folgten Schließungen von Tango Gameworks und Arkane Austin. Die Gerüchte über einen Abbau von 15 Prozent der Belegschaft, die seit Wochen kursieren, wirken vor diesem Hintergrund nicht mehr wie Spekulation.

ZUM THEMA

Xbox-Manager widersprechen sich: Single-Player Exklusivtitel sind doch nicht in Stein gemeißelt
Copilot+ sollte den PC beschleunigen – geworden ist es der RAM-Fresser, der sich nicht abschalten lässt
Die Xbox-Entlassungen im Spiegel der Betroffenen: „Das institutionelle Wissen, das verloren geht, ist erschütternd“

Die Exklusivstrategie als Panikreaktion

Was Sharma in ihrem Memo nicht offen ausspricht, aber Bloombergs Quellen detailliert schildern: Die Kehrtwende bei den Exklusivtiteln war kein geplanter Strategiewechsel, sondern eine Notbremse. Eine PlayStation-5-Version von Gears of War: E-Day war in aktiver Entwicklung, Händler bereiteten bereits die Vorbestellungen vor — dann zog Sharma den Stecker. Ein Halo-Trailer, der für ein PlayStation-Event vorgesehen war, wurde in letzter Minute zurückgezogen. Viele Xbox Mitarbeiter wurden von der Ankündigung überrascht.

Das Eingeständnis, dass das Geschäft „nicht besonders gesund“ sei, fiel nicht zufällig zeitgleich mit der überstürzten Exklusivstrategie. Chief Strategy Officer Matthew Ball machte auf The Game Business Live keinen Hehl daraus: „Asha war deutlich: Unser Geschäft ist derzeit nicht gesund.“ Man taste sich mit „ein bis zwei Vorzeige-Exklusivtiteln“ heran. Wenn das Geschäft gesünder werde, könne man über mehr nachdenken.

Die Richtung ist klar: Microsoft zieht sich aus der Multiplattform-Offensive zurück, die Spencer jahrelang vorangetrieben hat. Aber der Rückzug ist chaotisch — er verbrennt Beziehungen zu Sony, verwirrt Händler und lässt Studios im Unklaren über die Strategie, nach der sie planen sollen.

Wer jetzt gehen muss — und was das für Spieler bedeutet

Sharma will nicht nur Personal kürzen. Das Memo kündigt an, dass XBOX „die Budgets für Marketing und einige andere Geschäftsbereiche erheblich zusammenstreichen“ wird. Gleichzeitig räumt sie ein: Das Studiosystem sei „überdehnt“, man habe es „zu stark expandiert, während wir wechselnde Strategien in einer Landschaft mit leichter verfügbaren Inhalten umgesetzt haben“. Die Bilanz, die sie zieht, ist vernichtend: „Wir sind die glücklichen Verwalter branchendefinierender Marken mit enormem Potenzial und Spielernachfrage — aber wir haben sie nicht ausreichend finanziert, um zu konkurrieren und zu gewinnen.“

Übersetzt heißt das: Microsoft hat zu viele Studios gekauft, zu viele Strategien gleichzeitig verfolgt (Abo, Streaming, Hardware, Multiplattform) und dabei die Kernmarken vernachlässigt. Jetzt folgt die Bereinigung — weniger Studios, weniger Marketing, weniger Experimente.

Für Spieler bedeutet das kurzfristig: Das Lineup schrumpft. Projekte werden still und leise eingestellt, bevor sie jemals angekündigt wurden. Mittel- und langfristig könnte Sharmas Rosskur das Portfolio fokussieren — aber ob Xbox in dieser Zeit PlayStation und Nintendo noch einholt, ist die Frage, die niemand in Redmond beantworten will.

Auf den Pixel gefühlt…

Kurz, präzise, unbestechlich

Ein Xbox-CEO, der 20 Milliarden Dollar Fehlinvestition und eine halbe Milliarde Umsatzverlust öffentlich dokumentiert, ist ungewöhnlich ehrlich — und hat trotzdem kein Konzept, das über „entlassen und kürzen“ hinausgeht. Die Exklusiv-Rolle rückwärts verbrennt Brücken zu Sony und Händlern, die interne Kommunikation ist chaotisch, und das Versprechen von Februar („keine weiteren Entlassungen“) ist wertlos geworden. Sharma hat Recht: So kann es nicht weitergehen. Aber was sie stattdessen aufbaut, ist bisher nur die Abrissbirne, nicht der Neubau.
TAGGED:MicrosoftXbox

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend0
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Lesenswert

Games

Attack on Titan 3: Gameplay-Trailer zeigt freie Erkundung – Release im Winter

von Max Wollersberger
02.07.26
Skyrim: Artwork
Games

Keizaal Online verwandelt Skyrim in eine lebendige Welt – ohne einen einzigen NPC

von Alexander Liebe
12.04.26
Games

God of War Sons of Sparta: Neues Video zeigt aufwendige Entstehung, vom Zeichenbrett bis zur Pixelkunst

von René Nikel
17.02.26
Games

Alien Isolation 2 wurde mit einem stimmungsvollen Trailer offiziell enthüllt – neues Setting, neuer Protagonist, kein Release-Datum

von Alexander Liebe
07.06.26
Playstation: DualSense Edge
Hardware

PlayStation 6: Sony tüftelt an Frame Generation für die Next-Gen-Konsole

von Christian Schmidinger
04.05.26
The Super Mario Galaxy Movie
Movies

Yoshi ist da! Neuer Trailer zum Super Mario Galaxy Movie feiert den grünen Dinosaurier

von Max Wollersberger
25.01.26

Passend zum Thema

Hardware

Xbox-Handheld: Neue Software-Tools & ein geheimer Prototyp befeuern die Gerüchte

11.05.26
Hardware

Project Helix vs. PS6: Mehr Rechenleistung als die Konkurrenz – aber der Vorsprung fällt kleiner aus als gedacht

18.03.26
Games

Xbox im Abwärtstrend: Massive Einbrüche bei Hardware Verkäufen und neue Strategien für die Zukunft

02.05.26
Hardware

Nie wieder günstige Hardware? Lenovo stellt klar: Die RAMpocalypse ist kein Ausnahmezustand mehr

30.06.26

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Google Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
  • Über uns
  • Redaktionelle Richtlinien
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren