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Hardware

Das PXN GT ONE bringt echte Kontrolle ins Sim Racing – und kostet dabei überraschend wenig

PXN stellt mit dem GT ONE ein vollaugestattetes GT-Lenkrad mit 78 Eingaben, konfigurierbarer Telemetriebeleuchtung und breiter Kompatibilität vor. Der Early-Bird-Preis liegt bei 209 Euro, der reguläre Preis bei 229 Euro.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
14.04.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Wer ernsthaft im Sim Racing unterwegs ist und sein Setup endlich aus der Einsteigerzone herausführen möchte, kennt das Dilemma: Profinahe Hardware kostet ein Vermögen, günstige Alternativen enttäuschen beim ersten Rennen. PXN hat mit dem GT ONE nun ein Lenkrad vorgestellt, das diesen Spagat auf bemerkenswerte Weise meistert – mit einer Ausstattung, die weit über das hinausgeht, was der Preis vermuten lässt.

Das steckt im Artikel
  • 78 Eingaben und volle Kontrolle über das Renngeschehen
  • Telemetrie, Beleuchtung und tiefe Softwareanbindung
  • Flexibel im PXN Ökosystem – und weit darüber hinaus

78 Eingaben und volle Kontrolle über das Renngeschehen

Das GT ONE bietet insgesamt 78 Eingabesignale – eine Zahl, die selbst erfahrene Sim Racer aufhorchen lässt. Vier Schaltwippen aus Carbon, zwölf frei belegbare Tasten, drei absolute Encoder, zwei Daumenencoder sowie zwei 7-Wege-Schalter machen das Cockpit zur vollwertigen Kommandozentrale. Bremsbalance, Traktionskontrolle, Boxenstrategie – all das lässt sich direkt am Lenkrad regeln, ohne die Hände vom Steuer zu nehmen. Das 300 mm große GT-Lenkrad mit Griffen aus speziell entwickeltem TPE-Material sitzt dabei angenehm in der Hand, auch nach stundenlangen Rennsessions. Das Gehäuse aus glasfaserverstärktem Verbundmaterial mit Carbon-Oberfläche verleiht dem GT ONE eine Optik und Robustheit, die deutlich teurer wirkende Konkurrenten beschämen dürfte. Für eine Klasse, die sich lange zwischen halbherzigen Plastikwundern und unerschwinglich teuren Profirädern aufgeteilt hat, ist das eine echte Ansage.

Telemetrie, Beleuchtung und tiefe Softwareanbindung

Fünfzehn RPM-LEDs am oberen Rand des Lenkrads liefern auf einen Blick alle relevanten Drehzahlinformationen – vollständig konfigurierbar in 8-Bit-Farben. Dazu kommen vollständig hintergrundbeleuchtete Tasten, die sich ebenfalls individuell anpassen lassen und so auch unter schwierigen Lichtverhältnissen sofort erkennbar bleiben. Über die PXN SimRacing Software sowie die SimHub-Integration lässt sich das gesamte Setup bis ins kleinste Detail verfeinern: Tastenbelegung, Beleuchtungseffekte und Telemetrieverhalten können individuell konfiguriert werden. Wer einmal erlebt hat, wie viel ein gut abgestimmtes Lenkrad zur Immersion beiträgt, wird diese Tiefe der Anpassungsmöglichkeiten zu schätzen wissen.

Flexibel im PXN Ökosystem – und weit darüber hinaus

Das GT ONE wurde von Grund auf für das Direct Drive Ökosystem von PXN entwickelt und harmoniert dank des integrierten Schnellwechselsystems reibungslos mit den Wheelbases der VD-Serie, also dem VD6 und dem VD10. Wer hingegen auf ein bestehendes Rig eines anderen Herstellers setzt, ist nicht außen vor: Über ein USB-Spiralkabel oder den optionalen Z QS Schnellwechseladapter lässt sich das GT ONE auch mit Wheelbases von Drittanbietern verbinden, sofern diese auf standardisierten 50 bis 70 mm Schnellwechselnaben basieren. Diese Offenheit ist in der Sim Racing Welt keine Selbstverständlichkeit und zeigt, dass PXN die Realität seiner Zielgruppe kennt – nicht jeder fängt von null an, und ein neues Lenkrad soll das bestehende Rig erweitern, nicht ersetzen zwingen. Das GT ONE ist zum Early-Bird-Preis von 209 Euro erhältlich, der reguläre Verkaufspreis beträgt 229 Euro. Es wird sowohl einzeln als auch im Bundle mit dem VD6 oder VD10 angeboten, womit PXN Einsteigern wie Aufrüstern einen klar strukturierten Einstieg in ein ernstgenommenes Sim Racing Setup ermöglicht.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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