Es gibt Momente, da ist ein Raketenwerfer einfach die richtige Antwort. Und wenn dich dieser Gedanke durchs Aliens-Universum begleitet, dann bist du im Herzen ein Marauder. Cold Iron Studios hat einen neuen Gameplay-Trailer zur schweren Klasse von Aliens: Fireteam Elite 2 veröffentlicht, und der macht eines deutlich: Wer im Sequel den Nahkampf der Xenomorphs überleben will, sollte sich diesen Build genauer ansehen. Denn der Marauder ist nicht einfach nur der Tank des Fireteams – er ist derjenige, der den Raum leer räumt, bevor die Aliens überhaupt nah genug kommen können.
Ein Marauder für alle Fälle
Der Marauder ist die Heavy-Assault-Klasse von Aliens: Fireteam Elite 2, und Cold Iron bezeichnet ihn als „Kraftvervielfacher“ des Teams. Zwei Schulterwaffensysteme geben ihm die Flexibilität, auf verschiedene Kampfsituationen zu reagieren: Die kompakte Blast Cannon räumt Gegner aus nächster Nähe weg, während die Titan Rockets mit explosiven Salven auf Distanz gehen. Dazu kommen drei Varianten pro Waffe – von der Thermalkanone über Phosphor-Raketen bis hin zu verlegbaren Raketenminen.
Was den Marauder aber wirklich von den anderen Klassen unterscheidet, sind seine passiven Perks. Rampage belohnt aggressives Spiel: Jeder getötete Feind zählt einen Stack, und bei 25 Stacks gibt es acht Sekunden lang erhöhte Feuerrate, schnellere Nachladezeiten und mehr Bewegungsgeschwindigkeit – allerdings auf Kosten der Waffenstabilität. Reactive Charges wiederum ist die Notbremse für den Fall, dass doch ein Xenomorph durchkommt: Bei jedem Nahkampftreffer löst sich automatisch eine Druckwelle, die Gegner wegschleudert. Alle 30 Sekunden einsatzbereit.
Die Klasse ist also kein reiner Bullet Sponge, sondern ein aggressiver Frontliner, der dafür belohnt wird, dass er nach vorne geht – und bestraft wird, wenn er stehen bleibt.
Zurück aus Teil 1
Fans des ersten Aliens: Fireteam Elite werden sich freuen: Zwei Waffen aus dem Vorgänger kehren zurück. Der M12A1 Raketenwerfer ist wieder mit dabei, genau wie der OCAP-91 Volcan – ein schwerer Flammenwerfer, der sich im ersten Teil als das ultimative Werkzeug gegen heranstürmende Xenomorph-Horden bewährt hat. Dazu gesellt sich ein Sturmgewehr als Standard-Primärwaffe.
Die Mischung aus neuen Schulterwaffen und vertrauten Handwaffen gibt dem Marauder ein breites Arsenal – und macht ihn zur vielseitigsten Klasse im Kampf gegen die unterschiedlichen Xeno-Typen, die das Spiel bereithält. Ob Sprühangriff mit dem Flammenwerfer oder gezielte Raketensalve auf Distanz: Der Marauder ist für alles gewappnet, was LV-895 ihm entgegenwirft.
Summer 2026 ist nicht mehr weit
Bleibt die eine Frage: Wann können wir das Ding spielen? Die offizielle Antwort ist „Summer 2026“, und wir schreiben Juli 2026 – das Fenster ist also keinen Monat mehr breit. Dass Cold Iron jetzt den finalen Trailer zur Marauder-Klasse bringt, ist ein starkes Zeichen, dass der Release kurz bevorsteht. Ein konkretes Datum gibt es noch nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir innerhalb der nächsten Wochen Klarheit haben.
Dazu kommt: Der ursprüngliche Plan sah laut einem internen Leak von 2024 einen Release im dritten Quartal 2026 vor – und daran hat sich bis heute nichts geändert. Daybreak hat zudem 6,5 Millionen Dollar zusätzlich in das Projekt gesteckt, was darauf hindeutet, dass das Budget für den Feinschliff reicht. Das ist bei Koop-Spielen selten ein schlechtes Zeichen.
