Arms of God hat sich in der Welt der Überlebensspiele mit automatischem Beschuss schon früh als dunkel-atmosphärischer Ausreißer einen Namen gemacht – ein Schwergewicht aus gotischer Kriegsästhetik, Dauerfeuer und befriedigend brutalem Spielgefühl. Und als wäre die bisherige Demo noch nicht Grund genug für eine Runde, haben Dark Jay Studio und Galaktus Publishing zum Steam Next Fest eine handfeste Überarbeitung nachgeschoben, die dem Ganzen eine ganz neue Dimension verleiht.
Endlosmodus: Wie weit kommst du wirklich?
Das größte Novum ist zweifellos der Endlosmodus – ein Spielzustand, der sich erst nach dem Abschluss von Akt II freischaltet und damit verlangt, dass du die Demo zunächst vollständig durchspielst. Was danach kommt, ist ein gnadenloser Überlebenskampf: Feinde erscheinen in zufälliger Reihenfolge und werden mit jeder verstreichenden Sekunde stärker, während dein Punktestand mit jedem Abschuss klettert. Hinzu kommen Seelensteine als zusätzliche Währung, Gold für erledigte Bosse und eine Silberkiste, deren Inhalt umso ergiebiger ausfällt, je länger du wartest, sie aufzuheben. Letzteres ist ein kleines, aber feines Designelement, das die Entscheidung zwischen Gier und Vernunft in einem einzigen Gegenstand verdichtet. Es ist die Art von Mechanik, die Arms of God von vielen seiner Genrevertreter abhebt.
Globale Rangliste: Einmalige Gelegenheit, Geschichte zu schreiben
Wer seinen Punktestand nicht für sich behalten möchte, bekommt mit dem Steam Next Fest eine seltene Bühne: Erstmals speichert Arms of God Ergebnisse in einer weltweiten Bestenliste, die über das Hauptmenü einsehbar ist. Das Besondere daran – die Rangliste wird nach dem Ende des Steam Next Fest am 2. März vollständig zurückgesetzt. Was bedeutet das in der Praxis? Wer jetzt einsteigt, spielt um echte Auszeichnungen, die danach nicht mehr zu holen sind. Für alle, die ohnehin über einen kompetitiven Ehrgeiz verfügen, ist das eine geradezu klassische Einladung, alle Hemmungen fallen zu lassen.
Umfangreiche Demo-Überarbeitung mit 20 neuen Waffen
Neben den zeitgebundenen Sonderfunktionen hat die Demo auch inhaltlich deutlich zugelegt. Zwanzig neue Waffen erweitern das ohnehin schon abwechslungsreiche Arsenal, neue Musik begleitet sowohl das Hauptmenü als auch die Kämpfe, und das Waffensystem wurde um Tier-3-Waffen bereichert, die durch das Zusammenführen zweier Tier-2-Waffen entstehen – ein Herstellungsmechanismus, der strategische Tiefe in die Ausrüstungsentscheidungen bringt. Ergänzt wird das Paket durch zahlreiche Fehlerkorrekturen und Optimierungen. Wer die Demo bereits kennt, trifft auf ein merklich gereifteres Spielerlebnis. Wer noch nicht hineingeschaut hat, findet in dieser überarbeiteten Fassung den besten möglichen Einstieg in die düstere, von Doom-Ästhetik durchdrungene Welt von Arms of God.
