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Hardware

LG zerlegt die letzte Ausrede für matschiges Schwarz – der UltraGear evo 27GM950B packt 2.304 Dimmzonen in 27 Zoll

LG hat den UltraGear evo 27GM950B vorgestellt, einen 27-Zoll-Monitor mit 5K-Auflösung, 2.304 Mini-LED-Dimmzonen und Dual Mode (5K@165 Hz oder QHD@330 Hz) für 999 Euro. Das Display setzt auf DisplayPort 2.1 und KI Hochskalierung, um die Lücke zwischen hoher Auflösung und kompetitiver Bildrate zu schließen.

Manuel Schmidt
von Manuel Schmidt
16.06.26
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Lesezeit: 2 Min.
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5K bei 165 Hertz oder QHD bei 330 Hertz – LG gibt Gamern die Wahl, und der neue UltraGear evo liefert beides in einem Gehäuse. Das Besondere: Mit 2.304 lokalen Dimmzonen schiebt LG die Mini-LED-Dichte im 27-Zoll-Format nach oben – eineinhalb Mal mehr als die meisten aktuellen Konkurrenten. Dazu eine Spitzenhelligkeit von 1.250 Nits und ein Preis von 999 Euro. Ab Juli.

Das steckt im Artikel
  • 2.304 Dimmzonen gegen den Halo-Effekt
  • Dual Mode und KI Hochskalierung
  • DisplayPort 2.1 und 999 Euro UVP

2.304 Dimmzonen gegen den Halo-Effekt

Die größte Schwäche von LCDs mit lokaler Hintergrundbeleuchtung ist der Halo-Effekt – helle Lichtkränze um Objekte auf dunklem Grund. Der LG UltraGear evo 27GM950B begegnet dem mit einer Hyper-Mini-LED-Architektur, die 2.304 Zonen einzeln ansteuert. Das sind etwa 50 Prozent mehr als bei herkömmlichen Mini-LED-Monitoren üblich. Dazu kommt ein minimierter Abstand zwischen Panel und Hintergrundbeleuchtung, der Streulicht zusätzlich unterdrückt. Der TÜV Rheinland hat das zertifiziert.

Mit der DisplayHDR-1000-Zertifizierung und 1.250 Nits Spitzenhelligkeit in HDR-Inhalten gehört der 27GM950B zur Spitzengruppe der kompakten LCD-Gaming-Monitore. Zum Vergleich: Der Philips Evnia 32M2N8900P setzt in dieser Preisklasse auf QD-OLED mit perfektem Schwarz, aber geringerer Helligkeit pro Fläche. LGs Ansatz ist das klassische LCD-Gegenargument: höhere Ausleuchtung, kein Einbrennen, dafür Blooming-Reste bei extremen Kontrastsprüngen.

Dual Mode und KI Hochskalierung

Der Monitor beherrscht zwei Betriebsmodi: Im 5K-Modus (5.120 × 2.880) läuft er mit 165 Hertz – genug für aktuelle High-End-Grafikkarten. Für kompetitive Spiele schaltet er auf QHD bei 330 Hertz um. Anders als der Triple-Mode-OLED von MSI, der zwischen drei Auflösungen wechselt, verzichtet LG auf FHD – die Umschaltung zwischen 5K und QHD ist pragmatischer und für die meisten Spieler der relevantere Sprung.

Eine integrierte KI Hochskalierung hebt niedriger aufgelöste Inhalte auf 5K-Qualität an, ohne zusätzliche GPU-Leistung zu fordern. Dazu kommen automatische Bild- und Tonoptimierung, die je nach Spielgenre Helligkeit, Kontrast und Sound anpassen. Ob solche KI-Funktionen im Alltag mehr bringen als ein manuelles Profil, muss der Test zeigen – technisch sind sie ein Zeichen, wohin der Monitor-Markt 2026 steuert.

DisplayPort 2.1 und 999 Euro UVP

Der 27GM950B setzt auf DisplayPort 2.1 (UHBR20) mit 80 Gbit/s Bandbreite – ein entscheidender Vorteil gegenüber Monitoren, die noch DP 1.4 verbauen und bei hohen Bildraten auf Display Stream Compression zurückgreifen müssen. Der AGON PRO AG276QKD2 von AOC zeigt, dass der Branchenstandard auch 2026 langsam kippt: DP 2.1 wird zum entscheidenden Unterscheidungsmerkmal für hochauflösende Gaming-Monitore. Auch USB-C mit 90 Watt Power Delivery ist an Bord – genug, um ein Notebook während des Spielens zu laden.

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 999 Euro, die Verfügbarkeit startet voraussichtlich Anfang Juli. Wer die Preisentwicklung beobachten will, findet erste Preisübersichten auf Geizhals und eine ausführliche Vorstellung bei PC Games Hardware.

TAGGED:Gaming MonitorLG

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vonManuel Schmidt
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Das Thema Gaming begeistert mich schon seit meiner Kindheit. Als Gründer von PixelCritics habe ich die Möglichkeit mein Hobby zu vertiefen und eine Gaming-Community in Österreich aufzubauen. Neben Steak und Pommes habe ich auch gerne knackige Games auf dem Tablett serviert, die mich bis tief in die Nacht vor dem Bildschirm fesseln.
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