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Monster Hunter Wilds: Screenshot
Games

Monster Hunter Wilds: Steam-Debakel! Spielerbasis um 98% eingebrochen – Was ist passiert?

Monster Hunter Wilds hat auf Steam einen dramatischen Rückgang der Spielerzahlen erlebt, der mit technischen Problemen, Review-Bombing und Kritik an der Update-Frequenz zusammenhängt, während die Konsolen-Versionen des Spiels weiterhin positive Bewertungen erhalten.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
23.06.25
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Lesezeit: 2 Min.
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Monster Hunter Wilds, einst als der größte PC-Launch der „Monster Hunter“-Geschichte gefeiert, erlebt auf Steam einen dramatischen Absturz. Die Spielerbasis ist um unglaubliche 98% eingebrochen. Was ist der Grund für diesen Absturz und wie kann Capcom das Ruder noch herumreißen?

Das steckt im Artikel
  • Vom Rekord zum Reinfall: Der steile Fall von „Monster Hunter Wilds“
  • Review-Bombing und technische Mängel: Die Gründe für den Absturz
  • Update 2 als Hoffnungsschimmer: Kann Capcom das Ruder noch herumreißen?
  • Konsolen-Versionen im Aufwind: Monster Hunter Wilds punktet auf Xbox und PlayStation

Vom Rekord zum Reinfall: Der steile Fall von „Monster Hunter Wilds“

Monster Hunter Wilds erreichte kurz nach seinem Debüt am 28. Februar einen Höchststand von über 1,38 Millionen gleichzeitigen Steam-Spielern. Doch der anfängliche Erfolg wich schnell Ernüchterung. PC-Spieler äußerten massive Kritik an den Performance-Problemen des Spiels, was zu einem kontinuierlichen Rückgang der Popularität führte. Dieser Abwärtstrend hat Ende Juni einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Die täglichen Spitzenwerte gleichzeitiger Spieler auf Steam fielen selbst während der normalerweise stark frequentierten Wochenendzeiten auf unter 20.000. Laut Daten von SteamDB erreichte das Action-RPG im Zeitraum bis zum 21. Juni einen Höchststand von 18.468 gleichzeitigen Nutzern. Im Vergleich zum Höchststand Ende Februar 2025 ist die Spielerzahl von Monster Hunter Wilds um unglaubliche 98,67% gesunken.

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Review-Bombing und technische Mängel: Die Gründe für den Absturz

Der massive Rückgang der Spielerzahlen fällt mit einer Review-Bombing-Kampagne zusammen, die Monster Hunter Wilds auf Steam auf „Äußerst negativ“ abstürzen ließ. Die Kritik der Fans entzündet sich an verschiedenen Problemen. Im Zentrum steht der technische Zustand des Spiels. Tausende von Nutzern bemängeln die schlechte Performance auf einer Vielzahl von Hardware-Konfigurationen, selbst auf Systemen, die Capcoms empfohlenen Systemanforderungen übertreffen. Einige Spieler behaupten sogar, dass sich der technische Zustand des Spiels im Laufe der Zeit verschlechtert hat. Hinzu kommt die Kritik an der langsamen Update-Frequenz und dem Mangel an neuen Inhalten.

Update 2 als Hoffnungsschimmer: Kann Capcom das Ruder noch herumreißen?

In Bezug auf die Inhaltsbeschwerden dürfte Titel-Update 2 für Monster Hunter Wilds – das voraussichtlich am 30. Juni erscheinen wird – zumindest einige dieser Beschwerden ansprechen und möglicherweise den Rückgang der PC-Spielerzahlen zumindest vorübergehend umkehren. Zum Vergleich: Titel-Update 1 hat den gleichzeitigen Steam-Spieler-Peak nach dem Start Anfang April mehr als verdoppelt, obwohl der Anstieg nur von kurzer Dauer war.

Konsolen-Versionen im Aufwind: Monster Hunter Wilds punktet auf Xbox und PlayStation

Während die Steam-Bewertungen von Monster Hunter Wilds derzeit wenig erfreulich aussehen, erfreut sich das Spiel auf den Konsolen deutlich positiverer Nutzerbewertungen. Die Xbox Series X/S-Version hält derzeit eine 4,3-Sterne-Bewertung basierend auf über 2.200 Spielereindrücken, während mehr als 60.000 PlayStation Store-Nutzer sie durchschnittlich mit 4,49 Sternen bewertet haben. Diese Gesamtbewertungen auf den Konsolen haben sich seit dem Start von Monster Hunter Wilds Ende Februar kaum verändert.

Monster Hunter Wilds: Instant Gaming
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vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
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