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Games

Nintendo klagt kleinen Streamer wegen illegaler Switch-Spiele-Streams

Nintendo klagt einen kleinen Streamer an, der in über 50 Fällen unreleased Switch-Spiele gestreamt hat, und fordert Millionen an Schadensersatz.

Maciej Ataman
von Maciej Ataman
11.11.24
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Lesezeit: 2 Min.
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Highlights
  • Keighin hat mehrere unreleased Switch-Spiele gestreamt, darunter „Zelda“ und „Mario“.
  • Nintendo fordert über 7,5 Millionen Dollar an Schadensersatz.
  • Der Streamer hat sogar mit seinen illegalen Aktivitäten geprahlt.
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Nintendo ist wieder auf den Barrikaden – diesmal gegen einen kleinen Streamer aus Colorado, der es gewagt hat, nicht nur Raubkopien zu streamen, sondern auch noch zu behaupten, er könne es „den ganzen Tag machen“. Jesse Keighin, Betreiber des Kanals „Every Game Guru“, hat sich in einem rechtlichen Katz-und-Maus-Spiel mit dem japanischen Gaming-Riesen wiederholt über die Grenzen des Urheberrechts hinwegbewegt und wird nun mit einer Klage überzogen.

Das steckt im Artikel
  • Raubkopien vor dem offiziellen Release
  • Der Frechdachs unter den Streamern
  • Nintendo verlangt Millionen

Raubkopien vor dem offiziellen Release

Keighin hat es anscheinend zu seiner Spezialität gemacht, Switch-Spiele schon vor ihrem offiziellen Veröffentlichungstermin zu streamen. Ob „Mario und Luigi: Brothership“ oder „The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom“ – die Liste der Spiele, die er illegal verbreitete, wächst. Nintendo konnte durch umfangreiche Ermittlungen nachweisen, dass Keighin in mehr als 50 Fällen auf seiner Plattform illegal verbreitete Inhalte hochgeladen hat. Dabei war der Skandal sogar so groß, dass Nintendo bereits „Dutzende“ von Urheberrechts-Beschwerden gegen den Streamer eingereicht hatte – ohne Erfolg.

Der Frechdachs unter den Streamern

Keighin schien sich von den Warnungen und rechtlichen Schritten Nintendos nicht beeindrucken zu lassen. Ganz im Gegenteil: Er schickte sogar provokante E-Mails an das Unternehmen und verkündete, er habe „tausend Burner-Kanäle“ und könne das „den ganzen Tag machen“. Natürlich macht das Ganze noch mehr Spaß, wenn man weiß, dass er auf seinen Streams sogar weiterhin Einnahmen generierte, indem er Links zu Switch-Emulatoren und Piraten-Software verbreitete. Und als Nintendo schließlich seinen YouTube-Kanal mit rund 1.700 Abonnenten löschen ließ, nahm er das Ganze zum Anlass, in seinen Streams einen CashApp-Link zu platzieren. Tja, der Wille, mit illegalen Inhalten Geld zu verdienen, war ungebrochen.

Nintendo verlangt Millionen

Für Nintendo ist das eine klare Verletzung des Urheberrechts, und das Unternehmen schlägt zurück. Die Klage verlangt eine Entschädigung von 150.000 Dollar pro Verstoß. Angesichts der Zahl von über 50 illegalen Streams würde Keighin bei einer Verurteilung ein Schadensersatz von mehr als 7,5 Millionen Dollar drohen. Da fragt man sich: Ist das die größte Strafe, die Nintendo je gefordert hat, oder könnte es noch höher kommen?

Lasst uns in den Kommentaren wissen, was ihr von der ganzen Sache haltet: Sollte Nintendo weiterhin so rigoros gegen illegale Streams vorgehen oder ist es vielleicht zu viel des Guten?

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vonMaciej Ataman
Mein “HOBBY” hat mit dem Gameboy und Tetris begonnen und amüsiert mich immer noch bis in die Morgenstunden. Meine Lieblingsspiele sind Strategie/Renn –und Actionspiele. Man probiert jedoch alles aus was Spaß macht. AustriaGaming bietet mir die Möglichkeit mein Hobby mit anderen zu teilen und gemeinsam Spaß zu haben. P.S: “We see us on the Battlefield!”
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