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PS6 Speicher-Leak offenbart 30 GB GDDR7 RAM: Sony plant massive Aufrüstung trotz horrenden Preisen

PS6 soll laut Leak 30 GB GDDR7-RAM mit 640 GB/s Bandbreite auf 160-Bit-Bus erhalten während Handheld Canis 24 GB bekommt. Globale Speicherknappheit treibt Kosten und könnte Launch über 2027 hinaus verschieben trotz notwendiger Aufrüstung.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
10.02.26
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Lesezeit: 4 Min.
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Frische Gerüchte zur PlayStation 6 sorgen derzeit für Aufsehen in der Gaming-Community. Insider KeplerL2 enthüllte auf den NeoGAF-Foren detaillierte Spezifikationen zum Arbeitsspeicher der kommenden Konsole – und die Zahlen sind beeindruckend. Während Sony für die stationäre PS6 satte 30 GB GDDR7-RAM plant, soll die Handheld-Variante mit Codenamen „Canis“ 24 GB erhalten. Beide Systeme würden damit die 16 GB der aktuellen PS5 und PS5 Pro deutlich übertrumpfen. Doch diese technologische Aufstockung kommt zu einem hohen Preis, und die globale Speicherknappheit zwingt Sony möglicherweise zu schwierigen Entscheidungen. Warum investiert der japanische Konzern derart massiv in RAM, und welche Konsequenzen hat das für den Veröffentlichungstermin?

Das steckt im Artikel
  • Zehn 3-GB-Module für 640 GB/s Bandbreite
  • Speicherknappheit treibt Kosten und verzögert Launch
  • Power-Saver-Modus als trojanisches Pferd für Handheld-Entwicklung
  • Canis-Handheld mit Zen 6c und RDNA5 für 15-Watt-Leistung

Zehn 3-GB-Module für 640 GB/s Bandbreite

Die technischen Details des Leaks zeichnen ein klares Bild: Die PS6 wird laut KeplerL2 zehn GDDR7-Module à 3 GB nutzen, während das Handheld acht solcher Bausteine erhält. Die Speichermodule sollen auf einem 160-Bit-Bus laufen und Transfergeschwindigkeiten von 32 GB/s erreichen – summiert ergibt das eine theoretische Gesamtbandbreite von etwa 640 GB/s über das gesamte Motherboard hinweg. Diese Architektur folgt der bewährten Unified-Memory-Strategie, bei der CPU und GPU sich denselben Speicher teilen, statt auf getrennte Pools zuzugreifen. Der Sprung von 16 GB auf 30 GB entspricht einer nahezu 90-prozentigen Steigerung, was angesichts zunehmend speicherhungriger Spiele mit hochauflösenden Texturen, komplexen Physiksimulationen und maschinellem Lernen nachvollziehbar erscheint. GDDR7 selbst stellt die nächste Generation nach GDDR6 dar und verspricht nicht nur höhere Bandbreiten, sondern auch verbesserte Energieeffizienz – ein kritischer Faktor für mobile Geräte wie das geplante Handheld.

Speicherknappheit treibt Kosten und verzögert Launch

Auf die Frage, ob 24 GB für ein Handheld übertrieben seien und 20 GB ausreichen würden, antwortete KeplerL2 unmissverständlich: „20 GB sind nicht genug. Ja, zusätzliche 100 Dollar zur Stückliste sind mies, aber sie müssen damit ein bis zwei Jahre leben, bis die Preise fallen.“ Diese Aussage verweist auf die globale Speicherknappheit, die RAM-Preise in astronomische Höhen getrieben hat. Ein Bericht vom Januar 2026 deutete bereits an, dass sowohl Sony als auch Microsoft ihre ursprünglich für 2027 geplanten Konsolenveröffentlichungen aufgrund dieser Marktlage verschieben könnten. Die Verzögerung über 2027 hinaus würde bedeuten, dass die aktuelle Konsolengeneration einen der längsten Lebenszyklen der Gaming-Geschichte erleben könnte. Sony steht vor einem Dilemma: Entweder den Launch verschieben und auf günstigere Speicherpreise warten, oder höhere Produktionskosten akzeptieren und diese möglicherweise an Konsumenten weitergeben. Ein Preis jenseits der 600-Dollar-Marke wäre für viele Spieler schwer zu verdauen.

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Power-Saver-Modus als trojanisches Pferd für Handheld-Entwicklung

Parallel zu den RAM-Specs offenbaren frühere Leaks Sonys clevere Vorbereitung auf das Handheld. Im Dezember 2025 tauchten Berichte auf, wonach Sony den Power-Saver-Modus der PS5 als eine Art trojanisches Pferd nutzt, um Entwickler auf das kommende Handheld vorzubereiten. YouTuber Moore’s Law is Dead sprach von einem Dokument, in dem Sony Studios anweist, dass „Spiele auf nur 8 Threads lauffähig sein sollten“. Besonders bemerkenswert: Sony aktualisierte sämtliche PS5-Entwicklerkits zurück bis Version 1.0, um Power-Saver-Unterstützung nachzurüsten – etwas, das nicht einmal für PS5 Pro geschah. Ein Entwickler erklärte: „Das bedeutet, Power-Saver-Unterstützung ist ihnen wichtiger als Pro-Support!“ Diese Strategie erlaubt es Studios, bereits jetzt Optimierungen vorzunehmen, die später auf dem ressourcenbeschränkteren Handheld essentiell sein werden, ohne dass offiziell über das Gerät gesprochen wird.

Canis-Handheld mit Zen 6c und RDNA5 für 15-Watt-Leistung

Das PS6-Handheld mit Codenamen Canis soll laut Gerüchten einen AMD-Prozessor mit vier Zen 6c-Kernen sowie eine GPU mit 12 bis 20 RDNA5-basierten Compute-Units bei Taktraten zwischen 1,6 und 2,0 GHz nutzen. Die Leistungsaufnahme wird auf 15 Watt geschätzt – deutlich höher als bei Nintendos Switch, aber vergleichbar mit leistungsstärkeren PC-Handhelds wie dem Steam Deck. Die 24 GB RAM im Handheld würden es in dieselbe Premium-Kategorie wie High-End-Gaming-Laptops katapultieren, was Fragen zur Akkulaufzeit aufwirft. Zen 6c steht für „compact cores“, eine energieeffiziente Variante von AMDs Zen-6-Architektur, während RDNA5 die übernächste GPU-Generation darstellt. Diese Kombination soll dem Handheld ermöglichen, PS5-Titel in reduzierter Auflösung oder mit angepassten Einstellungen nativ auszuführen – ein gigantischer Sprung gegenüber der Remote-Play-fokussierten PlayStation Portal. Das Docking-Feature würde höhere Taktraten ermöglichen, ähnlich wie bei der Nintendo Switch, was die 24 GB RAM noch sinnvoller macht.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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