Rivage meldet sich mit einem ausführlichen Gameplay-Trailer zurück und nagelt seinen Release-Termin nach einer kurzen Verschiebung nun bombenfest auf den 22. September 2026. Entwickler Exnilo Studio beweist mit den neuen Spielszenen, dass der Sci-Fi-Trip weit mehr sein will als ein gewöhnlicher Walking-Simulator: Statt dich mit simplen Schalterrätseln abzuspeisen, verknüpft das Abenteuer drückende Isolations-Atmosphäre mit einer unerbittlichen Zeitschleifen-Mechanik, die strukturiertes Mitdenken zur Grundvoraussetzung für das Überleben an Bord der Raumstation A.R.E.S. macht.
Wenn die Zeitschleife auf der A.R.E.S. zur Denksportaufgabe wird
Das Szenario wirft dich ohne langes Sicherheitsnetz in die Schaltzentralen eines scheinbar verwaisten Forschungskomplexes im Orbit um den Exoplaneten Vesta. Als Protagonistin Miranda stellst du nach dem Erwachen fest, dass die restliche Besatzung spurlos verschwunden ist und die Station in einer Zeitschleife festhängt. Um versiegelte Sektoren zu öffnen, manipulierst du experimentelle Energiesysteme, leitest Ströme um und suchst nach Hinweisen, die deine Vorgänger vor dem Kollaps hinterlassen haben.
Dabei verlässt sich das Gameplay keineswegs nur auf standardisierte Terminals. Viele der entscheidenden Botschaften und Codes wurden mit fluoreszierenden Substanzen an Wände und Schott-Türen gekritzelt, die erst unter dem Kegel einer speziellen UV-Lampe sichtbar werden. Wer hier unachtsam durch die Korridore hetzt, übersieht fundamentale Variablen für die nächste Schleife und rennt sehenden Auges in die nächste Sackgasse.
Genau dieses permanente Absuchen der Umgebung verleiht den Denkaufgaben ein angenehm handfestes Gewicht. Die Schicksale der verschwundenen Wissenschaftler werden nicht über sterile Textboxen abgefrühstückt, sondern entfalten sich organisch über gefundene Audioaufzeichnungen, verstreute Notizen und die Beziehungen der Crew untereinander. Wie bereits im ersten Trailer angekündigt, greifen Umwelt-Erkundung und übergeordnete Zeitanomalien nahtlos ineinander, um den Entdeckerdrang stetig anzufeuern.
Das K9-System als Rettungsanker gegen repetitive Zeitschleifen-Frustration
Das größte Risiko bei Zeitschleifen-Konzepten liegt seit jeher in der ermüdenden Redundanz, wenn Spieler denselben Weg nach jedem Reset erneut ablatschen müssen. Exnilo Studio steuert dieser potenziellen Frustfalle mit dem sogenannten K9-System entgegen. Dieses digitale Protokoll fungiert als Mirandas zentrales Logbuch, das gelöste Rätselschritte, Systemzugänge und gefundene Artefakte automatisch archiviert und für nachfolgende Durchläufe nutzbar macht.
Hast du ein komplexes Teilsystem der A.R.E.S. erst einmal durchschaut, musst du die Grundlagen nicht bei jedem Zyklus mühsam von Neuem erarbeiten. Das Interface speichert deine Erkenntnisse ab und erlaubt es dir, in der nächsten Schleife direkt auf höhere Logikebenen zuzugreifen oder alternative Lösungswege auszuprobieren. Das nimmt der Zeitschleife die lästige Leerlaufzeit und rückt das eigentliche Experimentieren in den Mittelpunkt.
Das ständige Kombinieren erfordert dennoch ein hohes Maß an Übersicht. Wenn mehrere Stationstrakte gleichzeitig manipuliert werden müssen, um eine Kettenreaktion vor dem nächsten Schleifen-Reset auszulösen, entscheidet das exakte Timing über Erfolg oder Neustart. Das K9-System liefert zwar den Bauplan, die fehlerfreie Ausführung unter Zeitdruck bleibt jedoch vollständig in deinen Händen.
Feinschliff für den Release am 22. September 2026
Ursprünglich sollte der rätsellastige Weltraumtrip bereits am 13. August an den Start gehen. Das Entwicklerteam entschied sich im Juni jedoch für eine zusätzliche Polishing-Phase, um die mechanische Verzahnung der Logikketten zu perfektionieren und letzte Unsauberkeiten im Pacing auszumerzen. Ein Schritt, der einem hochkomplexen Puzzle-Adventure erfahrungsgemäß mehr nützt als ein überhasteter Launch mitten im Hochsommer.
Am 22. September 2026 erscheint der Titel nun zeitgleich für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Die neuen Spielszenen machen deutlich, dass der Mix aus psychologischem Kammerspiel und vielschichtigen Umwelt-Puzzles das Zeug dazu hat, Knobelfans über viele Stunden an den Bildschirm zu fesseln.
