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The Elder Scrolls 6: Art
Games

The Elder Scrolls 6: Todd Howard erklärt, warum Bethesda sich bei der Entwicklung so viel Zeit lässt

Todd Howard erklärt, dass Bethesda dank der anhaltenden Popularität von Skyrim und Fallout 76 keine Eile bei The Elder Scrolls 6 hat. Der Großteil des Studios arbeitet bereits aktiv am nächsten großen Rollenspiel.

Mischa Schumacher
von Mischa Schumacher
21.03.26
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Lesezeit: 3 Min.
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The Elder Scrolls 6 lässt auf sich warten – das ist keine Neuigkeit. Doch was Bethesda-Direktor Todd Howard nun in einem Roundtable-Interview über die Hintergründe dieser langen Entwicklungszeit preisgegeben hat, zeichnet ein bemerkenswertes Bild davon, wie das Studio tickt, wie es wächst und warum der Nachfolger von The Elder Scrolls 5: Skyrim offenbar in einem ganz anderen Rahmen entsteht als alles zuvor. Wer gedacht hat, Bethesda schlafe dabei einfach den Lorbeeren früherer Erfolge entgegen, liegt damit ziemlich daneben.

Das steckt im Artikel
  • Skyrim und Fallout 76 halten Bethesda im Gleichgewicht
  • Wachstum mit Bedacht: Wie Bethesda seine Teams aufbaut
  • The Elder Scrolls 6: Der Großteil des Studios ist bereits dabei

Skyrim und Fallout 76 halten Bethesda im Gleichgewicht

Einer der zentralen Punkte, die Howard in dem Gespräch hervorhob: Bethesda ist derzeit in einer komfortablen Lage, weil Millionen von Spielern nach wie vor aktiv in älteren Titeln des Studios unterwegs sind. The Elder Scrolls 5: Skyrim läuft seit über einem Jahrzehnt – und läuft noch immer. Gleiches gilt für Fallout 76, das sich nach einem holprigen Start zu einem beständigen Live-Service-Titel gemausert hat. Diese anhaltende Popularität nimmt den Druck, The Elder Scrolls 6 schnellstmöglich auf den Markt zu werfen. Gleichzeitig bringt sie eine neue Herausforderung mit sich: Bethesda muss nun parallel dazu sorgen, dass diese bestehenden Spielergemeinschaften aktiv und engagiert bleiben – eine Aufgabe, die Ressourcen bindet und die Entwicklungsplanung verkompliziert.

Wachstum mit Bedacht: Wie Bethesda seine Teams aufbaut

Howard sprach auch offen über die Größe seiner Entwicklerteams. Mit externen Partnerteams kommt Bethesda demnach auf eine Spitzenbesetzung von etwa 400 bis 500 Personen – ein Wert, der im Branchenvergleich eher moderat wirkt. Das Wachstum verlaufe laut Howard bewusst langsam, weil das Studio seine eigene Identität wahren wolle. Schnelles Aufblähen von Teams, wie es andernorts in der Industrie zu beobachten ist, entspreche schlicht nicht der Arbeitsweise, die Bethesda kultiviert hat. Man wolle bleiben, wer man ist.

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Interessant ist in diesem Zusammenhang auch Howards Beschreibung des Entwicklungsprozesses selbst: Lange Vorproduktionsphasen, in denen ein tragfähiger Kern des Spiels ausgearbeitet wird, bevor mehr Mitarbeiter eingebunden und das Tempo erhöht wird. Dieses Modell steht im Kontrast zu Studios, die frühzeitig massiv investieren – mit entsprechendem finanziellem Risiko. Howard sieht die gesamte Branche vor genau dieser Frage: Wann lohnt es sich, wirklich Geld in ein Projekt zu pumpen, wenn die Ausgaben so hoch und die Erfolgsgarantien so unsicher sind?

The Elder Scrolls 6: Der Großteil des Studios ist bereits dabei

Trotz aller Geduld, die Howard von der Community einfordert, gibt es durchaus ermutigende Signale. Der Großteil der Belegschaft im Bethesda Game Studios-Hauptgebäude arbeitet bereits aktiv an The Elder Scrolls 6. Howard selbst beschreibt die Rückkehr in das Elder-Scrolls-Universum nach Jahren mit Starfield und Fallout als etwas zutiefst Befreiendes – die Welt fühle sich grundlegend anders an, auf eine Art, die das Team nach eigenem Bekunden begeistert und motiviert. Starfield hatte als komplett neue Marke deutlich längere Anlaufzeiten benötigt, auch weil ein erheblicher Teil der Entwicklung in die Zeit weltweiter Lockdowns fiel und mit der Übernahme durch Microsoft zusammenfiel. The Elder Scrolls 6 kehrt hingegen zu einer Franchise zurück, die das Studio in- und auswendig kennt.

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vonMischa Schumacher
Seit Kindestagen bin ich ein riesen Nintendo-Fan und bin mit Spielen wie Super Mario und Pokemon aufgewachsen. Dann kam die erste Playstation, kurz darauf folgte der eigene PC und somit gab es für mich keinen Halt mehr und meine Leidenschaft für Videospiele wurde immer größer. So groß, dass ich mittlerweile 16 Konsolen im Wohnzimmer stehen hab. Ich kann mit Shooter nicht wirklich etwas anfangen, jedoch habe ich mit RPGs und JRPGs umso mehr Freude, Jump and Runs dürfen natürlich hier nicht fehlen. Mein Herz gilt Spielen mit einer bewegenden Story, da kann Grafik schon mal als Nebensache betrachtet werden.
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