Im düsteren Universum von Warhammer 40,000 ist Mitgefühl eine Schwäche – und Epione Spes hat sich diese längst abgewöhnt. Owlcat Games hat eine neue Gefährtin für das rundenbasierte Rollenspiel Warhammer 40,000: Dark Heresy vorgestellt, die auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Sanitäterin wirkt. Doch wer genauer hinsieht, erkennt schnell: Diese Frau ist ebenso gefährlich wie unentbehrlich.
Eine Expertin mit zweifelhafter Bedside Manner
Epione Spes ist eine Medicae-Spezialistin der Inquisition – eine Chirurgus mit messerscharfem Verstand und einem nahezu fanatischen Wissensdurst, der sie zur Meisterin ihres Fachs gemacht hat. Sie hat die Kunst der Diagnose verinnerlicht, kennt die Wirkungsweise unzähliger Arzneimittel und beherrscht chirurgische Eingriffe mit einer Präzision, die selbst erfahrene Kollegen neidisch machen dürfte. Aufgewachsen in gehobenen Verhältnissen, verlor sie ihren Stand, kämpfte sich jedoch durch Rückschläge und Umwege zurück in eine Position, in der ihr Wissen wirklich gefragt ist: als unverzichtbarer Teil der Inquisition im Calixis-Sektor. Wer in einem Universum voller Häresie, Seuchen und kosmischem Schrecken nicht den Verstand verliert, braucht entweder starke Nerven oder eine sehr eigenwillige Weltanschauung – Epione besitzt beides in reichem Maße.
Im Kampf: Heilerin, Aufputschmittelverabreicherin und wandelndes Brandrisiko
Was Epione auf dem Schlachtfeld von anderen Unterstützungscharakteren unterscheidet, ist ihre schonungslose Effektivität auf engstem Raum. Im Gefecht versorgt sie verwundete Kameraden, verabreicht ihnen Aufputschmittel, damit sie trotz klaffender Wunden weiterkämpfen können – und verwandelt jeden ungebetenen Gast mit ihrem Flammenwerfer in Asche, bevor dieser auch nur die Chance bekommt, ihr gefährlich nahezukommen. Wer das Pech hat, den Flammenwerfer zu überstehen, findet sich vielleicht auf ihrem improvisierten Operationstisch wieder – mit dem Skalpell als letztem Argument. Dass sie dabei keinerlei Betäubungsmittel für Häretiker bereithält, versteht sich in der Welt von Warhammer 40,000 beinahe von selbst. Außerhalb von Kampfsituationen kommen ihre analytischen Fähigkeiten und ihr medizinisches Fachwissen bei Ermittlungen zum Tragen, was sie zu einer Begleiterin macht, die in nahezu jeder Lage nützlich ist.
Die mysteriöse Seuche auf Scintilla als treibende Kraft
Der Hintergrund, vor dem Epione agiert, ist dabei mehr als nur atmosphärische Kulisse. Eine rätselhafte Krankheit hält die Welt Scintilla fest im Würgegriff, und Epione hat sich vorgenommen, ihrer Ursache auf den Grund zu gehen – mit wissenschaftlicher Akribie, aber auch mit der Unnachgiebigkeit, die die Inquisition von ihren Dienern erwartet. Diese persönliche Motivation verleiht ihr eine Tiefe, die über das reine Funktionsprinzip eines Heilcharakters weit hinausgeht. Wer sie als Begleiterin wählt, bekommt nicht nur eine Feldsanitäterin, sondern eine Figur mit eigenem Antrieb und einer Geschichte, die im Laufe des Spiels weiter entfaltet werden dürfte.
Alpha bereits spielbar – so bekommst du Zugang
Wer sich selbst ein Bild von Epione und Warhammer 40,000: Dark Heresy machen möchte, muss nicht bis zum Erscheinungstermin warten. Die laufende Alpha auf Steam ist für alle zugänglich, die die Collector’s Edition oder das Developer’s Digital Pack über die offizielle Website erwerben. Die Testphase läuft noch über mehrere Monate, damit Owlcat Games Rückmeldungen sammeln und Spieler verschiedene Herangehensweisen an die Rolle als Akoluth der Inquisition erproben können. Das fertige Spiel erscheint für Windows-PC über Steam, GOG und den Epic Games Store sowie für PlayStation 5 und Xbox Series X/S.
