Lenny Kravitz ist eine Musiklegende – jetzt wird er zum Film-Bösewicht in IO Interactives kommenden Bond-Abenteuer 007: First Light. Der Musiker schlüpft in die Rolle von Bawma, dem charismatischen und unberechenbaren Anführer von Aleph, einem schwarzen Waffennetzwerk der Unterwelt. Ein neuer Trailer zeigt jetzt nicht nur Kravitz‘ Stimme, sondern auch seine Motion-Capture-Performance – und die ist verstörend beeindruckend. Während Bond und sein MI6-Mentor John Greenway über einer Krokodil-Grube baumeln, offenbart Bawma in seiner erweiterten Monologe die philosophische Verdorbenheit eines Arms-Dealers, der Gier als ansteckende Krankheit versteht. Die Szene ist klassische Bond-Villainerie – elaboriert, dramatisch und tödlich.
Lenny Kravitz verkörpert Bawma mit Stimme und Körper
Kravitz leistet hier mehr als nur Spracharbeit. Der Künstler führt die komplette Motion-Capture-Performance durch, was bedeutet, dass Bawmas Manierismen, seine Bewegungen, seine physische Präsenz – all das stammt direkt von Kravitz. Das ist eine aufwendigere Art der Charakterisierung als bloße Sprachausgabe. Bawma wird dadurch zu einer glaubwürdigen, authentischen Präsenz im Spiel. Der Trailer zeigt die neue, erweiterte Version von Bawmas erstem Auftritt, den wir bereits in Dezember sahen, diesmal aber mit deutlich mehr Dialog und Kontext. Kravitz‘ Stimme hat eine natürliche Autorität und Unberechenbarkeit – perfekt für einen Antagonisten, der sein eigenes Henchman in die Krokodil-Grube wirft, um eine Lektion über organisatorische Hygiene zu erteilen.
Die klassische Bond-Falle – aber mit modernem Gameplay-Fokus
Die Szene selbst ist reines James-Bond-Spektakel. Bond und Greenway hängen kopfüber über einer Krokodil-Grube, während Bawma seine Rede hält. Es ist nicht neu, dass ein Bond-Film solche Szenen liebt – das ist die Tradition des Franchise. Aber IO Interactive nutzt diesen Moment auch, um Bonds Charakter zu zeigen: ein Agent, der unter Druck denkt und improvisiert. Der neuen State of Play vom Februar zeigte zudem einen separaten Trailer, der sich auf Bond selbst konzentrierte, mit Action-Sequenzen, Fahrzeugen und Waffen. Gameplay-Direktor Andreas Krogh erklärte dabei das zentrale Design-Konzept namens „Forward Momentum“ – die Idee, dass Bond ständig vorwärtsprescht, flexibel und reaktiv bleibt. Im Kampf bedeutet das: Feinde entwaffnen, neue Waffen nehmen, weiterkämpfen. Munition wird knapp, also musst du sie von Gegnern nehmen. Es ist ein System, das ständige Bewegung und Anpassung belohnt.
Bawma als Teil einer größeren Verschwörung – Agent 009 bleibt rätselhaft
Bawma ist wahrscheinlich nicht der einzige Gegner, mit dem du dich in 007: First Light auseinandersetzen wirst. Die Story dreht sich um Bonds Suche nach Agent 009, einer rätselhaften Figur, über die bislang wenig verraten wurde. Das deutet darauf hin, dass IO Interactive eine komplexe Verschwörungs-Struktur plant, in der mehrere Schichten von Gegnern und Verbündeten zusammenspielen. Bawma ist vielleicht ein Verbündeter des Hauptfeindes oder selbst ein kritischer Knoten im Netzwerk. Die Spannung liegt darin, dass die vollständige Geschichte noch verborgen bleibt. 007: First Light erscheint am 27. Mai auf PC, PS5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2.

