Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies, um die Funktionalität unserer Website zu gewährleisten. Diese Cookies sind essenziell, damit unsere Seite richtig funktioniert und können nicht deaktiviert werden. Deine Daten werden nicht für Tracking oder Werbezwecke verwendet.

Wenn Du weitersurfst, stimmst Du der Verwendung dieser Cookies zu. Weitere Informationen findest du im Impressum.
Akzeptieren
  • GTA 6
  • Project Helix
  • Crimson Desert
  • Directive 8020
  • 007 First Light
  • Fable
Login
PixelCritics
  • Start
  • Games
  • Hardware
  • Tests
  • Tellerrand
  • Artikel
  • Movies
  • Leseliste
PixelCriticsPixelCritics
SchriftgrößeAa
Suche
  • Kategorien
    • Games
    • Hardware
    • Tests
    • Tellerrand
    • Movies
  • Bookmarks
    • Leseliste
    • Interesse anpassen
  • Mehr PixelCritics
    • Kontakt
    • Impressum
Hast du bereits einen Account? Sign In
Follow US
Copyright © 2024 PixelCritics.com - All rights reserved
Playstation: Logo
Games

Abgeblitzt mit Gutscheinen: Richterin schmettert Sonys Vergleichsangebot im Preiswucher-Prozess ab

Eine US-Richterin hat Sonys Versuch abgelehnt, eine Sammelklage wegen überhöhter Preise im PlayStation Store mit einem 7,8-Millionen-Dollar-Vergleich in Form von Store-Guthaben beizulegen, während zeitgleich in Europa eine ähnliche Klage wegen monopolistischer Praktiken und Preiswucher an Fahrt gewinnt.

Maciej Ataman
von Maciej Ataman
22.07.25
Teilen
Lesezeit: 3 Min.
Hinweis: Diese Seite kann Affiliate-Links enthalten, über die wir bei qualifizierten Verkäufen eine Provision erhalten.

In den Hallen des kalifornischen Bezirksgerichts hat sich Sony eine blutige Nase geholt. Der Versuch des Konzerns, eine weitreichende Sammelklage wegen unfairer Preisgestaltung im PlayStation Store mit einem millionenschweren, aber clever verpackten Vergleich aus der Welt zu schaffen, ist krachend gescheitert. Eine US-Bezirksrichterin hat dem Manöver einen Riegel vorgeschoben und damit ein klares Signal gesendet: Die Vorwürfe des Preiswuchers und der Monopolbildung wiegen zu schwer, um sie mit bloßem Store-Guthaben abzuspeisen.

Das steckt im Artikel
  • Der „Gutschein-Vergleich“: Ein vergiftetes Angebot
  • Der Kern des Zorns: Monopol auf den digitalen Markt
  • Eine europäische Front: Der Druck wächst

Der „Gutschein-Vergleich“: Ein vergiftetes Angebot

Sony war bereit, tief in die Tasche zu greifen – zumindest auf den ersten Blick. Ein Vergleichsangebot in Höhe von 7,8 Millionen US-Dollar lag auf dem Tisch, um die Kläger zu besänftigen. Der Haken an der Sache: Das Geld sollte nicht als harter Dollar fließen, sondern in Form von Guthaben für den PlayStation Store an die Mitglieder der Sammelklage verteilt werden. Ein genialer Schachzug, der das Geld direkt wieder ins eigene Ökosystem zurückgeführt hätte. Doch Richterin Araceli Martínez-Olguín durchschaute das Manöver. Sie lehnte den Vorschlag in einer richterlichen Verfügung unmissverständlich ab und bezeichnete ihn als unzureichenden „Gutschein-Vergleich“ („coupon settlement“), der die Kläger nicht angemessen entschädige.

Der Kern des Zorns: Monopol auf den digitalen Markt

Worum geht es in der Klage überhaupt? Im Kern werfen die Kläger Sony vor, seine Marktmacht auszunutzen, um die Preise für digitale Spiele künstlich in die Höhe zu treiben. Ein zentraler Dorn im Auge der Verbraucher ist eine Entscheidung aus dem Jahr 2019: Seitdem verbietet Sony Dritthändlern wie GameStop oder Amazon, digitale Download-Codes für PlayStation-Spiele zu verkaufen. Dies, so das Argument der Klage, hat Sony ein De-facto-Monopol auf den Verkauf digitaler Spiele auf seinen eigenen Konsolen verschafft, was dem Konzern erlaubt, die Preise ohne nennenswerte Konkurrenz zu diktieren. Sony selbst argumentierte, man wolle mit dem Vergleich lediglich die Kosten und Ablenkungen eines langwierigen Rechtsstreits vermeiden. Eine Begründung, die die Richterin nicht überzeugte.

Eine europäische Front: Der Druck wächst

Dieser juristische Kampf ist kein isoliertes amerikanisches Phänomen. Auch in den Niederlanden formiert sich massiver Widerstand. Eine ähnliche Sammelklage, angeführt von der Stiftung „Mass Damage & Consumer“, wirft Sony identische Praktiken vor. Die Stiftung prangert an, dass Kunden zunehmend zu rein digitalen Konsolen gedrängt werden, nur um dann festzustellen, dass digitale Spiele im Schnitt 47 % teurer sind als ihre physischen Gegenstücke – trotz deutlich geringerer Vertriebskosten für Sony. Mehr noch: Die niederländische Klage wirft Sony vor, Drittentwickler vertraglich zu zwingen, ihre Titel exklusiv über den PlayStation Store zu vertreiben und Sony dabei das letzte Wort bei der Preisgestaltung zu überlassen. Ein Vorgehen, das laut der Stiftung allein der niederländischen Wirtschaft seit 2013 einen Schaden von rund 435 Millionen Euro zugefügt hat.

Der Wind weht Sony also von beiden Seiten des Atlantiks eisig ins Gesicht. Die Ablehnung des Vergleichs in den USA könnte nun eine Lawine ins Rollen bringen und den Druck auf den Konzern massiv erhöhen, seine Geschäftspraktiken fundamental zu überdenken.

TAGGED:PlaystationSony

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!

Bleib am Puls der Zeit! Erhalte die neuesten Nachrichten direkt in deinen Posteingang – frisch, aktuell und immer top informiert.
Diesen Artikel teilen
Facebook Email
Was hältst Du davon?
Hype!0
WOW0
Lustig0
Traurig0
Wütend1
RIP0
Peinlich0
Avatar-Foto
vonMaciej Ataman
Mein “HOBBY” hat mit dem Gameboy und Tetris begonnen und amüsiert mich immer noch bis in die Morgenstunden. Meine Lieblingsspiele sind Strategie/Renn –und Actionspiele. Man probiert jedoch alles aus was Spaß macht. AustriaGaming bietet mir die Möglichkeit mein Hobby mit anderen zu teilen und gemeinsam Spaß zu haben. P.S: “We see us on the Battlefield!”
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

Lesenswert

Hardware

Chaos bei Asus! RTX 5070 Ti und RTX 5060 Ti doch nicht eingestellt – PR-Debakel entlarvt

von Christian Schmidinger
16.01.26
Shadow of the Road: keyart
Games

Shadow of the Road stellt Ishida vor: Der unerschütterliche Koloss im Herzen des Bakumatsu-Japan

von Alexander Liebe
11.03.26
Hardware

Preisschock zu Weihnachten: Warum das Steam Deck plötzlich zum Luxusgut wird

von Christian Schmidinger
21.12.25
Grand Theft Auto 6: Wallpaper
Games

GTA 6 könnte das teuerste Spiel aller Zeiten werden – britische Behörde gibt Einblick in Entwicklungskosten

von René Nikel
30.03.26
Games

Ein epischer Meilenstein: Red Dead Redemption 2 überholt Mario Kart 8 in den Verkaufszahlen

von René Nikel
09.11.25
Games

Crimson Desert auf der PS5 Pro im Technik-Check: Performance-Modus liefert starke 60-FPS-Vorstellung

von Max Wollersberger
14.03.26
  1. Home
  2. Games
  3. Abgeblitzt mit Gutscheinen: Richterin schmettert Sonys Vergleichsangebot im Preiswucher-Prozess ab

Passend zum Thema

PlayStation Portal
Hardware

PlayStation Portal bekommt ein starkes Update: 1080p-Modus und überarbeitete Benutzeroberfläche sind da

19.03.26
Resident Evil Requiem: Art
Games

Resident Evil Requiem: Ada Wong taucht wohl im Story-DLC auf – und das kam durch einen Fehler ans Licht

23.03.26
Playstation: Logo
Games

PlayStation Beta Programm: Teste die Zukunft der Gaming-Welt

06.03.25
Playstation: Logo
Games

Vorbereitung auf „Canis“? Sony forciert neuen Low-Power-Modus für PS5-Spiele

18.12.25

auf dem Laufenden bleiben

Abonniere unseren Newsletter, um unsere neuesten Artikel sofort zu erhalten!

Follow US on Social Media

Facebook Youtube Steam Discord X-twitter

Copyright © 2025 PixelCritics.com - All rights reserved

Created by Seitenschmiede Productions GmbH

PixelCritics

Mehr von PixelCritics

  • Impressum
  • Kontakt
Willkommen zurück!

Bei deinem Konto anmelden

Benutzername oder Email
Passwort

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Registrieren