Rebellion hat mit Sniper Elite, Zombie Army und zuletzt Atomfall gezeigt, dass das britische Studio ein feines Gespür für atmosphärisch dichte Spiele mit klarem spielerischem Fokus besitzt. Mit Alien Deathstorm wagt das Team nun den Sprung in völlig neues Territorium – und der Enthüllungstrailer, der auf der Xbox Partner Preview seine Premiere feierte, macht unmissverständlich klar: Wer hier landet, kommt nicht als Held an, sondern als letzter Hoffnungsschimmer in einer bereits verlorenen Situation. Was auf dem fremden Planeten wartet, ist mehr, als irgendjemand ahnen konnte.
Eine Kolonie verstummt – und ein Ingenieur steht allein
Die Ausgangssituation von Alien Deathstorm ist so simpel wie beklemmend: Der Kontakt zu einer abgelegenen Kolonistenstation auf einem fremden Planeten ist abgebrochen. Statt einer vollständigen Rettungsflotte – die Tage, womöglich Wochen entfernt ist – wird ein einzelner Combat Engineer vorausgeschickt. Hochqualifizierter Ersthelfer, für den Ernstfall ausgebildet, aber auf sich allein gestellt. Die Mission ist klar: herausfinden, was passiert ist, und so viele Leben retten wie möglich.
Was aus dieser Prämisse wird, hätte niemand auf dem Einsatzplan stehen sehen: Noch während des Landeanflugs trifft ein verheerender Sturm die Kolonie und legt sie in Schutt und Asche. Und als wäre das nicht genug, stellt sich heraus, dass die Kolonie von unbekannten außerirdischen Kreaturen heimgesucht wird. Aus einer Rettungsmission wird ein Kampf ums nackte Überleben – in einer zerstörten Umgebung, unter Dauerbeschuss durch Wetterextreme und mit Gegnern, über die noch kaum etwas bekannt ist.
First-Person-Horror mit dem Handwerk eines erfahrenen Studios
Alien Deathstorm ist als intensives First-Person-Action-Horrorspiel konzipiert – ein Genre, in dem Atmosphäre und unmittelbares Bedrohungsgefühl entscheidend sind. Rebellion bringt dafür eine solide Grundlage mit: Das Studio versteht es, spielerische Systeme mit erzählerischem Gewicht zu verbinden, und hat mit Atomfall zuletzt eindrucksvoll bewiesen, dass es fernab bekannter Franchises eigenständige Welten erschaffen kann. Alien Deathstorm wirkt wie eine konsequente Fortsetzung dieser Entwicklung – diesmal mit einem Sci-Fi-Horrorrahmen, der an klassische Genre-Ikonen erinnert, ohne dabei bloße Nachahmung zu sein.
Details zu Spielmechaniken, Umfang und Story wurden beim Reveal noch bewusst zurückgehalten. Klar ist: Das Spiel erscheint 2027 für Xbox Series X/S, Xbox auf PC, Xbox Cloud Gaming, Steam und PlayStation 5 – und ist vom ersten Tag an im Xbox Game Pass verfügbar. Wer also ein Abonnement hat, muss nicht lange überlegen.
Der Enthüllungstrailer setzt den Ton: gedämpfte Farben, beengende Strukturen, das Heulen des Sturms und etwas Fremdes, das sich in den Schatten bewegt. Rebellion hat sich mit Alien Deathstorm viel vorgenommen – und die Voraussetzungen, um zu liefern, sind zweifellos vorhanden.
