Die Entwickler-Allianz hinter „Battlefield 6“, bekannt als die Battlefield Studios, hat die Pforten zu ihrem innersten Zirkel wieder einen Spalt breit geöffnet. In einem frischen Community-Update wurde die Rückkehr der begehrten Battlefield Labs Playtests verkündet. Damit einhergehend werden erneut Anmeldungen entgegengenommen, um noch mehr Spielern die Chance zu geben, aktiv an der Feinjustierung des kommenden Shooter-Giganten mitzuwirken. Dieses Mal liegt der Fokus auf fundamentalen Säulen des Spielerlebnisses, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden könnten.
Der Portal-Modus auf dem Prüfstand
Im Zentrum dieser neuesten Testphase steht eine frühe Implementierung des vieldiskutierten Portal-Modus und des dazugehörigen Server-Browsers. Zugänglich über den Community-Tab, soll hier vor allem die Zugänglichkeit und die Klarheit der Benutzeroberfläche auf Herz und Nieren geprüft werden. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass nicht der volle Funktionsumfang zur Verfügung stehen wird; die Features rund um die Erstellung komplett eigener „Custom Community Experiences“ bleiben vorerst außen vor. Stattdessen konzentriert sich der Test auf das Hosting und wie spielereigene Server mittels vordefinierter Shortcodes genutzt werden können. Es geht um das Ändern von Server-Beschreibungen, die Auswahl passender Tags und wie andere Spieler diesen privaten Gefechten beitreten. Die Erprobung gliedert sich in zwei Kernbereiche: „Hosting und Anpassung“ sowie „Beitreten und Erleben“.
Operation Firestorm und Mirak Valley: Die neuen Schlachtfelder
Für das eigentliche Gameplay wird der Battlefield Labs Playtest zu einem wahren Spielplatz für das „Gefecht der verbundenen Waffen“. Um die Balance zwischen Infanterie- und Fahrzeugkampf auszuloten, werden zwei brandneue Karten ins Feld geführt: Operation Firestorm und Mirak Valley. Hier will man genau analysieren, wie sich das Zusammenspiel der unterschiedlichen Einheiten anfühlt. Die Entwickler nutzen diese Gelegenheit, um essenzielle Balance-Aspekte zu justieren, angefangen bei Fahrzeugschaden und -gesundheit bis hin zur Nützlichkeit und dem Gleichgewicht der verschiedenen Gadgets. Dies ist die Chance, direktes Feedback in die grundlegende Spielmechanik einfließen zu lassen.
Lehren aus der offenen Beta
Diese Ankündigung folgt kurz nach dem Abschluss der beiden öffentlichen Beta-Phasen, aus denen die Studios bereits wertvolle Erkenntnisse gezogen haben. Man adressierte das erhaltene Feedback und versprach entsprechende Anpassungen zum Launch des Hauptspiels. Unter anderem sollen die Waffen einer umfassenden Überarbeitung unterzogen werden; als konkretes Beispiel wurde die Schrotflinte M87A1 genannt, die neu ausbalanciert wird und zukünftig mehr Treffer für einen Kill benötigt. Ebenso wurde die Frage der Spielerzahlen für die diversen Modi thematisiert. Während Rush sich auf kleinere Gefechte konzentriert, wird Breakthrough die großangelegte Alternative für bis zu 64 Teilnehmende sein. Varianten von Rush mit hohen Spielerzahlen sollen über den Portal-Modus möglich sein. Kleinere, intimere Gefechte werden in Modi wie Team Deathmatch oder King of the Hill mit 16 Spielern geboten.
„Battlefield 6“ erscheint am 10. Oktober für PC, PS5 und Xbox Series X/S. Um die Wartezeit zu verkürzen, hat EA die „Road to Battlefield 6“-Updates für „Battlefield 2042“ gestartet, die nicht nur neue Inhalte bringen, sondern auch Belohnungen, die du in den Nachfolger mitnehmen kannst.
Battlefield 6
Das ultimative All-Out Warfare-Erlebnis. Trage intensive Infanteriegefechte aus. Beherrsche den Himmel in Luftkämpfen. Zerstöre deine Umgebung für einen strategischen Vorteil. In einem Krieg mit Panzern, Jets und riesigen Arsenalen ist dein Squad die tödlichste Waffe. Das ist Battlefield 6.