Zwei Jahre nach dem holprigen PC-Start schicken Starry Studio und NetEase ihr postapokalyptisches MMO Once Human am 25. August 2026 endlich auf PlayStation 5 und Xbox Series X/S ins Rennen. Wer damals wegen technischer Mucken frustriert abgedroppt ist, sollte die Ohren spitzen. Die Entwickler haben die bizarre Survival-Welt von Grund auf umgekrempelt und wollen beweisen, dass aus dem einstigen Flickenteppich eine erstaunlich flexible Taktik-Sandbox gereift ist.
Anomalien zähmen statt Dauerfeuer: Warum Jagen jetzt vor Ballern kommt
Die albtraumhaften Anomalien in der verseuchten Wildnis von Nalcott dienen im überarbeiteten Gameplay-Loop nicht mehr nur als gefährliche Boss-Gegner, sondern lassen sich als automatisierte Helfer für die eigene Basis einfangen. Wer in den Ruinen blindlings das Magazin auf jede mutierte Kreatur leert, stirbt schnell den Munitionstod, statt wertvollen Fortschritt einzufahren.
Statt die Biester einfach nur umzuholzen, fängt eure Truppe die Abnormitäten gezielt ein:
- Basis automatisieren: Gezähmte Wesen schuften in eurer Festung und halten die Generatoren am Laufen.
- Ressourcen craften: Schluss mit dem endlosen Farm-Marathon nach seltenen Baumaterialien.
- Kampf-Buffs abgreifen: Im Gefecht sichern euch die Fähigkeiten der Monster spürbare Überlebensvorteile.
Der Gameplay-Bericht auf GamingBolt belegt diesen Wandel vom stumpfen Grind-Shooter zur flexiblen Survival-Sandbox eindrucksvoll.
Für frischen Wind im Wohnzimmer sorgt der lang ersehnte Sprung auf PS5 und Xbox, auf den Konsolen-Spieler seit der ersten Ankündigung gewartet haben.
Ego-Sicht und DualSense-Power: Horror direkt auf der Couch
Die vollwertige First-Person-Perspektive verwandelt das traditionell Third-Person-lastige Erkunden in einen beklemmenden Horrortrip, der vor allem in engen Innenräumen für feuchte Hände sorgt. Wenn ihr durch modrige Bunker schleicht und das Knacken mutierter Knochen direkt vor eurer Nase hört, schießt der Adrenalinspiegel sofort nach oben.
Die Entwickler haben dafür nicht bloß die Kamera umgehängt, sondern das komplette Waffen-Handling und die Nahkampf-Animationen von Grund auf für die Ego-Ansicht umgebaut.
Auf der PS5 zünden die Macher obendrein die volle DualSense-Magie:
- Haptisches Feedback: Ihr spürt die schweren Schritte stampfender Kolosse direkt im Controller-Gehäuse.
- Adaptive Trigger: Klemmt die Schrotflinte im Gefecht, leisten die Trigger echten mechanischen Widerstand.
Und das Beste daran?
Dank vollwertiger Cross-Progression nehmen PC-Veteranen ihren gesamten Spielfortschritt nahtlos mit ins Wohnzimmer. Der First-Person-Modus und die DualSense-Features machen den Couch-Ausflug zur bisher intensivsten Fassung des gesamten Spiels.
Doch, schafft’s die Controller-Steuerung ohne Krampf?
Vor zwei Jahren wirkte Once Human wie ein unfertiger Ideen-Mix – heute steht da ein ausgereiftes Free-to-Play-Paket ganz ohne dreiste Pay-to-Win-Fallen. Sechs prall gefüllte PvE- und PvP-Szenarien kippen euch direkt zum Launch über 300 Stunden Content vor die Füße.
Aber: Survival-Games mit millimetergenauem Basenbau und tiefen Rucksack-Menüs haben auf Konsolen traditionell ein massives Problem. Wenn das Verwalten des Inventars oder das millimetergenaue Platzieren von Wänden zur hakeligen Fummelorgie verkommt, verpufft die Faszination der neuen Ego-Sicht verdammt schnell.
Am 25. August 2026 muss das Spiel beweisen, ob die Tastenbelegung im hitzigen Bosskampf genauso sauber sitzt wie mit Maus und Tastatur. Wenn die Steuerung flutscht und die Server nicht in die Knie gehen, steht uns der motivierendste Survival-Trip des gesamten Konsolenjahres bevor.
