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The Elder Scrolls 6: Art
Games

Ein Lebenszeichen aus Tamriel: The Elder Scrolls 6 ist laut Insidern „spielbar“

Einem neuen, glaubwürdigen Gerücht des Insiders Jez Corden zufolge hat das sehnsüchtig erwartete Rollenspiel The Elder Scrolls 6 einen wichtigen internen Entwicklungs-Meilenstein erreicht und ist bereits „ziemlich spielbar“, was in Verbindung mit Bethesdas bekanntermaßen schlanker und visionär getriebener Entwicklungsphilosophie den langsamen, aber stetigen Fortschritt seit der Ankündigung 2018 untermauert.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
17.07.25
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Lesezeit: 3 Min.
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Seit der ebenso legendären wie inhaltsleeren Ankündigung im Jahr 2018 umgibt die Entwicklung von The Elder Scrolls 6 ein Mantel des ohrenbetäubenden Schweigens. Bethesda hat die Kunst der Geheimhaltung perfektioniert und die Fans auf eine harte, jahrelange Geduldsprobe gestellt. Doch nun zuckt ein Hoffnungsschimmer über den Horizont von Tamriel, der sich zu einem veritablen Paukenschlag auswächst: Branchen-Insider Jez Corden hat im „Xbox Two“-Podcast enthüllt, dass das heißersehnte Rollenspiel-Epos intern einen entscheidenden Meilenstein erreicht hat. Seine Worte, beiläufig und doch von seismischer Wucht: Es sei „ziemlich spielbar“.

Das steckt im Artikel
  • Die Mosaiksteine fügen sich zusammen
  • Die Philosophie des langen Atems
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Die Mosaiksteine fügen sich zusammen

Diese Aussage, geworfen in eine Diskussion über die Zukunftspläne von Microsoft und Bethesda, ist mehr als nur ein vages Gerücht. Sie ist ein Indikator für handfesten Fortschritt. Corden, der zugibt, dass es notorisch schwierig ist, handfeste Quellen aus dem inneren Zirkel von Bethesda zu gewinnen, bezeichnete seine frühere Vorhersage, das Spiel könne bei einem Showcase gezeigt werden, als „fundierte Vermutung“. Die neue Information über den spielbaren Zustand des Projekts untermauert diese Vermutung und fügt sich nahtlos in einen Bericht, den Corden selbst erst vor wenigen Wochen streute: Ein neuer Trailer zu The Elder Scrolls 6 zirkuliere bereits intern bei Microsoft zu Prüfungszwecken. Es entsteht das Bild einer Maschine, die im Verborgenen längst auf Hochtouren läuft, auch wenn nach außen hin noch absolute Funkstille herrscht.

Die Philosophie des langen Atems

Doch warum dauert alles so unendlich lange? Einen faszinierenden Einblick in die Arbeitsweise des Studios lieferte erst im April der ehemalige Bethesda-Animator Jeremy Bryant. Er dämpfte die Erwartung, dass das Team für den sechsten Teil der Saga massiv aufgestockt werden könnte. Laut Bryant hat Game Director Todd Howard eine glasklare Vision für das Spiel, das er erschaffen will, und eine genaue Vorstellung von der Anzahl der Leute, die er dafür benötigt. Bethesda wächst nicht einfach proportional zur Größe des Projekts. Bryant zog einen eindrucksvollen Vergleich zu Rockstar Games, den Meistern der Hochglanz-Produktionen. „Man fragt sich immer, ‚wie machen die das?‘“, so Bryant. „Ich habe mir die Credits von Red Dead Redemption 2 angesehen und sie hatten etwa 500 Animatoren. […] Die Teamgrößen sind verrückt. Ich glaube, die Gesamtgröße des Entwicklerteams lag bei etwa 1.600 Leuten.“ Bethesda verfolgt einen anderen, schlankeren Ansatz – einen, der auf die präzise Vision eines Kernteams statt auf schiere personelle Übermacht setzt.

Dieser Einblick in die Entwicklungsphilosophie, gepaart mit den neuen Lebenszeichen, zeichnet ein klares Bild. The Elder Scrolls 6 reift langsam, aber stetig. Die „spielbare“ Phase bedeutet nicht, dass der Release vor der Tür steht, aber sie signalisiert, dass das Fundament gegossen ist und die Welt Gestalt annimmt. Der lange Marsch durch die Wüste der Ungewissheit geht weiter, doch am Horizont können wir endlich die Umrisse des versprochenen Landes erkennen.

TAGGED:The Elder ScrollsThe Elder Scrolls 6

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vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
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