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Elden Ring | Test

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FromSoftware hat sämtliche Erwartungen übertroffen! Elden Ring ist summa summarum ein Meisterwerk und hat sich die Top-Wertung mehr als verdient.

Souls-Like Spiele haben mich schon immer begleitet und wurden sehr früh ein fester Bestandteil in meiner Gaming Laufbahn. Ich persönlich sprang nicht auf den Elden Ring Hypetrain auf, weil ich wusste, FromSoftware wird wieder ein unglaublich geniales und zeitgleich schweres Spiel auf den Markt bringen. Aufgrund dieser Einstellung hat mich das Spiel umso mehr aus den Socken geworfen und während den gesamten 70 Stunden, welche ich für meinen ersten Runthrough gebraucht habe, mehrfach in “jaw dropping” Staunen versetzt. Elden Ring macht alles bis auf das letzte winzig kleine Detail richtig und schafft es, permanent die Spannung und den roten Faden aufrechtzuhalten. Auch was die Schwierigkeit betrifft, wurde ich erneut positiv überrascht, es gab trotz meiner Vorerfahrung den ein oder anderen Boss, an dem ich mir die Zähne ausgebissen habe. Trotz der benötigten Anzahl an Spielstunden habe ich einige Quests und auch Bosse noch gar nicht gesehen. Diese werden im altbekannten New Game + erforscht. Aber sehen wir uns mal an, warum Elden Ring das erste Spiel ist, welches ich mit einer glatten 10 bewertet habe.

Elden Ring: Test

Erhebt Euch, Befleckter, und lasst Euch von der Gnade leiten!

PACKENDE STORY

Um was geht es in Elden Ring? Was ich im weiteren Bekanntenkreis oft als negativen Aspekte bei Souls-Like Spielen gehört habe, war das fehlen einer Story. Alle FromSoftware Games hatten bis jetzt eine sehr spannende und mitreißende Story, für welche man sich jedoch Zeit nehmen muss. Auch Elden Ring ist hierbei keine Ausnahme. Man kann das gesamte Spiel durchspielen, ohne am Ende zu wissen, warum man in einem Baum gegen einen Gott kämpfen muss. Der Trick dabei ist es, den NPCs zuzuhören und Sidequests zu machen und die Trailer und Ingame Cinematics zu studieren. Sogar Items und Objekte in der Welt erzählen ein Stück von dieser Geschichte. Die packende Story kommt nicht von irgendwo, da die Elden Ring Welt vom Schöpfer der Souls Reihe selbst, Hidetaka Miyazaki kreiert wurde. Jedoch nicht im Alleingang, er hatte tatkräftige Unterstützung von George R. R. Martin, welcher hinter der Fantasy Reihe “A Song of Ice and Fire” steckt. 

Die Story in Elden Ring hat es mehr als in sich. Der Ort an dem wir uns befinden, nennt sich “The Lands between”. Dieses Land wird von der Königin Marika beherrscht. Vor ihr gab es einen Drachenlord, der jedoch von Gott verlassen wurde, und der “größere Wille” übertrug daraufhin Marika die Macht. Diese Macht ergibt sich daraus, dass man zeitgleich mit der Königswürde auch ein Gefäß für den sogenannten Elden Ring wird. Der Elden Ring ist nicht ein Ring im herkömmlichen Sinn, sondern stellt die absolute Macht in den Zwischenlanden dar. Man kann sich den Elden Ring als jene Kraft vorstellen, die alles regelt: Tod, Leben und alle anderen Dinge in dieser Welt. Ebenso stellt dieser Elden Ring die Balance in den Zwischenlande dar.

Im Spiel sprechen die Charaktere von der sogenannten “Golden Order” wenn sie sich auf diese Welt-Logik beziehen. Im Spiel selbst übernimmt man die Rolle eines  “Tarnished”. Das sind Wesen, welche verbannt wurden, da sie eben nicht von dieser Golden Order berührt worden sind. Also niedere, unwürdige Wesen. Aufgrund von vielen verzwickten Ereignissen, welche man im Spiel nachverfolgen kann, ich jedoch hier nicht ausführen werde, da wir sonst nicht zum Gameplay-Teil kommen, wurde der Elden Ring zerstört und es herrschte Chaos in den Zwischenlanden. Unsere Aufgabe ist es nun, der neue Elden Lord zu werden und die Balance in die Welt zurückzubringen. Wie man das macht, ist den Spielern selbst überlassen. Es gibt insgesamt drei Enden zu erreichen. 

DER ZUKÜNFTIGE ELDEN LORD

Wie man es von den Souls Spielen kennt, hat man zu Beginn die Qual der Wahl bei der Charaktererstellung. Dies betrifft nicht nur den umfangreichen Editor, mit welchem man einen Tarnished ganz nach seinen Vorstellungen kreieren kann, sondern auch die Wahl der verfügbaren Klassen. Die Klassen, welche am Beginn der Reise zur Verfügung stehen, sind der Hero, der Bandit, der Astrologer, der Warrior, der Prisoner, der Confessor, der Wretch, der Vagabond, der Prophet und der Samurai. Der Unterschied zwischen diesen Klassen ist das Level, mit welchen man beginnt und die Attributsverteilung. Grundsätzlich kann jeder der Klassen im weiteren Verlauf ganz nach den eigenen Vorstellung umgestaltet werden. Also könnte der Warrior seine Schwerter ablegen und Magie erlernen – warum nicht. Ich persönlich habe mich wie bei allen anderen FromSoftware Games für den Ritter mit Schwert und Schild entschieden, also den Vagabond.

Man startet hier auf Level 9 mit einer Attributsverteilung welche es erlaubt, einiges einzustecken, aber auch auszuteilen. Die geistlichen Attribute sind dafür weniger vertreten, was für mich aber auch nicht weiter wichtig ist, da ich vorhabe, das Spiel als klassischer Nahkämpfer zu bezwingen. Die Idee, welche ich im Kopf hatte, war es, dass ich ausgerüstet bin mit einem Großschild, welches 100 physischen Schaden absorbiert, einer schnellen Stichwaffe und einem Großschwert, welche man sowohl ein- als auch zweihändig gut führen kann. In einem zweiten Run werde ich das Spiel als Magier bezwingen. Einige Berichte in einschlägigen Foren und auch auf YouTube haben mir gezeigt, dass das Spiel mit einer Magierklasse um ein Vielfaches leichter zu bezwingen ist. Teilweise wurden Bosse mit einer Einfachheit massakriert, bei welchen ich sehr viele Anläufe benötigt und viel Zeit investiert habe. 

Das Spiel habe ich dann nach 70 Stunden als Level 131 Vagabond mit dem Starscourge Greatsword auf Level 10, mit dem Rogier’s Heavy Rapier auf Level 20, dem Erdtree Greatshield und der vollen Radahn Rüstung bezwungen. Um meine Mobilität trotz des schweren Equipments nicht zu beschränken, war mir zu Beginn der Talisman “Great-Jar’s Arsenal” wichtig, der das Equipment Load um ein Vielfaches erhöht. So hatte ich trotz der mächtigen Rüstung einen Medium Load – bedeutet, man kann weiterhin gut rollen und somit ausweichen. Auf eine Fernkampfwaffe bin ich nur bei Radahn selbst umgestiegen, da dieser im Nahkampf mehr als unfair war – und das trotz der vielen Helfer, die man beschwören kann während des Kampfes. Die Hauptproblematik war hier, dass ich trotz zeitgemäßen Wegrollens Hits kassiert habe, da sich Radahn mit meiner Bewegung mitgedreht hat. Daher habe ich mir Talismane gesucht, welche die Bogen-Reichweite, den Schaden mit dem Bogen und die Effektivität von Angriffen auf dem Pferderücken erhöhen. Mit dieser Taktik konnte ich diesen mühevollen Boss auf 0 grinden. Wie viele Versuche ich dafür aufgebraucht habe, kann ich leider nicht mehr sagen. Da ich dann als Belohnung seine Rüstung und seine Waffe bekomme habe, war aber alles wieder gut. 

DIE SPIELMECHANIK

Wie in dem kurzen Einblick in meine Herangehensweise bei Elden Ring präsentiert, ist Elden Ring kein stumpfes Runterklopfen von Gegnern. Man benötigt eine Taktik, das richtige Equipment und ein Know-how der Bosse, welche man durch Trial and Error und manchmal durch das ein oder andere YouTube-Tutorial bekommt. Viele der Bosse waren gut bewältigbar und man konnte deren Mechanik entweder beim First Try antizipieren oder hat eventuell zwei oder maximal drei Versuche benötigt. Dann gibt es jedoch Bosse, die nicht nur eine, sondern zwei Phasen haben, bei welchen sie jedes mal eine weitere vernichtende Mechanik auspacken und uns zermalmen. Es kam nicht nur einmal vor, dass die Boss HP auf Null gesunken ist, die Boss-Musik jedoch nicht gestoppt, sondern noch bedrohlicher wurde und der Widersacher mit neuer Stärke und neuen Fähigkeit doppelt so hart zurückgeschlagen hat.

Das Problem dabei war meist nur, dass ich in die zweite Phase ohne weiteren Flask of Crimson Tears gekommen bin, da ich meine Heiltränke bereits in der Ersten aufgebraucht habe. Ein Geheimtipp an dieser Stelle, sucht euch unbedingt so früh wie möglich im Spiel Golden Seeds und Sacred Tears. Golden Seeds erhöhen die Anzahl der Flasks und die Sacred Tears die Potenz davon. Umso mehr man zu Beginn hat und umso höher die Effizienz davon ist, desto besser. Ebenfalls ein guter Tipp ist es, Geister im Repertoire zu haben, welche man beschwören kann, damit gewisse Kämpfe leichter werden.

Ansonsten handelt es sich bei der Elden Ring Mechanik um das exakt gleiche und bewährte Gameplay der anderen FromSoftware Spiele. Man rollt bzw. weicht mit der gewohnten Taste aus, kann leichte und schwere Angriffe machen, kann mit dem Schild blocken oder zuschlagen. Neu sind die Superattacken, welche man zum Beispiel verwenden kann, nachdem man einen Angriff erfolgreich geblockt oder pariert hat. Dies sind meist schnelle Gegenangriffe, welche jedoch Focus Points (FP) verbrauchen. Diese werden ebenfalls beim Wirken von Magie konsumiert. Neu ist ebenfalls, dass man die Anzahl der Flasks aufteilen kann. Man kann wählen, wie viele man zur Regeneration der Health Points (HP) haben möchte und wie viele zur Regeneration von FP. Eine weitere Mechanik im Spiel ist das Pferd.

Diesen treuen Begleiter bekommt man relativ früh im Game, wenn man weiß, wo man hin muss. Aufgrund der Größe der Map ist dieser Compagnon nicht wegzudenken. Jedoch dient das treue Ross nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern man kann auch am Pferderücken kämpfen. Die Umsetzung davon kann ich nur mit einem italienischen “Chef Kiss” bewerten. Ich kenne kein anderes Spiel bei welchem der Pferdekampf so unglaublich viel Spaß macht. Und nicht nur das, mit der richtigen Waffe gepaart mit dem Pferd kann man relativ früh im Spiel eine Unmenge an Seelen sammeln und somit schneller im Level aufsteigen. Ich habe eine Stelle gefunden bei welcher ich pro Stunde um die 300.000 Seelen farmen konnte. Das hat meinen Einstieg um ein Vielfaches erleichtert. 

Das bringt uns auch schon zum nächsten Mechanik Punkt: das Levelsystem. Wie gewohnt erhält man durch das Besiegen von Gegnern Seelen. Diese stellen die Ingame-Währung dar und lassen uns im Level steigen. Der Clou daran ist, sollte man sterben, verliert man alle Seelen. Nachdem Respawn hat man die einmalige Chance die Seelen wiederzuholen, sollte man ein zweites Mal sterben und zwar bevor man die verlorenen Seelen aufgesammelt hat, sind diese für immer weg. Relativ spät im Spiel habe ich einmal 900.000 Seelen verloren, da ich eine Reihe von Bossen besiegt und warum auch immer mein Level nicht mehr erhöht habe. Selbst schuld würde ich sagen. Die Attribute die es gibt sind Kraft, Geist, Kondition, Stärke, Geschick, Weisheit, Glaube und Arkanenergie. Kraft erhöht die HP und die Resistenz gegen Feuer und Immunität. Geist bestimmt wiederum die Höhe der FP. Kondition, einer der wichtigsten Attribute für meinen Build, erhöht die Ausdauer (längeres Blocken und Zuschlagen), aber auch das mögliche Gewicht, welches getragen werden kann.

Man muss stets darauf achten, dass man nicht über einen Medium-Load kommt, da man sonst träge wird und sich bei schnellen Bosskämpfen kaum bewegen kann. Stärke ist wichtig um die dicken Waffen tragen zu können und erhöht selbsterklärend die Angriffskraft. Geschickt wird wiederum für Waffen wie eine Katana oder Uchigatana benötigt. Ebenso benötigen Spieler die mit Bogen oder Armbrust spielen einen erhöhten Geschicklichkeitswert. Weisheit benötigt man für Schimmersteinzauber, Glaube für heilige Skills und Arkanenergie erhöht die Dropchance bei Gegnern und einige Resistenzen. 

Unter dem Strich betrachtet kann man somit kaum etwas an der Mechanik aussetzten. Natürlich, einige Bosse sind “unfairer” als andere, aber für mich persönlich gehört das zu solchen Spielen dazu. Es gab keinen Gegner welchen man nicht bezwingen konnte. Ich hatte zu Beginn minimale Lags, welche ich jedoch durch das Deaktivieren des Anti Cheat Systems von Elden Ring umgehen konnte. Wenn jemand ebenfalls micro Lags hat, kann das auch probieren. Dazu gibt es eine Menge Tutorials im Netz. Ein quasi Kritikpunkt ist die Übermacht der Magier, welche ich eingangs schon erwähnt habe. Da man jedoch nicht so wie ich spielen muss, sondern seinen Charakter ganz nach seinem Belieben formen kann, habe ich diesen Punkt nicht negativ gewertet. Ich sehe es eher als einen “Easy Mode” für Elden Ring, obwohl auch mit dem Magier die Herausforderung groß genug bleibt. Einen weiteren großen Pluspunkt muss man dem Spiel bei der Ash of war Mechanik geben. Diese Spielmechanik ermöglicht es uns, Waffen mit einer Asche auszustatten und somit an verschiedene Spielstils anzupassen. Wenn man zum Beispiel eine Waffe gefunden hat die man mag, jedoch nicht die passenden Attribute besitzt um das Maximum herauszuholen, kann man mit dieser Asche die Waffe an seinen Stil anpassen und muss dabei nicht sein Kriegswerkzeug wechseln. 

DIE WELT VON ELDEN RING

Was FromSoftware bei Elden Ring unglaublich gut gelungen ist, ist die Open World. Die Map erstreckt sich über etliche Weiten und es gibt jede Menge zu tun. Nach guter alter Soulslike Manier bekommt man jedoch nicht gleich die Map offengelegt, sondern muss Kartenfragmente suchen, welche in der ganzen Welt verteilt sind. Um das Navigieren zu vereinfachen, kann man bis zu 5 Waypoints setzten, welche dann als langer blauer Strahl in der Welt visuell angezeigt wird. Zusätzlich zu den Waypoints hätte ich mir eine Art Markierungs-System gewünscht, mit welchen man interessante Orte, Bosse oder sonstige Points of Interests markieren kann. Elden Ring hat wie alle anderen Soulslike Spiele keinen Quest Log und keinen Quest Helper. Somit ist man schnell dazu geneigt eine Quest zwar zu beginnen, aber dann nie zu beenden, da man einfach darauf vergessen hat. Abhilfe schafft natürlich ein Stück Papier und ein Kugelschreiber, lieber wäre mir aber eine Ingame-Lösung gewesen. 

Der Aufbau der Open World ermöglicht es auch, frei zu wählen in welche Richtungen man vorstoßen will. Die Mainquest selbst kann mit relativ wenigen Bossen bezwungen werden und man muss auch „nur“ zwei der sechs Demi-Götter bezwingen um zum Endboss zu gelangen. Alles andere lässt uns FromSoftware zur Gänze selbst über. Mir ist es sogar fast passiert, dass ich einen Teil der Karte gar nicht erkundet habe, da ich einfach nie einen Grund hatte ganz nach unten zu reiten. Zum Glück ist mir dieser Fehler noch vor dem Bezwingen des letzten Widersachers aufgefallen. Das Gute an dem Aufbau ist jedoch, dass man jederzeit einen eingeschlagenen Weg abbrechen kann, um etwas Neues zu machen. Aufgrund dieses Aufbaus ist bei mir kein einziges mal ein Flaute-Gefühl aufgekommen, wie man es öfters von großen Open World Maps kennt und das obwohl es keinen Questlog gibt und man seine Geschichte selbst schreiben muss.

Die Bewohner der einzelnen Gebiete von Elden Ring wurden authentisch passend gewählt. Auch die mehrmalige Verwendung von Gegnergruppen auf verschiedensten Abschnitten der Map stört kein bisschen, da diese Wahl von der Lore gedeckt ist. Die Gebäude und die Landschaften sind noch einmal ein Kapitel für sich selbst. Man merkt das hier sehr viel Liebe in jedes Detail gesteckt wurde. Die Umgebung schafft es, dass man als Spieler in den Bann von Elden Ring gezogen wird und man quasi gar nicht aufhören kann zu spielen. Elden Ring spielt nicht nur auf der Oberfläche der Zwischenlande, FromSoftware hat zusätzlich ein weitläufiges Areal im Untergrund erschaffen. Ebenso gibt es einen verschneiten Abschnitt, bei welchen man kaum die Hand vor Augen sehen kann und auch Gebiete die von Tod nur so schreien. Die Reise durch diese Bereiche waren ein Traum und ich kann es jedem Spieler nur ans Herz legen, Elden Ring zu erkunden und so viele Gegner wie möglich aufzusuchen, da man sonst nur einen Bruchteil des Spiels erlebt. 

MULTIPLAYER

Auch der Multiplayer Modus kommt in Elden Ring nicht zu kurz. Wie gewohnt gibt es Koop und PvP Aspekte im Spiel. Im Koop Modus kann man mit bis zu zwei weiteren Spielern, also zu dritt, Bosse bezwingen. Das Spiel unterscheidet dabei ob man sich in einem konkreten Boss Gebiet befindet oder in der offenen Welt. Ein Überschneiden ist leider nicht möglich, man kann also nicht von der offnen Welt einfach in einen Dungeon spazieren. Nachdem ein Boss bezwungen wurde, werden die Freunde auch wieder in ihr eigenes Spiel transportiert. Der Fortschritt wird jedoch nur beim Host gespeichert. Für diese Mechanik benötigt man Objekte in der Welt und Items. Man kann mit der kleinen goldenen Statue von einem hilfsbedürftigen Spieler beschworen werden oder mit dem Krummfinger des Befleckten Spieler zu euch in die Welt holen. Dieses Item kann auch mit einem Passwort versehen werden, damit nur die richtigen Spieler zu euch in die Welt kommen. 

Auf Ebene PvP gibt es die klassische Invasion und Duelle. Eine Invasion kann man mit dem blutigen Finger beginnen. Ist man selbst darauf aus, dass man angegriffen werden soll, kann man mit der Spotterzunge Invasionen von anderen Spielern provozieren. Zusätzlich gibt es noch den blauen und weißen Ring. Mit dem Blauen kann man sich selbst anderen Spieler zur Verfügung stellen, welche Hilfe bei einer Invasion benötigen und mit dem weißen Ring sucht man nach Unterstützern für den eigenen Kampf. Das Duellieren funktioniert mit der kleinen roten Statue und mit dem Krummfinger des Duellanten. Die Funktion ist dabei gleich wie bei der Koop Mechanik. Ich konnte den Multiplayer erst etwas später testen, da offenbar das Anti Cheat Programm bei mir einen Bug ausgelöst hat. Danach hat aber alles einwandfrei funktioniert, obwohl ich lieber Solo im Offlinemodus spiele, da ich kein Freund des PvP Content bin und die Herausforderung suche, das Spiel im Alleingang zu bezwingen. 

EIN VISUELLES MEISTERWERK

An der Grafik Schraube wurde im Großen und Ganzen nicht viel gedreht, jedoch kamen einige Detailstufen dazu. Der eigene Charakter hat im Editor viel mehr Auswahl und auch die NPCs wirken lebendiger. Was Elden Ring zu einem visuellen Meisterwerk macht ist vielmehr die Umgebung und die an der richtigen Stelle platzierten Gebäude, welche einen im Minutentakt ins Staunen versetzen können. Auch die Landschaften und die Gebiete sehen einfach nur fantastisch aus. Abgerundet wird diese Erfahrung mit gut gelungenen Animationen, sowohl bei Spells und Waffen, als auch bei den Bossen selbst. Elden Ring ist ein Spiel um sich darin zu verlieren und neue schöne Gebiete zu entdecken. Auch die Musik ist wieder traumhaft gelungen. Vor allem die Menü Musik (Elden Ring OST) ist ein Track zum Verblieben. 

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FAZIT

PRO

  • Unglaubliches Map Design
  • Echte Open World
  • Viele Geheimnisse
  • Vielfältige Gegner
  • Sehr fordernd
  • Geniale Kampfmechanik
  • Spannende Story
  • Mehrere Enden
  • Skill System

KONTRA

  • Teils Performanceeinbrüche (Konsolen)
  • Laggs durch Anti Cheat (PC)
10

Meilenstein

Gameplay - 10
Grafik - 10
Sound - 10
Inhalt - 10
Atmosphäre - 10
Ich bin ein Nerd aus Leidenschaft, spiele von Shooter bis hin zu Jump & Run Games und habe ein Herz für schönes Story-Telling. Kann den Hype um Spiele wie Battlefield und Co. nicht verstehen, konnte über ein ganzes Jahr Spielzeit in World of Warcraft erreichen bevor es seinen Reiz verlor. Momentan bin ich auf der Suche nach spannenden und herausfordernden Spielen welche es zu bezwingen gilt!

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Hm, von euch also auch eine 10 – dann muss ich mir das Spiel wohl doch noch zulegen 🙂 Ich bin zwar nicht ganz durchhaltefähig aber das wird schon. Danke für den ausführlichen Test.

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