Eigentlich dachte man, auf einer Baustelle geht es vor allem um Maschinen. Bagger, Kräne, Walzen – je größer, desto besser. Bau-Simulator: Evolution dreht diesen Gedanken jetzt teilweise um. Der neue Manual Labor Trailer zeigt, dass die Zukunft der Reihe nicht nur in noch mehr PS liegt, sondern auch in den kleinen Werkzeugen – der Nagelpistole, dem Presslufthammer, der Schaufel. Ganze neun Handwerks-Tätigkeiten stellt der Trailer vor, und sie verändern das Spielgefühl grundlegend. Denn plötzlich geht es nicht mehr nur darum, im Führerhaus zu sitzen, sondern selbst Hand anzulegen.
Neun Tätigkeiten, ein Trailer: Was der Manual Labor Trailer zeigt
Der veröffentlichte Manual Labor Trailer zu Bau-Simulator: Evolution macht ernst, was der Titel verspricht. Ganze neun Handwerks-Tätigkeiten stellt er vor – und die gehen weit über das hinaus, was man von einem Bau-Simulator klassisch erwarten würde. Mauern und Verputzen neuer Wände gehört genauso dazu wie Holz sägen, Schaufeln und die Bearbeitung von frisch gegossenem Beton. Sogar eine Nagelpistole zur Befestigung von Zaunlatten ist mit dabei.
Spannend ist dabei der Mix: Manche Arbeiten erledigt ihr komplett von Hand, andere verlangen nach Maschinenunterstützung. Die Rüttelplatten kommen von Ammann, der Presslufthammer von Wacker Neuson – beides Namen, die auf echten Baustellen zu Hause sind. Insgesamt neun Tätigkeiten, die das Aufgabenfeld deutlich erweitern und vor allem eines tun: Sie bringen Abwechslung in den Arbeitsalltag auf der virtuellen Baustelle.
Der PlayStation Blog hatte bereits im April einen Deep Dive zu den Manual-Labor-Mechaniken veröffentlicht und die Richtung vorgegeben. Der neue Trailer zeigt jetzt endlich, wie das in Bewegung aussieht – und das macht einen Unterschied. Denn während Pressetexte Features nur auflisten können, zeigt der Trailer das Tempo, die Werkzeuge und das Gefühl der Arbeit.
Vom Groben ins Feine – warum Handarbeit den Sim-Spaß verändert
Bau-Simulator war bisher vor allem eines: groß. Große Maschinen, große Baustellen, große Aufträge. Das bleibt in Evolution auch so – über 180 lizenzierte Fahrzeuge und Anbaugeräte von mehr als 35 Herstellern sind der bisher größte Fuhrpark der Serie. Aber genau da setzt der neue Ansatz an.
Die Handarbeit schließt eine Lücke, die vorher keiner so richtig benannt hat. Bisher war der Bau-Simulator eine reine Fahrzeug-Simulation: ihr steigt in den Bagger, hebt aus, setzt ab. Was dazwischen passiert – die präzisen, kleinen Arbeitsschritte auf der Baustelle – blieb unsichtbar. Mit Evolution ändert sich das. Die Nagelpistole, die Kelle, der Presslufthammer – das sind Werkzeuge, die eine andere Form von Kompetenzgefühl erzeugen. Nicht die rohe Kraft des Hydraulikhammers, sondern die Präzision der eigenen Hand.
Das ist besonders im Koop-Modus interessant. Während einer von euch den Bagger bedient, kann ein anderer parallel die Wand verputzen. Die Aufgabenteilung auf der Baustelle wird dadurch natürlicher – und vor allem: Jeder hat was zu tun. Wer schon einmal in einem Multiplayer-Simulator rumgestanden hat, während der Kumpel den Kran steuert, weiß, wie wertvoll das ist.
Collector’s Edition und Release: Was ihr zum Start wissen müsst
Bau-Simulator: Evolution erscheint für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Ein genaues Datum hat astragon noch nicht genannt, aber die Collector’s Edition kann bereits vorbestellt werden. Die streng limitierte Version kostet 89,99 Euro für den PC und 99,99 Euro für die Konsolenversionen – und wer sich durch die bisherigen Artikel von uns geklickt hat, weiß, dass astragon bei Collector’s Editions gerne auf hochwertige physische Extras setzt.
Neben der Collector’s Edition wird es eine Standard Edition, eine Deluxe Edition und eine Year 1 Edition geben – die genauen Unterschiede hat der Publisher noch nicht im Detail aufgeschlüsselt. Klar ist aber: Wer das Spiel im Handel vorbestellt, sichert sich die limitierte Box. Auf welchen Store ihr setzt, bleibt euch überlassen – eine Händlerübersicht gibt es auf der offiziellen Website.
