Hunt: Showdown 1896 taucht das gesamte Bayou ab dem 8. September in ein bedrohliches Blutrot und knöpft sich mit dem Event „Blood Testament“ die größten spielerischen Reizthemen vor. Wer im Dickicht bisher lautlos und ohne Vorwarnung von Bogen-Schleichern aus dem Leben gerissen wurde, darf sich auf spürbar aggressivere Duelle auf kurze Distanz einstellen. Neben einer faltbaren Schrotflinte und dem Diebstahl feindlicher Fähigkeiten spendiert das Update sogar eine automatische Rückvergütung, falls ein überführter Cheater eurem Jäger das Licht ausgeblasen hat.
Karminroter Himmel, Trait-Diebstahl und Tier-Apotheken im Event
Das dreistufige Community-Event „Make Them Bleed“ startet am 8. September 2026 und bringt mit dem Blutmond einen dynamischen Wetterwechsel, der das Aggressionslevel von Monstern sowie die Sichtweite im Bayou drastisch verändert. Während der feuerrote Schein die Höllenhunde und Grunts im Sumpf schneller und bissiger auf euch zustürmen lässt, hüllt die dunkle Blutmond-Phase die Umgebung in dichten Wolkenschatten und zwingt euch in nervenzerreißende Blindflüge.
Punkte für den Event-Fortschritt sammelt ihr durch das Ausschalten von Bossen, das Erlegen von Monstern und an den neu verteilten Blutbrunnen. Genau dort sichert ihr euch den neuen Burn-Trait „Siphon“: Tötet ihr einen feindlichen Jäger, reißt ihr ihm damit einen seiner seltenen Scarce-Traits aus dem Inventar und hinterlasst stattdessen die aufgebrauchte Siphon-Hülse. Erreicht die Community die zweite Event-Stufe, schaltet ihr mit „Chupacabra“ eine Fähigkeit frei, die verlorene Lebensbalken durch Interaktion mit Tieren regeneriert.
Das verwandelt das hysterische Wiehern sterbender Pferde von einer reinen Lärmfalle in eure persönliche Feldlazarett-Station, wenn euch im Kreuzfeuer die Vitalkraft ausgeht. Anders als beim eher methodischen Garden of the Witch Event treibt dieser Aufbau die Spielerschaft mitten in den Nahkampf.
Das sitzt.
Die faltbare Burgess-Flinte fegt durchs Unterholz: Bogen-Camper verlieren ihr Monopol
Mit der Burgess-Vorderschaft-Schrotflinte zieht eine extrem kompakte, faltbare Waffe ins Arsenal ein, die dank Bajonett- und Trauma-Aufsätzen für verheerende Hieb- und Stichangriffe im Nahbereich ausgelegt ist. Wer im Schlamm die Klinge bevorzugt, profitiert gleichzeitig von einer spürbar präziseren Trefferabfrage beim schweren Messer, wodurch verpatzte Nahkampfschwünge der Vergangenheit angehören.
Flankiert wird das neue Schießeisen von einem spürbaren Rundumschlag beim Waffen-Balancing. Crytek zieht Schleichern den Giftzahn: Die tödliche One-Hit-Reichweite des Jagdbogens wurde empfindlich gestutzt und die mitführbare Pfeil-Munition spürbar verknappt. Im Gegenzug gewinnt die Terminus-Schrotflinte an Durchschlagskraft und Streuungsdichte, was sie im Zusammenspiel mit dem Hebel-Trait wieder zur absoluten Abrissbirne in engen Holzhütten macht.
Schon als das brachiale Road to Hell Update das Waffenarsenal aufmischte, verlangten Anpassungen dieser Größenordnung ein Umdenken – wer künftig im Busch hockt und auf billige Kills hofft, zieht gegen vorrückende Flinten-Schützen den Kürzeren.
Versteckte Ausgänge und Cheater-Kompensation: Crytek stopft die Frustlöcher
Auf der Übersichtskarte sind Extraktionspunkte, Versorgungswagen und Aussichtstürme künftig standardmäßig ausgeblendet, wodurch Jäger gezwungen werden, die Umgebung aktiv zu erkunden, statt geradlinig zu den bekannten Fluchtrouten zu sprinten. Ergänzt wird das Paket durch die Aufstockung der maximalen Jäger-Plätze auf 100 sowie die lang geforderte Funktion, Traits direkt in gespeicherten Ausrüstungs-Sets zu sichern.
Für echte Genugtuung nach frustrierenden Runden sorgt das neue „Fair Play Follow Up“-System, wie die Entwickler im offiziellen Hunt: Showdown Blog detailliert aufschlüsseln: Sobald Crytek einen gemeldeten Cheater bannt, erstattet das System die verlorenen Hunt-Dollar automatisch auf euer Bankkonto zurück. Gepaart mit einem sanfteren Matchmaking-Punkteabfall für Rückkehrer greift das Update genau dort an, wo bisher Frust den Spielspaß abgewürgt hat. Nachdem bereits das Inferno über dem Bayou die Spielweise auf den Kopf stellte, beweist das Team erneut ein exzellentes Gespür für spielerische Substanz – egal ob gegen rivalisierende Trios oder den feurigen Hellborn.
Hier schnürt Crytek ein rundes, hochgradig motivierendes Gesamtpaket, das die nervigsten Meta-Kanten glattschleift und dem Bayou frisches Leben einhaucht. Wir ölen die Burgess-Flinte, füllen die Patronengurte und freuen uns auf die blutroten Nächte ab dem 8. September!
