Capcom hat einen verstörenden Live-Action-Kurzfilm zu Resident Evil Requiem veröffentlicht, der die Katastrophe von Raccoon City aus der Perspektive einer alleinerziehenden Mutter und ihrer Tochter zeigt. Der dreiminütige Film mit dem Titel „Evil Has Always Had A Name“ beginnt idyllisch mit perfekten Alltagsmomenten, bevor der T-Virus-Ausbruch brutal zuschlägt und Zombies die Straßen bevölkern. Die Mutter kämpft verzweifelt um das Überleben ihrer Tochter, muss einen Zombie erschlagen und sich mit dem Kind vor einem Licker verstecken, der sie scheinbar entdeckt. Doch die wahre Brisanz offenbart sich in der Gegenwart: Nach der Bombardierung Raccoon Citys sehen wir die tote Tochter und die zur Untoten verwandelte Mutter, die von einer mysteriösen bewaffneten Person erschossen wird mit den Worten: „Raccoon City gehört uns.“ Diese Szene liefert einen explosiven Hinweis darauf, wer im kommenden Spiel die Kontrolle über den radioaktiven Krater ausübt und welche „Facility“ dort operiert. Am 27. Februar 2026 erscheint Resident Evil Requiem für PS5, Xbox Series X/S, PC und Nintendo Switch 2.
- Vom idyllischen Leben zum Zombie-Alptraum: Mutter und Tochter im Outbreak
- Der mysteriöse Schütze in der Gegenwart: Wem gehört Raccoon City jetzt?
- Grace Ashcroft, Victor Gideon und Leon: Die Protagonist-Konstellation von Requiem
- Rückkehr nach Raccoon City: Setting als Charakter und nostalgisches Zentrum
Vom idyllischen Leben zum Zombie-Alptraum: Mutter und Tochter im Outbreak
Der Kurzfilm inszeniert den Kontrast zwischen Normalität und Horror mit brutaler Effektivität. Die ersten Momente zeigen Mutter und Tochter in alltäglichen, liebevollen Situationen, die das perfekte Leben in Raccoon City illustrieren sollen. Dann schlägt der Ausbruch zu: Plötzlich rennen sie schreiend durch Straßen, die von Untoten bevölkert werden, während die Raccoon City Police Department verzweifelt zurückschlägt und Explosionen die Stadt erschüttern. Eine Szene zeigt die Mutter, wie sie den Kopf eines möglicherweise infizierten Menschen einschlägt – ein moralisch ambivalenter Moment, der die Verzweiflung und den Überlebensinstinkt einfängt. Eine weitere Sequenz zeigt das Duo, wie es sich hinter einer Ecke versteckt, um einem Licker zu entgehen, der sie offenbar bemerkt. Diese Momente fangen die existenzielle Panik ein, die Resident Evil 2 und 3 so effektiv vermittelt haben: einfache Menschen ohne Training oder Waffen, die gegen übermächtige biologische Waffen kämpfen müssen.
Der mysteriöse Schütze in der Gegenwart: Wem gehört Raccoon City jetzt?
Die brisanteste Enthüllung kommt in der Sequenz nach der Bombardierung. Wir sehen die Tochter tot, offenbar ohne sich verwandelt zu haben, doch die Mutter wurde zur Untoten. Plötzlich wird sie durch den Kopf geschossen, während eine mysteriöse Stimme verkündet: „Raccoon City gehört uns.“ Diese bewaffneten Individuen tragen taktische Ausrüstung und scheinen organisiert die Ruinen zu patrouillieren. Da Resident Evil Requiem ähnliche Luftaufnahmen des Kraters post-Zerstörung gezeigt hat, ist davon auszugehen, dass dies im Jahr 2026 spielt – demselben Setting wie das Spiel. Die Frage ist explosiv: Wer sind diese Leute? Welche „Facility“ erwähnen sie? Handelt es sich um Umbrella-Überreste, eine Regierungsorganisation, oder eine völlig neue Fraktion? Die Formulierung „Evil has always had a name“ deutet auf Umbrella hin, doch die Tatsache, dass diese Gruppe aktiv Zombies eliminiert und das Gebiet kontrolliert, könnte auf eine Anti-Bioterror-Unit oder sogar eine konkurrierende Pharma-Firma wie Tricell hindeuten.
Grace Ashcroft, Victor Gideon und Leon: Die Protagonist-Konstellation von Requiem
Resident Evil Requiem positioniert drei zentrale Charaktere: Grace Ashcroft, eine Überlebende, die ums Überleben kämpft, Victor Gideon, der Grace verfolgt – vermutlich als Antagonist oder zumindest moralisch ambivalente Figur – und Leon S. Kennedy, für den es laut Beschreibung „nur ein weiterer Tag im Job“ ist. Diese Konstellation deutet auf eine komplexe Handlung hin, in der Survivor-Horror auf Verschwörung und möglicherweise Regierungsoperationen trifft. Leon, der im originalen Resident Evil 2 seinen ersten Tag als RPD-Cop in Raccoon City erlebte, ist bis 2026 ein erfahrener Agent, der wahrscheinlich für eine Organisation wie die DSO arbeitet. Seine Präsenz deutet darauf hin, dass Raccoon Citys Ruinen mehr als nur eine verlassene Todeszone sind – irgendetwas Wichtiges geschieht dort, wichtig genug für Regierungsintervention.
Rückkehr nach Raccoon City: Setting als Charakter und nostalgisches Zentrum
Resident Evil Requiem markiert die erste vollwertige Rückkehr nach Raccoon City seit den Remakes von RE2 und RE3. Die Entscheidung, die ikonische Stadt – oder vielmehr ihren radioaktiven Krater – als Setting für ein neues Spiel zu wählen, ist narrativ riskant aber emotional kraftvoll. Raccoon City ist für langjährige Fans das emotionale Zentrum der Franchise, der Ground Zero der T-Virus-Katastrophe, die Tausende Zivilisten tötete und zur Auslöschung einer ganzen Stadt durch Atombombardierung führte. Die Luftaufnahmen des Kraters in vorherigen Trailern zeigen eine apokalyptische Landschaft, doch die Präsenz bewaffneter Gruppen und der erwähnten „Facility“ deutet darauf hin, dass jemand die Ruinen für eigene Zwecke nutzt – möglicherweise Biowaffen-Forschung, Bergung von Umbrella-Daten oder etwas noch Finsterereres. Das Spiel erscheint am 27. Februar 2026 für alle major Platforms inklusive Nintendo Switch 2, was auf eine technisch ambitionierte Cross-Gen-Entwicklung hindeutet.




