Für Millionen von Zelda-Fans weltweit war die Ankündigung, dass Shigeru Miyamoto persönlich an einer Live-Action-Verfilmung ihres liebsten Franchise arbeitet, ein absoluter Feiertag. Der ursprünglich für Ende März 2027 angesetzte Kinostart war ein leuchtender Punkt am Horizont. Doch dieser Horizont ist nun ein kleines Stückchen weiter weggerückt. Ein ganz kleines Stückchen, aber für ein ungeduldiges Fan-Herz fühlt es sich trotzdem wie eine Ewigkeit an.
Die schlechte Nachricht zuerst: Der neue Termin
In einer persönlichen Nachricht via Twitter meldete sich niemand Geringeres als Shigeru Miyamoto selbst zu Wort, um die Verschiebung zu verkünden. Statt am 26. März 2027 wird der Film nun am 7. Mai 2027 in die Kinos kommen. Das sind knapp sechs Wochen mehr Wartezeit. Als Grund nannte Miyamoto die üblichen, vagen „Produktionsgründe“. Ein Begriff, der in der Filmwelt alles und nichts bedeuten kann. Aber dann fügte er den entscheidenden Satz hinzu, der aus der schlechten Nachricht eine gute macht: „Wir werden die zusätzliche Zeit nutzen, um den Film so gut wie nur irgend möglich zu machen.“
Warum eine Verschiebung ein Grund zur Freude ist
Ganz ehrlich: Nach Jahrzehnten voller grauenhafter Videospielverfilmungen, die oft schnell und lieblos auf den Markt geworfen wurden, sind das die Worte, die jeder Fan hören will. Niemand braucht ein überhastetes Produkt, das der legendären Vorlage nicht gerecht wird. Die Wunden, die alte Super Mario Bros.– oder Street Fighter-Filme hinterlassen haben, sitzen tief. Nintendo hat mit dem jüngsten animierten Mario-Film aber bewiesen, dass sie es verstanden haben: Qualität steht über einem pünktlichen, aber mittelmäßigen Release. Diese sechs Wochen sind also kein Ärgernis, sondern ein Qualitätsversprechen. Ein Versprechen, dass hier mit der nötigen Sorgfalt und Liebe zum Detail gearbeitet wird, die The Legend of Zelda verdient.
Das Dream-Team für ein Epos
Und das Team hinter dem Projekt lässt die Hoffnung weiter wachsen. Mit Wes Ball (Kingdom of the Planet of the Apes, Maze Runner-Trilogie) sitzt ein Regisseur am Ruder, der bewiesen hat, dass er fantastische Welten und epische Geschichten auf die Leinwand zaubern kann. Noch spannender sind die hartnäckigen Gerüchte, die seit der Ankündigung kursieren: Nintendo und Sony Pictures sollen nicht nur einen, sondern gleich eine ganze Trilogie planen. Und die soll, man halte sich fest, am Stück in Neuseeland gedreht werden. Ja, genau da, wo auch Mittelerde zum Leben erweckt wurde.
Das schreit förmlich nach einer epischen Saga, die der Vorlage in Sachen Umfang und Größe in nichts nachstehen will. Wenn man das alles zusammennimmt, sind sechs Wochen mehr Wartezeit ein lächerlich kleiner Preis für die Chance auf ein Meisterwerk.