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The Elder Scrolls 6: Art
Games

The Elder Scrolls 6 dominiert Bethesdas Alltag – Todd Howard gibt seltene Einblicke in die Entwicklung

Der Großteil von Bethesda Game Studios arbeitet aktuell an The Elder Scrolls 6, wie Todd Howard bestätigt hat. Das Spiel läuft auf der neuen Creation Engine 3 – und der Entwicklungsprozess soll diesmal deutlich reibungsloser verlaufen als zuvor.

Manuel Rössler
von Manuel Rössler
19.03.26
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Lesezeit: 3 Min.
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Todd Howard redet selten, aber wenn er es tut, dann hat jedes Wort Gewicht. Der Kopf hinter The Elder Scrolls 6 hat sich in einem Roundtable-Interview so offen wie schon lange nicht mehr über den Stand der Entwicklung geäußert – und was er dabei verrät, dürfte Fans der Reihe ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern. Es geht um Manpower, um Engine-Upgrades und darum, warum sich die Rückkehr nach Tamriel für das Studio so grundlegend anders anfühlt als alles, was zuletzt entwickelt wurde.

Das steckt im Artikel
  • Der größte Teil des Studios steckt in einem einzigen Spiel
  • Skyrim als Nachfolger von Fallout 3 – Howards ungewöhnliche Sichtweise
  • Creation Engine 3: Diesmal ohne den Teppich wegzuziehen

Der größte Teil des Studios steckt in einem einzigen Spiel

Howard ließ in dem Gespräch keinen Zweifel daran, welchen Stellenwert The Elder Scrolls 6 intern genießt: „Die Mehrheit dieses Gebäudes arbeitet an The Elder Scrolls 6.“ Eine knappe Aussage mit großer Tragweite. Bethesda Game Studios konzentriert seine Ressourcen damit deutlich spürbar auf den nächsten großen Rollenspieltitel – und Howard selbst zeigt sich davon aufrichtig bewegt. Nach Jahren ohne aktive Entwicklung in diesem Universum, zuletzt geprägt von Starfield und Fallout, fühle sich die Rückkehr in die Welt von The Elder Scrolls schlicht „großartig“ an. Das Fantasy-Setting biete laut Howard etwas, das er als „sehr romantisch“ beschreibt – eine Welt, in die man das Gefühl hat, fast physisch eintreten zu können.

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Skyrim als Nachfolger von Fallout 3 – Howards ungewöhnliche Sichtweise

Interessant ist dabei Howards Perspektive auf die interne Abfolge der Bethesda-Spiele. Technisch betrachtet seien die großen Titel des Studios oft Weiterentwicklungen voneinander – quer durch die Franchises. The Elder Scrolls V: Skyrim etwa sei in gewisser Hinsicht der Nachfolger von Fallout 3 gewesen, weil das Fantasy-Rollenspiel signifikante Engine-Verbesserungen mitbrachte. Fallout 4 wiederum baute auf den Erkenntnissen aus Skyrim auf. „Skyrim ist gewissermaßen die Fortsetzung von Fallout 3. Fallout 4 ist gewissermaßen unser Nachfolger zu Skyrim“, so Howard. Diese Betrachtungsweise macht deutlich, wie eng verzahnt die Entwicklung der beiden Franchises trotz ihrer völlig unterschiedlichen Tonalität und Atmosphäre hinter den Kulissen war – und warum jedes Spiel mehr ist als nur ein neuer Titel.

Creation Engine 3: Diesmal ohne den Teppich wegzuziehen

Ein weiteres zentrales Thema in Howards Ausführungen ist die technische Grundlage von The Elder Scrolls 6. Das Spiel wird auf der Creation Engine 3 laufen – einem erheblichen Sprung gegenüber der Version 2, auf der noch Starfield basierte. Genau dieser Übergang von Version 1 auf Version 2 sei damals eine erhebliche Belastung für das Team gewesen, fast wie das Wegziehen eines Teppichs während man noch darauf steht. Beim aktuellen Upgrade habe man bewusst anders angesetzt, strukturierter, koordinierter. „Wir haben das besser gehandhabt als je zuvor“, sagt Howard und vergibt dem Team dafür ausdrücklich ein A+ – eine seltene öffentliche Anerkennung. Dass die Engine-Entwicklung diesmal produktiver verlaufen ist, dürfte nicht zuletzt der Qualität des Endspiels zugutekommen. The Elder Scrolls 6 wird sich auf diese solide Grundlage stützen – und nach allem, was Howard andeutet, ist das Studio dabei, auf das größte Kapitel seiner Geschichte hinzuarbeiten.

TAGGED:The Elder ScrollsThe Elder Scrolls 6

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vonManuel Rössler
Ich bin ein Nerd aus Leidenschaft, spiele von Shooter bis hin zu Jump & Run Games und habe ein Herz für schönes Story-Telling. Kann den Hype um Spiele wie Battlefield und Co. nicht verstehen, konnte über ein ganzes Jahr Spielzeit in World of Warcraft erreichen bevor es seinen Reiz verlor. Momentan bin ich auf der Suche nach spannenden und herausfordernden Spielen welche es zu bezwingen gilt!
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