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The Last of Us Part 2: Art
Games

Warum The Last of Us Online eingestellt wurde – Naughty Dog setzt auf die Zukunft

Naughty Dog hat The Last of Us Online eingestellt, um sich voll auf ihr nächstes großes Projekt, Intergalactic: The Heretic Prophet, zu konzentrieren – ein kluger Schritt angesichts der Herausforderungen von Live-Service-Spielen.

Alexander Liebe
von Alexander Liebe
20.02.25
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Lesezeit: 2 Min.
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Highlights
  • Bungies Einfluss: Die Destiny-Entwickler erklärten Naughty Dog, wie aufwendig es ist, Live-Service-Spiele langfristig erfolgreich zu halten – ein entscheidender Faktor für die Einstellung von The Last of Us Online.
  • Fokus auf Qualität: Naughty Dog entschied sich, ihre Ressourcen auf ein einziges Projekt zu konzentrieren: Intergalactic: The Heretic Prophet, statt zwei Spiele parallel zu entwickeln.
  • PlayStations Live-Service-Dilemma: Trotz großem Fokus auf Live-Service-Spiele scheiterten viele Projekte wie Concord – ein Zeichen, dass Sony vielleicht zu seinen Singleplayer-Wurzeln zurückkehren sollte.

Fans von The Last of Us hatten große Hoffnungen auf einen Multiplayer-Ableger, doch nun ist klar: The Last of Us Online wird niemals das Licht der Welt erblicken. Grund dafür ist eine ehrliche Selbsteinschätzung von Naughty Dog. Laut Shuhei Yoshida, ehemaliger PlayStation-Manager, fehlte es dem Studio schlichtweg an Kapazitäten, um gleichzeitig an dem Multiplayer-Spiel und ihrem nächsten großen Projekt, Intergalactic: The Heretic Prophet, zu arbeiten. Aber wie kam es zu dieser Entscheidung? Hier sind die Hintergründe.

Das steckt im Artikel
  • Bungie als Game-Changer: Warum Live-Service-Spiele so schwierig sind
  • Fokus auf Intergalactic: Naughty Dogs nächste große Vision
  • PlayStation und Live-Service-Spiele: Eine schwierige Beziehung
  • Zurück zu den Wurzeln? Die Zukunft von PlayStation

Bungie als Game-Changer: Warum Live-Service-Spiele so schwierig sind

Yoshida verriet im Podcast Sacred Symbols+, dass das Konzept von The Last of Us Online vielversprechend war – er selbst habe es gespielt und als „großartig“ bezeichnet. Doch dann kam Bungie ins Spiel. Die Destiny-Macher erklärten Naughty Dog, wie schwierig es ist, Spieler langfristig an ein Live-Service-Spiel zu binden. Der Grund: Solche Spiele erfordern kontinuierlich neue Inhalte, um die Community bei Laune zu halten. Für Naughty Dog, ein Studio, das für seine detailverliebten Story-Erlebnisse bekannt ist, war das schlichtweg zu viel.

Fokus auf Intergalactic: Naughty Dogs nächste große Vision

Statt sich zu übernehmen, entschied Naughty Dog, sich auf ein einziges Projekt zu konzentrieren – ihr neues Spiel Intergalactic: The Heretic Prophet. Yoshida kommentierte die Entscheidung mit einem Schmunzeln: „Naughty Dog hat realisiert: ‚Oops, das können wir nicht machen!‘“ Der Wunsch, The Last of Us Online zu entwickeln, war zwar groß, aber die Realität der Ressourcen und Zeit machte das Vorhaben unmöglich.

PlayStation und Live-Service-Spiele: Eine schwierige Beziehung

Interessant ist, dass PlayStation laut Yoshida seine Studios nie gezwungen hat, Live-Service-Spiele zu entwickeln. Stattdessen erkannten die Entwickler, dass solche Projekte bei Sony leichter grünes Licht bekommen könnten. Doch der Erfolg blieb oft aus. Ein prominentes Beispiel ist Concord, ein Live-Service-Spiel, das nach Jahren der Entwicklung und hohem Budget in weniger als einem Monat scheiterte. Das Studio dahinter, Firewalk Studios, wurde daraufhin geschlossen. Ähnliche Gerüchte kursieren um andere Projekte von Studios wie Bluepoint Games und Bend Studio.

Zurück zu den Wurzeln? Die Zukunft von PlayStation

Yoshida hat in der Vergangenheit wiederholt betont, dass er Sony eher für seine meisterhaften Singleplayer-Erlebnisse schätzt. Der Druck hin zu Live-Service-Spielen, der unter Jim Ryan und Hermen Hulst entstand, führte zu gemischten Ergebnissen. Vielleicht ist es an der Zeit, dass PlayStation wieder das tut, was es am besten kann: Story-getriebene Spiele, die Fans weltweit begeistern.

TAGGED:Intergalactic: The Heretic ProphetThe Last of Us

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vonAlexander Liebe
Seitdem ich zum ersten Mal einen Controller in der Hand hielt wusste ich, dass dies eine Freundschaft fürs Leben wird. Bis heute ist der digitale Sport für mich fixer Bestandteil meiner Freizeit. Mit AustriaGaming ist er sogar zum Teil zur Berufung geworden. Favorisierte Spiele sind für mich aus dem Genre Horror, SciFi und RPG mit viel geschichtlichem Tiefgang. Gerade innovative und alternative Games ziehen mich öfters in den Bann.
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