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Brightfall: Art
Games

Wenn die Fackel erlischt, beginnt der Wahnsinn: Brightfall definiert Survival-Horror neu

Dark Point Games kündigt mit Brightfall ein für 2026 geplantes Koop-Survival-Roguelite an, das Spieler auf eine verfluchte keltische Insel versetzt, wo Licht die einzige Waffe gegen eine lebendige Dunkelheit und den drohenden Wahnsinn darstellt.

René Nikel
von René Nikel
21.11.25
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Lesezeit: 2 Min.
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Hast du jemals am Lagerfeuer gesessen und gespürt, wie die Dunkelheit im Rücken förmlich nach dir greift? Genau dieses beklemmende Urgefühl, dass Finsternis nicht bloß die Abwesenheit von Photonen ist, sondern eine hungernde Entität, fängt das polnische Indie-Studio Dark Point Games nun ein. Vergiss alles, was du über das bloße Überleben der Pest zu wissen glaubtest, denn auf einer verfluchten Insel, die von jeder englischen Karte getilgt wurde, wartet ein weit schlimmeres Schicksal. Mit Brightfall wurde nun ein Titel enthüllt, der das Genre des Koop-Survival-Roguelite radikal umkrempelt und dich ins 17. Jahrhundert katapultiert.

Das steckt im Artikel
  • Die Flamme als letzte Bastion
  • Gemeinsam gegen den keltischen Fluch
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Die Flamme als letzte Bastion

Auf diesem vergessenen Eiland ist dein Schwert nutzlos, wenn du nicht sehen kannst, was dich anspringt. Hier fungiert Licht keineswegs nur als Orientierungshilfe, sondern als primäre Waffe gegen den Untergang. Das innovative „Living Darkness System“ sorgt dafür, dass die Umgebung dynamisch auf Helligkeit reagiert. Jeder Meter Boden, den du dem glimmenden Schein deiner Fackel abringst, ist ein temporärer Sieg über eine korrumpierte Welt. Doch wehe, der Zunder geht zur Neige. Sobald die Glut stirbt, wagen sich groteske Scheusale aus dem Nichts hervor. Schlimmer noch: Der „Dark Madness“ beginnt, an deiner geistigen Gesundheit zu zehren. Es ist ein psychologischer Drahtseilakt, bei dem Wahnsinn und Realität verschwimmen, bis man Freund nicht mehr von Feind unterscheiden kann.

Gemeinsam gegen den keltischen Fluch

Du kannst dich zwar als einsamer Wolf durchschlagen, doch die wahre Magie entfaltet sich im Zusammenspiel mit bis zu drei Leidensgenossen. Gemeinsam durchstreift ihr neblige Moore und verfallene Ruinen, immer auf der Suche nach Ressourcen, um die nächste Nacht zu überstehen. Kooperation ist dabei überlebenswichtig, denn wenn ein Gefährte dem Wahnsinn anheimfällt, wird er zur Belastung für die Gruppe. Nur sogenannte Wiederbelebungs-Token können gefallene Kameraden vom Rand des Abgrunds zurückholen. Scheitert das Team komplett, formt sich die Insel neu – ein klassisches Roguelite-Element, das jeden Neustart unberechenbar macht.

Dennoch ist der Tod nicht das absolute Ende. Wissen, das du der Schwärze abtrotzt, manifestiert sich in permanenten Blaupausen und Fähigkeiten. Was als winziges, flackerndes Camp beginnt, wächst über unzählige Versuche hinweg zu einer Festung aus Eisen und Feuer heran. Dieses Gefühl des Fortschritts motiviert, sich immer wieder in die Gefahr zu stürzen. Das unverbrauchte Setting, inspiriert von keltischer Mythologie und historischem Post-Plague-Horror, hebt sich wohltuend vom üblichen Zombie-Einheitsbrei ab. PC-Spieler dürfen sich das Jahr 2026 im Kalender markieren, während Konsolen-Fans auf PlayStation 5, Xbox Series X|S und der kommenden Nintendo Switch 2 kurz darauf bedient werden.

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vonRené Nikel
Seit Dino Wars oder North&South am Amiga hat sich in der Spieleindustrie so einiges verändert, aber meine Leidenschaft für Videospiele nicht! Mit dem Alter von 5 Jahren hatte ich zum ersten Mal einen Joystick in der Hand und seit diesem Moment war die virtuelle Welt wie ein zweites Zuhause für mich. Ich finde so ziemlich jedes Genre interessant, selbst wenn es sich um einen kleinen Indie-Titel handelt. Die aktuellste Nintendo Konsole und ein leistungsstarker PC gehören bei mir zu der Grundausstattung. Bei meiner Begeisterung für den Journalismus in Verbindung mit Videospielen gab es da nur eine logische Konsequenz. Redakteur bei PixelCritics werden, um mein Interesse beider Welten auszuleben.
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