Das aus zwei Entwicklern bestehende Indie-Studio Realumina Games hat frisches Videomaterial zu seinem Debüttitel Western Saloon Together veröffentlicht. Der Titel verlegt die vertrauten Abläufe moderner Job-Simulatoren in die raue Kulisse des amerikanischen Grenzlandes und kombiniert die arbeitsintensive Führung einer Schankwirtschaft mit actionreichen Schusswechseln. Wie viele Teilnehmer zeitgleich hinter dem Tresen stehen und welche Aufgaben auf sie warten, klärt der Blick auf das Spielkonzept.
Tresen, Braukessel und Gästezimmer im Wilden Westen
Im Zentrum von Western Saloon Together steht die gemeinsame Schicht am Tresen, die Gruppen von bis zu vier Spielern im Koop bestreiten können. Wer lieber ohne fremde Hilfe arbeitet, übernimmt das Etablissement komplett im Alleingang. Neben dem Einschenken und Servieren von Getränken gehört auch das eigenständige Brauen der Spirituosen zum festen Arbeitsalltag, was präzise Absprachen bei der Zutatenverarbeitung verlangt.
Die Bewirtung erschöpft sich jedoch nicht im reinen Ausschank an durstige Cowboys. Zur Immobilie gehört ein integriertes Hotel, dessen Gästezimmer betreut, gereinigt und instand gehalten werden müssen. Sämtliche Einnahmen aus Kost und Logis fließen in den Ausbau des Saloons, wodurch nach und nach neue Einrichtungsgegenstände, erweiterte Tresenbereiche sowie funktionale Arbeitsstationen für effizientere Abläufe freigeschaltet werden.
Kartentisch, Schießstand und Brückenduelle abseits der Schicht
Sobald die Gläser gespült sind, öffnet Western Saloon Together die umliegende Siedlung für zahlreiche Freizeitbeschäftigungen. Wer seine Treffsicherheit schulen möchte, tritt an einem eigens eingerichteten Schießstand zum Zerschlagen von Flaschen an. Streitigkeiten untereinander lassen sich zudem in klassischen Revolverduellen auf einer Holzbrücke austragen oder in separaten Gefechten im Deathmatch-Modus mit rauchenden Colts beilegen.
Für ruhigere Momente bietet das Stadtgebiet ein Kasino mit Roulette, Blackjack und mechanischen Spielautomaten. Zudem können Spielfiguren über Animationen tanzen, zu Instrumenten wie Gitarre oder Trompete greifen und gemeinsame Musikstücke anstimmen. Ein handfestes Nahkampfsystem erlaubt es außerdem, befreundete Mitspieler mit gezielten Griffen zu Boden zu befördern, wenn der Feierabend nach getaner Arbeit etwas ruppiger ausfallen soll.
Zwei Entwickler zwischen Simulationsalltag und Unreal-Optik
Hinter dem Projekt stehen die beiden Entwickler Kaan und Samed Yünkül, die das Studio Realumina Games bilden. Für ihr Erstlingswerk haben sich die Schöpfer bewusst gegen den sonst im Simulations-Genre üblichen Comic-Look entschieden. Stattdessen setzt die Produktion auf eine detailreiche Optik mit stimmungsvollen Lichteffekten und einem dynamischen Wettersystem, das Regen, Nebel und Sandstürme über die Holzfassaden der Westernstadt fegen lässt.
Interessierte können den Titel bereits über Steam auf ihre persönliche Wunschliste setzen. Verbindliche Angaben zu einem konkreten Veröffentlichungsfenster oder einem finalen Preisschild stehen zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch aus.
