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Games

Xbox-CEO Asha Sharma setzt auf Strategie statt Schnellschüsse – Exklusivität bleibt offen

Xbox-CEO Asha Sharma plant Exklusivitätsstrategie datenbasiert und ohne festen Zeitplan. Parallel senkt Microsoft die Game-Pass-Preise deutlich, streicht aber den Day-One-Zugang für neue Call of Duty-Titel.

Christian Schmidinger
von Christian Schmidinger
27.04.26
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Lesezeit: 2 Min.
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Da hat sich also frischer Wind in der Xbox-Zentrale breitgemacht. Seit Asha Sharma die Führung des Gaming-Riesen übernommen hat, geht es Schlag auf Schlag – und die Richtung überrascht so manchen Beobachter. Nachdem die Preisstruktur des Game Pass bereits kräftig durchgerüttelt wurde, steht nun das nächste heiße Eisen auf dem Tapet: Exklusivität. Wie lange bleiben Spiele wie Halo, Fable oder Forza Horizon 6 exklusiv an die eigene Konsole gebunden? Eine Frage, die Sharma nicht mit einem klaren Zeitplan beantwortet, sondern mit einem Grundsatz, der aufhorchen lässt.

Das steckt im Artikel
  • Daten statt Bauchgefühl
  • Project Helix als Gradmesser
  • Game Pass günstiger, Call of Duty später

Daten statt Bauchgefühl

Im Gespräch mit Game File machte die neue Xbox-Chefin keinen Hehl daraus, dass sie sich nicht unter Druck setzen lässt. Es gehe um „langfristige Entscheidungen mit jahrzehntelanger Wirkung“, erklärte Sharma. Ihr Ansatz: datengetrieben und strategisch fundiert. Sie wolle die richtige Entscheidung treffen, nicht die schnellste. Ein Statement, das in der Community für gemischte Reaktionen sorgt. Während die einen die bedächtige Herangehensweise begrüßen, wittern andere das Ende exklusiver Xbox-Titel. Fest steht: Nichts sei entschieden, und man werde sich melden, wenn es so weit sei. Ein klares Bekenntnis zu Exklusivität klingt anders – aber vielleicht ist genau diese Ambivalenz der Kern der neuen Strategie.

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Project Helix als Gradmesser

Dass Microsofts Pläne stark vom Erfolg der eigenen Schwergewichte abhängen, liegt auf der Hand. Wie sich Halo: Campaign Evolved, Fable und Forza Horizon 6 auf der PlayStation 5 schlagen, könnte maßgeblich beeinflussen, ob Sharmas Entscheidungen in Richtung Exklusivität oder Multiplattform kippen. Project Helix bleibt dabei der Kompass, der die Marschrichtung vorgibt: Microsoft will in Sachen Leistung führen, ohne die Xbox Series X/S zu vernachlässigen. „Gen 9 ist tolle Hardware, und wir wollen sicherstellen, dass das Spielerlebnis exzellent ist“, so Sharma. Die jüngsten Anpassungen bei Achievements und Quick Resume sind erste handfeste Zeichen dieser Neuausrichtung.

Game Pass günstiger, Call of Duty später

Parallel dazu vollzieht Microsoft eine bemerkenswerte Kehrtwende bei den Abo-Preisen. Nach der deutlichen Anhebung im vergangenen Jahr sinken die Kosten nun wieder: Der Game Pass Ultimate kostet statt 26,99 Euro nur noch 20,99 Euro, der PC Game Pass fällt von 14,99 auf 12,99 Euro. Das ist eine kräftige Entlastung von satten sechs Euro monatlich beim Top-Abo. Der Haken: Neue Call of Duty-Ableger erscheinen nicht mehr am ersten Tag im Game Pass, sondern wandern erst etwa ein Jahr nach Release in die Bibliothek. Ein kluger Schachzug, denn die Preissenkung spart dir jährlich 72 Euro – fast der gesamte Kaufpreis eines neuen Vollpreistitels. Ob dieses Modell Schule macht und künftig auch andere Blockbuster wie The Elder Scrolls 6 betrifft, bleibt Spekulation. Sharma hält sich bedeckt.

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vonChristian Schmidinger
Seit den ersten Runden BubbleBobble und DynaBlaster am Amiga, haben mich Videospiele in der einen oder anderen Form begleitet. Heute bin ich froh, dass sich seit Amiga und Nintendo Gameboy ein bisschen was getan hat und allen Unkenrufen zum Trotz ist für mich der PC noch immer die Plattform der Wahl. Das geht soweit, dass ich mir meine Rechner seit 2005 selber baue, aber auch als Problemlöser darf ich manchmal für Freunde und Kollegen zum Maschinengeist sprechen ?
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