The Sinking City 2 hat einen Pre-Order-Trailer bekommen, und der zeigt mehr als nur ein paar gruselige Ecken aus Arkham. Frogwares packt darin die gesamte Aufklärung aus: Editionen, Preise, Boni und einen eigenständigen DLC, der sich gewaschen hat. Wer sich fragt, ob das Lovecraft-Sequel den Hype wert ist, bekommt jetzt konkrete Antworten – und einen Preis, der in diesem Genre für Aufsehen sorgt.
Chthonic Arsenal und Holloway Manor – was im Pre-Order Trailer steckt
Der Trailer konzentriert sich auf das, was Vorbesteller zusätzlich zum Hauptspiel bekommen. Drei Editionen stehen zur Wahl: Die Standard Edition für 49,99 Euro, die Deluxe Edition für 54,99 Euro und die Premium Edition für 59,99 Euro.
Jede Vorbestellung enthält das Chthonic Arsenal – drei Waffen mit eigenem Look und eigenen Eigenschaften: die Pistole Shale Mary, die Schrotflinte Breakwater und die Maschinenpistole Tektite Tommy. Die Deluxe Edition legt das Arkham Field Kit obendrauf: drei Outfits für Protagonist Calvin Rafferty, drei Traumessenzen zum frühen Talentefreischalten und ein Resource Pack mit Munition, Heilung und Crafting-Materialien.
Die Premium Edition ist der Vollausbau. Sie bringt zusätzlich 24 Stunden Advanced Access und vor allem die Holloway Manor Side Quest – einen eigenständigen, etwa zweistündigen Ableger, der auf den Klippen vor Arkham spielt. Das Anwesen einer verfluchten Familie, Puzzle-Raum-Struktur, und als Belohnung wartet der Bucking Bronco Revolver, den man ins Hauptspiel mitnehmen kann.
49,99 Euro statt 69,99 – Frogwares geht mit dem Preis bewusst nach unten
Der auffälligste Punkt neben dem Content ist der Preis. Während Survival-Horror-Titel aktuell meist bei 60 bis 70 Euro starten, liegt die Standard Edition bei 49,99 Euro. Das ist kein Versehen, sondern bewusste Strategie.
Publishing Director Sery Oganesyan sagt dazu: „Die meisten Survival-Horror-Spiele starten heute bei 60 Dollar oder mehr. Wir starten bei 49,99 Dollar, weil wir fair sein wollen und so vielen Spielern wie möglich die Chance geben möchten, mit uns nach Arkham zu gehen.“ Dass Frogwares gleichzeitig bekannt gibt, das gesamte Projekt kurz vor Schluss auf Unreal Engine 5.8 migriert zu haben, unterstreicht den Anspruch: kein Billig-Port, sondern ein technisch ambitioniertes Spiel, das sich bewusst unter dem Marktdurchschnitt positioniert.
Die Mindestanforderungen bestätigen das Bild: i7-8700K oder Ryzen 5 3600X, 16 GB RAM und eine GTX 1070 oder RX 5700 für 1080p/30fps. Wer 1440p/60fps will, braucht einen i5-14600K oder Ryzen 5 7600X mit 32 GB RAM und einer RTX 4070 Ti oder RX 7900XT.
Vom Detektiv zum Überlebenden – warum The Sinking City 2 ein ganz anderes Spiel wird
Der größte Unterschied zum Vorgänger ist der krassere Fokus: The Sinking City 2 ist kein Detektivspiel mehr, sondern vollwertiger Survival-Horror. Ressourcen-Management, begrenztes Inventar und die ständige Bedrohung durch die Slither – Kreaturen, die Tote wiederbeleben und als Marionetten steuern – stehen im Zentrum. Protagonist Calvin Rafferty ist kein Ermittler, sondern ein Okkult-Abenteurer, der durch eine verheerende Entscheidung seine Freundin Faye in einen mysteriösen Schlaf gestürzt hat und im überfluteten Arkham nach einem Heilmittel sucht.
Die Detektivarbeit ist nicht verschwunden, aber sie ist optional geworden. Wer tiefer in die Lovecraft-Lore eintauchen will, kann Hinweise suchen und Nebenrätsel lösen. Wer einfach nur überleben will, konzentriert sich auf Kampf und Erkundung. Vorbestellen kann man das Spiel direkt auf Steam.
