Cold Symmetry hat das Release-Datum von Mortal Shell 2 bekannt gegeben. Am 20. August 2026 erscheint der Soulslike-Nachfolger auf Steam, PS5 und Xbox Series X|S zum Preis von 49,99 Euro. Der dazugehörige Trailer, untermalt mit „Darker Thoughts“ von Paradise Lost, zeigt erstmals alle acht spielbaren Shells in Aktion. Wer sich die Devout Edition sichert, darf sogar schon drei Tage früher einsteigen.
500.000 Beta-Stürmer und ein Paradigmenwechsel
Die Offene Beta auf Steam war ein voller Erfolg: Über 500.000 Spieler haben sie in weniger als zwei Wochen heruntergeladen, die sozialen Kanäle verzeichnen mehr als sechs Millionen Aufrufe. Das ist für einen Indie-Soulslike ein starkes Signal – Cold Symmetry hat mit dem Gameplay-Reveal der drei ersten Shells schon im Juni gezeigt, dass die Richtung stimmt.
Das Studio setzt auf eine kompakte offene Welt mit über 60 Dungeons – und vor allem auf ein Kampfsystem ohne Ausdauer-Begrenzung. Wer den ersten Teil kennt, weiß: Das Härtungs-System war schon damals die Seele des Spiels. Jetzt kommt die Freiheit dazu, endlich uneingeschränkt zu kombinieren, zu blocken und zuzuschlagen.
Acht Shells, keine Ausdauer, 60 Dungeons
Die acht Hüllen sind das Herzstück des Spiels. Jede verkörpert einen gefallenen Krieger mit eigenen Werten, Fähigkeiten und einer verborgenen Geschichte. Wer sie findet, erweckt und in Besitz nimmt, formt damit seinen Kampfstil. Der Verzicht auf das Stamina-System unterscheidet Mortal Shell II radikal von fast allen anderen Soulslikes – kein Pausieren zum Luftholen, kein Taktieren um den letzten Ausdauer-Balken. Stattdessen zählt reines Timing.
Die offene Welt ist laut Entwicklern weitläufig, aber bewusst kompakt gehalten – keine kilometerlangen leeren Ebenen, sondern dichte, verwobene Pfade, die die drei Ausgangs-Shells auf je eigene Weise durchqueren. Die Enthüllung des Spiels auf dem Summer Game Fest machte bereits klar: Cold Symmetry will keine Dark Souls-Kopie, sondern einen eigenen Weg gehen. Vorkenntnisse aus dem ersten Teil sind nicht nötig – die Geschichte ist in sich abgeschlossen.
Devout oder Revered – die Qual der Editionen
Die digitale Standard-Edition kostet 49,99 Euro, die Devout Edition 59,99 Euro. Letztere enthält acht Obsidian Shell-Skins und den sogenannten Advanced Access: Wer vorbestellt, darf das Spiel bis zu 72 Stunden vor dem offiziellen Release zocken. Der Ankündigungs-Trailer gibt einen guten Eindruck, was euch erwartet.
Für Sammler gibt es die Revered Edition – eine physische PS5-Version mit Artbook, Steelbook und limitierten Kunstdrucken in einer speziellen Box. Sie ist exklusiv bei Saturn, MediaMarkt und WOG.ch vorbestellbar. Die Frage ist nur: Lohnt sich der Aufpreis? Die Devout Edition ist mit zehn Euro Aufschlag fair, aber die Obsidian-Skins sind reine Kosmetik. Wer wirklich früher spielen will, bekommt dafür aber ein starkes Argument.
