Pearl Abyss hat Patch 1.13.00 für Crimson Desert veröffentlicht. Wer bisher gedacht hat, sein Kliff-Kleiderschrank sei voll, wird jetzt eines Besseren belehrt. Und während die einen über neue Rüstungsteile jubeln, dürfen Oongka und Damiane endlich das nachholen, was Kliff schon lange konnte: in den Abyss. Das Update reiht sich nahtlos in das Update-Tempo ein, das Pearl Abyss seit dem Release im März durchzieht. Fast wöchentlich kommt etwas Neues, und genau dieses Tempo ist mittlerweile Markenzeichen des Studios geworden.
39 neue Rüstungsteile und der Boss-Skin, auf den alle gewartet haben
Kliff und Oongka bekommen mit diesem Patch insgesamt 39 neue Ausrüstungsteile spendiert. Darunter sind fünf Teile des Knight of Carnage Outfits, das in der Community seit Monaten gefordert wurde. Dazu kommen vier weitere Boss-Sets sowie 19 zusätzliche Ausrüstungsstücke, darunter drei neue Kopfbedeckungen.
Damiane geht nicht leer aus. Acht neue Rüstungsteile, zwei komplette Outfits namens Odeck und Dark Marksman sowie ein Teil des Masked-Liberator-Sets landen in ihrem Inventar. Wer die kompletten Patch Notes durchforsten will, findet alle Details direkt bei Pearl Abyss.
Oongka und Damiane dürfen endlich in den Abyss – und in Kuku-Rüstung
Die größte strukturelle Änderung des Patches betrifft den Abyss selbst. Bisher war dieser Bereich Kliff vorbehalten, jetzt können auch Oongka und Damiane hinein. Damit verschieben sich zwangsläufig auch die Fundorte der Memory-Fragmente für vier wiederholbare Bosskämpfe.
Beide Charaktere bekommen außerdem Zugriff auf Kuku-Ausrüstung wie Rüstungssets und den Marni-Laser-Helm. Craftbar sind zudem beliebte Sets wie die Frostcursed Plate Armor und die Scorchflame Plate Armor. Das passt zu dem, was Pearl Abyss bereits angekündigt hatte: Oongka und Damiane sollen spielerisch aufgewertet werden, weil sie im Vergleich zu Kliff bisher blass blieben.
Hunter’s Sigil und die kleinen Fixes, die zeigen, wer hier zuhört
Neben der großen Kuku- und Abyss-Ausweitung schleicht sich auch ein neues Gadget ins Spiel: das Hunter’s Sigil. Ausgerüstet, sammeln eure Vogel-Begleiter automatisch Beute und Ressourcen passend zur Spezialisierung ein – ihr müsst also nicht mehr selbst jedesmal hinterherlaufen.
Dazu gibt es die Option, Minimap und Status-UI komplett auszublenden, für alle, die ein cleaneres Bild wollen. Das Muster kennt man bereits: Auch Update 1.11 hatte sich um genau solche Detailverbesserungen gekümmert, von der Begleiter-Verwaltung bis zum Flipper-Minispiel.
Die restliche Liste ist lang, aber unspektakulär: Ruderboote sinken nicht mehr kurzzeitig unter Wasser, verlorene Quest-Wagen bleiben stabil, und mehrere Kampf-Bugs bei Oongka und Damiane wurden gefixt. Kleinvieh, aber es macht Mist.
Neue Rüstung ist hübsch – aber die Story bleibt die eigentliche Baustelle
So umfangreich Patch 1.13.00 auch wirkt, er ändert nichts an der größten offenen Baustelle des Spiels. Crimson Desert hat mittlerweile über sechs Millionen Exemplare verkauft, aber die Kritik an der Erzählung um Kliff war von Anfang an ein Dauerthema. Pearl Abyss hat die Story-Überarbeitung selbst für das Sommer-Fenster angekündigt, im aktuellen Patch taucht sie aber noch nicht auf.
Stattdessen bekommt ihr Kostüme, Komfort-Optionen und ein neues Vogel-Gadget. Das ist nicht wenig, aber es ersetzt keine Erzählung, die viele Spieler seit dem Release bemängeln.


